Kreiselpumpe Test & Ratgeber » 4 x Kreiselpumpe Testsieger in 2026

Kreiselpumpe Test & Vergleich

Der ultimative Ratgeber 2026

Inhaltsverzeichnis

Eine Kreiselpumpe ist eine vielseitig einsetzbare Wasserpumpe, die Flüssigkeiten mithilfe eines schnell rotierenden Laufrads fördert und sich deshalb sowohl für die Gartenbewässerung als auch für das Umfüllen von Wasser, die Versorgung von Beregnungsanlagen, die Nutzung von Regenwasser aus Zisternen und Tanks sowie für zahlreiche technische und gewerbliche Aufgaben eignet, wobei vor dem Kauf besonders auf die Fördermenge, die Förderhöhe, den erzeugten Druck, die zulässige Ansaughöhe, die Qualität der verwendeten Materialien und die Eignung für das jeweilige Fördermedium geachtet werden sollte.

Im privaten Bereich werden Kreiselpumpen häufig als Gartenpumpen angeboten. Sie saugen Wasser beispielsweise aus einer Regentonne, einer Zisterne, einem Brunnen oder einem anderen Vorratsbehälter an und transportieren es unter Druck zu einem Gartenschlauch, einer Gießbrause oder einem Rasensprenger. Größere und leistungsfähigere Modelle kommen unter anderem in Heizungsanlagen, industriellen Wasserkreisläufen, Schwimmbädern, landwirtschaftlichen Bewässerungssystemen und Anlagen zur Druckerhöhung zum Einsatz.

Die Auswahl einer geeigneten Kreiselpumpe sollte nicht allein anhand der Motorleistung erfolgen. Eine hohe Wattzahl bedeutet nicht automatisch, dass eine Pumpe für jeden Einsatzzweck geeignet ist. Wesentlich wichtiger sind das Zusammenspiel aus Fördermenge, Förderdruck, Förderhöhe, Ansaugbedingungen, Leitungsdurchmesser und Wasserbedarf. Eine falsch dimensionierte Pumpe kann zu wenig Druck liefern, unnötig viel Strom verbrauchen, häufig ein- und ausschalten oder durch Trockenlauf und Überlastung beschädigt werden.

Dieser Ratgeber erläutert ausführlich, wie eine Kreiselpumpe funktioniert, welche unterschiedlichen Bauarten erhältlich sind, welche Vor- und Nachteile zu beachten sind und welche technischen Daten beim Kauf eine entscheidende Rolle spielen. Darüber hinaus werden typische Einsatzbereiche, sinnvolle Alternativen, bekannte Produktreihen, Hinweise zur Installation sowie häufige Probleme und deren mögliche Ursachen behandelt.

Kreiselpumpe Testempfehlung 2026
CHM GmbH® Kreiselpumpe Edelstahl 1,65KWw 10000 L/h Förderhöhe 65m/ 6,5 Bar...
  • Sehr gute Laufruhe, hoher Druckaufbau mit großer Fördermenge, Premium Gleitringdichtung und ein...
  • Fördermenge 170 Liter pro Minute und Förderhöhe 65 Meter Spannung:230 V / 50 Hz / Schutzklasse...
  • Achtung: Diese Pumpe eignet sich nur wenn ein Rückschlagventil oder Fussventil unten am Fusse der...
  • 5x Edelstahl Schaufelräder mit Kunststoff überzogen für gute Laufruhe, Thermal Protection in der...

Was ist eine Kreiselpumpe?

Eine Kreiselpumpe ist eine Strömungsmaschine, die mechanische Energie in Bewegungs- und Druckenergie des geförderten Mediums umwandelt. Im Inneren der Pumpe befindet sich ein Laufrad, das von einem Elektromotor, einem Verbrennungsmotor oder einem anderen Antrieb in Rotation versetzt wird. Das Wasser gelangt über den Sauganschluss zum Zentrum des Laufrads und wird durch dessen Drehbewegung nach außen beschleunigt.

Das Pumpengehäuse sammelt die beschleunigte Flüssigkeit und leitet sie zum Druckanschluss weiter. Dabei wird ein Teil der Bewegungsenergie in Druck umgewandelt. Durch diesen Vorgang entsteht am Pumpeneingang ein Unterdruck, durch den weiteres Wasser nachströmen kann. Voraussetzung ist jedoch, dass die Saugleitung dicht ist und sich bei nicht selbstansaugenden Modellen bereits Wasser im Pumpengehäuse und in der Leitung befindet.

Eine Kreiselpumpe eignet sich hauptsächlich zum Fördern von Flüssigkeiten. Die genaue Eignung hängt von der Konstruktion, den Dichtungen und den verwendeten Werkstoffen ab. Gewöhnliche Garten- und Klarwasserpumpen sind normalerweise für sauberes oder nur geringfügig verschmutztes Wasser bestimmt. Sand, Schlamm, Steine, Fasern und andere Feststoffe können das Laufrad blockieren, Dichtungen beschädigen oder zu einem starken Verschleiß führen.

Im Vergleich zu einer Kolbenpumpe fördert eine Kreiselpumpe das Wasser gleichmäßiger. Der Volumenstrom ist weitgehend kontinuierlich und weist keine ausgeprägten Druckstöße auf. Dadurch sind Kreiselpumpen gut für Bewässerungsanlagen, Wasserleitungen, Umwälzkreisläufe und andere Anwendungen geeignet, bei denen ein gleichmäßiger Wasserfluss benötigt wird.

Wie funktioniert eine Kreiselpumpe?

Das Herzstück einer Kreiselpumpe ist das Laufrad. Es besitzt mehrere Schaufeln, die das einströmende Wasser erfassen und nach außen bewegen. Während das Wasser vom Mittelpunkt des Laufrads zum äußeren Bereich gelangt, nimmt seine Geschwindigkeit zu. Anschließend strömt es in das spiralförmige oder ringförmige Pumpengehäuse.

Im Gehäuse wird die hohe Strömungsgeschwindigkeit teilweise in Druck umgewandelt. Das Wasser verlässt die Pumpe anschließend über den Druckanschluss. Solange das Laufrad rotiert und ausreichend Wasser nachströmt, bleibt der Fördervorgang bestehen.

Eine oberhalb des Wasserspiegels aufgestellte Pumpe muss zunächst Luft aus der Saugleitung verdrängen und einen ausreichenden Unterdruck aufbauen. Selbstansaugende Kreiselpumpen sind konstruktiv darauf ausgelegt, einen gewissen Luftanteil in der Saugleitung zu bewältigen. Dennoch müssen auch viele selbstansaugende Modelle vor der ersten Inbetriebnahme über eine Einfüllöffnung mit Wasser befüllt werden.

Bei einer nicht selbstansaugenden Kreiselpumpe muss die Saugleitung vollständig mit Wasser gefüllt sein. Schon kleine Undichtigkeiten auf der Saugseite können verhindern, dass die Pumpe ausreichend Unterdruck erzeugt. Dann läuft der Motor möglicherweise, ohne dass Wasser gefördert wird. Ein solcher Trockenlauf kann Dichtungen und andere Bauteile innerhalb kurzer Zeit beschädigen.

Was bedeuten Fördermenge, Förderhöhe und Druck?

Die Fördermenge gibt an, welches Wasservolumen die Pumpe innerhalb eines bestimmten Zeitraums theoretisch transportieren kann. Sie wird häufig in Litern pro Stunde oder Kubikmetern pro Stunde angegeben. Die angegebene maximale Fördermenge wird jedoch normalerweise nur bei sehr geringer Förderhöhe und unter günstigen Bedingungen erreicht.

Die Förderhöhe beschreibt, welchen Höhenunterschied beziehungsweise welchen hydraulischen Widerstand eine Pumpe überwinden kann. Zehn Meter Wassersäule entsprechen näherungsweise einem Druck von einem Bar. Eine maximale Förderhöhe von 40 Metern bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass das Wasser tatsächlich 40 Meter senkrecht nach oben gepumpt werden sollte. Rohrreibung, Schläuche, Bögen, Armaturen, Filter und Sprenger verursachen zusätzliche Druckverluste.

Fördermenge und Förderhöhe beeinflussen sich gegenseitig. Je größer die zu überwindende Förderhöhe und der Leitungswiderstand sind, desto geringer fällt in der Regel die tatsächlich erreichbare Wassermenge aus. Die genaue Beziehung wird in der Pumpenkennlinie dargestellt. Diese Kennlinie ist für eine realistische Auslegung wesentlich aussagekräftiger als ein einzelner Maximalwert.


Vorteile und Nachteile einer Kreiselpumpe

Vorteile

  • Gleichmäßiger Wasserfluss: Kreiselpumpen fördern Flüssigkeiten kontinuierlich und verursachen normalerweise nur geringe Druckschwankungen.
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Je nach Bauart eignen sie sich für Gartenbewässerung, Hauswasserversorgung, Umwälzung, Druckerhöhung und technische Anlagen.
  • Hohe Fördermengen: Viele Modelle können innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen bewegen.
  • Vergleichsweise einfacher Aufbau: Das Funktionsprinzip ist robust und kommt mit relativ wenigen beweglichen Bauteilen aus.
  • Unterschiedliche Leistungsklassen: Vom kompakten Gartenmodell bis zur industriellen Mehrstufenpumpe stehen zahlreiche Ausführungen zur Verfügung.
  • Automatisierbarer Betrieb: Mit einem Druckschalter, einer Pumpensteuerung oder einem Druckbehälter kann die Pumpe bedarfsgerecht ein- und ausgeschaltet werden.
  • Gute Kombination mit Bewässerungssystemen: Bei passender Dimensionierung können Gartenschläuche, Brausen, Regner und Tropfbewässerungen versorgt werden.

Nachteile

  • Empfindlichkeit gegenüber Trockenlauf: Ohne Wasser können Dichtungen überhitzen und beschädigt werden.
  • Begrenzte Ansaughöhe: Oberirdisch aufgestellte Pumpen können Wasser aus physikalischen Gründen nur aus begrenzter Tiefe ansaugen.
  • Abhängigkeit von einer dichten Saugleitung: Kleinste Undichtigkeiten können die Ansaugung verhindern oder die Leistung deutlich reduzieren.
  • Nicht für jedes Fördermedium geeignet: Gewöhnliche Kreiselpumpen dürfen kein stark verschmutztes, schlammiges oder aggressives Wasser fördern.
  • Geräuschentwicklung: Leistungsfähige Modelle können während des Betriebs deutlich hörbar sein.
  • Vorbereitung vor der Inbetriebnahme: Viele Modelle müssen zunächst mit Wasser befüllt und entlüftet werden.
  • Leistungsabfall bei hohem Gegendruck: Mit zunehmender Förderhöhe und längeren Leitungen nimmt die erreichbare Fördermenge ab.

Kreiselpumpen Bestseller Platz 2 – 4


Welche Arten von Kreiselpumpen gibt es?

Einstufige Kreiselpumpe

Eine einstufige Kreiselpumpe besitzt ein einzelnes Laufrad. Sie ist konstruktiv vergleichsweise einfach aufgebaut und wird häufig eingesetzt, wenn eine mittlere Förderhöhe und eine größere Wassermenge benötigt werden. Typische Anwendungen sind die Gartenbewässerung, das Umpumpen von Wasser, die Versorgung einzelner Rasensprenger und verschiedene Umwälzaufgaben.

Der einfache Aufbau kann sich positiv auf den Anschaffungspreis, den Wartungsaufwand und die Robustheit auswirken. Da nur ein Laufrad vorhanden ist, kann die Pumpe jedoch weniger Druck erzeugen als eine vergleichbare mehrstufige Ausführung. Für lange Leitungswege, große Höhenunterschiede oder mehrere gleichzeitig betriebene Verbraucher reicht eine einstufige Pumpe deshalb nicht immer aus.

Beim Kauf sollte nicht nur die maximale Fördermenge betrachtet werden. Entscheidend ist, welche Fördermenge bei dem tatsächlich benötigten Druck übrig bleibt. Für einen Gartenschlauch mit Brause kann ein geringerer Druck genügen als für mehrere versenkbare Regner oder eine großflächige Beregnungsanlage.

Mehrstufige Kreiselpumpe

Eine mehrstufige Kreiselpumpe besitzt mehrere hintereinander angeordnete Laufräder. Jede Stufe erhöht den Druck des Wassers weiter. Dadurch können mehrstufige Pumpen bei vergleichbarer Baugröße meist eine größere Förderhöhe und einen höheren Ausgangsdruck erreichen als einstufige Modelle.

Diese Bauart eignet sich besonders für lange Schlauch- und Rohrleitungen, größere Höhenunterschiede, mehrere Bewässerungskreise und Anwendungen zur Druckerhöhung. Auch hochwertige Hauswasserautomaten und Zisternenpumpen arbeiten häufig nach einem mehrstufigen Prinzip.

Mehrstufige Pumpen sind konstruktiv aufwendiger und können entsprechend teurer sein. Da sich mehrere Laufräder und Leiteinrichtungen im Gehäuse befinden, reagiert die Technik empfindlich auf Sand und andere abrasive Partikel. Ein geeigneter Vorfilter ist daher besonders wichtig, wenn Wasser aus Brunnen oder Zisternen gefördert wird.

Der Vorteil eines höheren Drucks darf nicht mit einem grundsätzlich höheren Wasserverbrauch verwechselt werden. Auch eine mehrstufige Pumpe muss passend zur Anlage dimensioniert werden. Ein übermäßig hoher Druck kann Schläuche, Verbindungen, Ventile und Bewässerungskomponenten belasten.

Selbstansaugende Kreiselpumpe

Eine selbstansaugende Kreiselpumpe kann unter bestimmten Voraussetzungen Luft aus der Saugleitung entfernen und Wasser aus einem tiefer gelegenen Behälter ansaugen. Diese Bauart ist im Gartenbereich weit verbreitet und wird häufig einfach als Gartenpumpe bezeichnet.

Selbstansaugend bedeutet jedoch nicht, dass die Pumpe vollständig trocken gestartet werden darf. In den meisten Fällen muss das Pumpengehäuse vor der ersten Inbetriebnahme mit Wasser gefüllt werden. Außerdem muss die Saugleitung vakuumdicht sein. Ein Rückschlagventil am unteren Ende der Leitung verhindert, dass das Wasser nach dem Ausschalten zurück in den Brunnen oder Behälter fließt.

Die tatsächliche Ansaughöhe fällt häufig geringer aus als der angegebene Maximalwert. Neben dem senkrechten Höhenunterschied spielen die Länge und der Durchmesser des Saugschlauchs, die Wassertemperatur, die Dichtigkeit und der Zustand des Filters eine Rolle. Je größer die Ansaughöhe ist, desto stärker sinkt die nutzbare Pumpenleistung.

Normalsaugende Kreiselpumpe

Eine normalsaugende beziehungsweise nicht selbstansaugende Kreiselpumpe kann Luft nicht selbstständig aus der Saugleitung entfernen. Sie muss deshalb vollständig mit Wasser gefüllt sein. Häufig wird sie so installiert, dass das Wasser der Pumpe von selbst zuläuft oder dass sich die Pumpe unterhalb des Wasserspiegels befindet.

Diese Pumpen können besonders effizient und zuverlässig arbeiten, wenn die Anlage korrekt geplant ist. Sie werden unter anderem in geschlossenen Kreisläufen, technischen Anlagen, Schwimmbädern und stationären Wasserversorgungssystemen eingesetzt. Für einen mobilen Garteneinsatz oberhalb eines Brunnens sind sie dagegen weniger komfortabel.

Gartenpumpe

Eine Gartenpumpe ist meist eine selbstansaugende, elektrisch betriebene Kreiselpumpe. Sie wird für die Bewässerung mit Wasser aus Regentonnen, Tanks, Zisternen oder Brunnen verwendet. Das Gehäuse besteht je nach Preisklasse aus Kunststoff, Edelstahl oder Gusseisen.

Kompakte Gartenpumpen sind transportabel und verfügen häufig über einen Tragegriff, eine Einfüllöffnung und eine Ablassschraube. Einige Modelle besitzen bereits einen Vorfilter. Bei anderen Pumpen muss ein externer Filter in die Saugleitung eingebaut werden.

Eine einfache Gartenpumpe wird manuell ein- und ausgeschaltet. Bleibt der Wasserhahn geschlossen, während die Pumpe weiterläuft, arbeitet sie gegen einen hohen Gegendruck. Deshalb sollte sie nicht unbeaufsichtigt betrieben werden, sofern keine automatische Steuerung oder geeignete Schutzfunktion vorhanden ist.

Hauswasserautomat

Ein Hauswasserautomat verbindet eine Kreiselpumpe mit einer elektronischen Steuerung. Die Pumpe startet automatisch, sobald Wasser entnommen wird, und schaltet sich nach dem Schließen des Verbrauchers wieder ab. Dadurch eignet sie sich für Gartenbewässerungssysteme, Zapfstellen und eine begrenzte Brauchwasserversorgung.

Viele Geräte verfügen über einen Trockenlaufschutz. Dieser erkennt, wenn kein Wasser mehr nachströmt, und schaltet die Pumpe ab. Dadurch kann das Risiko von Schäden reduziert werden. Dennoch sollte die Wasserquelle ausreichend gefüllt sein und die Saugleitung regelmäßig auf Dichtigkeit geprüft werden.

Hauswasserautomaten reagieren häufig auf kleinste Wasserentnahmen. Bei undichten Leitungen oder tropfenden Ventilen können sie deshalb immer wieder kurz anlaufen. Dieses häufige Schalten belastet die Pumpe und erhöht den Stromverbrauch.

Hauswasserwerk

Ein Hauswasserwerk besteht üblicherweise aus einer Kreiselpumpe, einem Druckschalter und einem Druckbehälter. Im Behälter befindet sich ein Luftpolster beziehungsweise eine Membran, durch die eine begrenzte Wassermenge unter Druck gespeichert wird. Kleine Wasserentnahmen können dadurch erfolgen, ohne dass die Pumpe sofort startet.

Ein Hauswasserwerk eignet sich für Anwendungen mit häufigen, kleineren Entnahmen. Dazu gehören beispielsweise Toilettenspülungen, Gartenwasserhähne oder bestimmte Bewässerungssysteme. Der Druck schwankt zwischen dem eingestellten Ein- und Ausschaltdruck.

Im Vergleich zum Hauswasserautomaten benötigt das Hauswasserwerk mehr Platz. Außerdem müssen der Vordruck des Behälters, die Membran und der Druckschalter regelmäßig kontrolliert werden. Bei korrekter Einstellung kann die Zahl der Pumpenstarts jedoch deutlich reduziert werden.

Tauchkreiselpumpe

Eine Tauchkreiselpumpe wird vollständig oder teilweise in das Wasser eingetaucht. Da sie sich direkt im Fördermedium befindet, muss sie das Wasser nicht über eine lange Saugleitung ansaugen. Stattdessen drückt sie das Wasser durch die Druckleitung nach oben.

Tauchkreiselpumpen eignen sich für Brunnen, Zisternen, Tanks und Schächte. Mehrstufige Tauchdruckpumpen können einen relativ hohen Druck erzeugen und sind daher gut für Bewässerungssysteme geeignet. Sie arbeiten häufig leiser als oberirdische Pumpen, da Wasser und Behälter einen Teil der Betriebsgeräusche dämpfen.

Die Pumpe muss zur Größe und Tiefe des Behälters passen. Das Stromkabel, die Druckleitung und eine eventuell vorhandene Aufhängung müssen fachgerecht verlegt werden. Die Pumpe sollte nicht am Stromkabel aufgehängt oder herausgezogen werden.

Umwälzpumpe

Eine Umwälzpumpe ist eine besondere Form der Kreiselpumpe, die Flüssigkeit innerhalb eines geschlossenen Systems bewegt. Typische Beispiele sind Heizungsanlagen, Solarkreisläufe und Warmwasserzirkulationen. Sie muss meistens keine großen Höhenunterschiede überwinden, sondern vor allem die Strömungswiderstände der Rohrleitungen und Armaturen ausgleichen.

Moderne Umwälzpumpen können ihre Leistung häufig automatisch an den Bedarf anpassen. Für die Gartenbewässerung sind sie normalerweise nicht geeignet, da sie nicht zum Ansaugen aus offenen Behältern und nicht zum Aufbau eines hohen Zapfdrucks entwickelt wurden.

Blockpumpe

Bei einer Blockpumpe sind Motor und Pumpengehäuse kompakt zu einer Einheit verbunden. Diese Bauweise wird häufig in gewerblichen, landwirtschaftlichen und industriellen Anlagen eingesetzt. Blockpumpen sind für einen stationären Dauerbetrieb ausgelegt und stehen in zahlreichen Leistungsgrößen zur Verfügung.

Je nach Ausführung können sie große Wassermengen fördern. Installation, Ausrichtung und Wartung sollten bei größeren Anlagen von Fachpersonal durchgeführt werden. Für einen gewöhnlichen Hausgarten ist eine industrielle Blockpumpe in der Regel überdimensioniert.

Schmutzwasser-Kreiselpumpe

Schmutzwasserpumpen arbeiten häufig ebenfalls mit einem rotierenden Laufrad, besitzen aber größere freie Durchgänge. Dadurch können sie Wasser mit begrenzten Feststoffanteilen fördern. Sie werden beispielsweise zum Leerpumpen von Baugruben, Teichen, Schächten und überfluteten Kellern eingesetzt.

Eine Schmutzwasserpumpe ist nicht automatisch für Schlamm, Fäkalien oder langfaserige Stoffe geeignet. Die maximal zulässige Korngröße und die Beschreibung des Fördermediums müssen genau beachtet werden. Für einen Rasensprenger ist eine gewöhnliche Schmutzwasserpumpe oft ungeeignet, da sie meist eine hohe Wassermenge, aber einen vergleichsweise niedrigen Druck erzeugt.


Alternativen zur Kreiselpumpe

Kolbenpumpe

Eine Kolbenpumpe verdrängt Wasser mithilfe eines hin- und herbewegten Kolbens. Sie kann einen hohen Druck erzeugen und eignet sich für Anwendungen, bei denen eine eher geringe Fördermenge unter hohem Druck benötigt wird. Der Wasserstrom ist konstruktionsbedingt pulsierend.

Kolbenpumpen sind komplexer aufgebaut und enthalten häufig mehrere Ventile und bewegliche Bauteile. Sie können für Brunnen, Dosieraufgaben und technische Hochdruckanwendungen sinnvoll sein. Für die gleichmäßige Versorgung eines normalen Gartenschlauchs ist eine Kreiselpumpe meistens komfortabler.

Membranpumpe

Eine Membranpumpe bewegt Flüssigkeit durch eine elastische Membran. Sie kann je nach Ausführung selbstansaugend sein und mit unterschiedlichen Medien arbeiten. Kleine Membranpumpen werden unter anderem in Wohnmobilen, Booten, Sprühsystemen und Dosieranlagen eingesetzt.

Der erreichbare Druck kann relativ hoch sein, während die Fördermenge häufig geringer ausfällt als bei einer Kreiselpumpe. Der Betrieb verursacht außerdem meist deutlich wahrnehmbare Pulsationen und Vibrationen.

Schneckenpumpe

Eine Schneckenpumpe transportiert das Medium durch die Bewegung einer rotierenden Schnecke. Bestimmte Bauformen eignen sich auch für zähflüssige oder stark belastete Flüssigkeiten. Sie werden vor allem in der Landwirtschaft, Abwassertechnik und Industrie eingesetzt.

Für sauberes Wasser im privaten Garten ist eine Schneckenpumpe normalerweise unnötig aufwendig und teuer. Ihre Vorteile kommen erst bei schwierigen Fördermedien zur Geltung.

Jetpumpe

Eine Jetpumpe ist eine selbstansaugende Kreiselpumpe mit einer zusätzlichen Strahleinrichtung. Durch die besondere Wasserführung kann sie Luft aus der Saugleitung bewältigen und einen stabilen Ansaugvorgang ermöglichen. Viele Gartenpumpen und Hauswasserwerke sind als Jetpumpen ausgeführt.

Der Begriff Jetpumpe bezeichnet daher nicht immer eine vollständig andere Pumpenart, sondern häufig eine spezielle Bauform der Kreiselpumpe. Sie ist eine sinnvolle Alternative zu einer normalsaugenden Pumpe, wenn das Gerät oberhalb des Wasserspiegels aufgestellt werden muss.

Tauchpumpe

Eine einfache Tauchpumpe eignet sich zum Entleeren von Regentonnen, Pools, Kellern oder Behältern. Sie wird direkt in das Wasser gestellt und benötigt keine Saugleitung. Viele Modelle fördern große Wassermengen, erzeugen jedoch keinen ausreichend hohen Druck für anspruchsvolle Bewässerungssysteme.

Für das bloße Umpumpen oder Abpumpen kann eine Tauchpumpe praktischer sein als eine oberirdische Kreiselpumpe. Für mehrere Rasensprenger sollte dagegen eine geeignete Tauchdruckpumpe oder Gartenpumpe gewählt werden.

Handpumpe

Eine Handpumpe kommt ohne Strom aus und kann Wasser aus einer begrenzten Tiefe fördern. Sie eignet sich als einfache Lösung an einem Gartenbrunnen oder als Notversorgung. Fördermenge und Bedienkomfort sind allerdings deutlich geringer als bei einer motorbetriebenen Pumpe.

Für kleine Wassermengen kann eine Handpumpe wirtschaftlich und langlebig sein. Wer regelmäßig größere Flächen bewässern möchte, wird mit einer elektrischen Kreiselpumpe erheblich schneller arbeiten.

Kreiselpumpen Bestseller Platz 5 – 10

Bestseller Nr. 5
CHM GmbH® Kreiselpumpe Edelstahl 2,1 Kw und 7,8 Bar Gartenpumpe 10.000 L/h
  • Mehrstufige Kreiselpumpe 6 x Edelstahl Schaufelräder mit Kunststoff überzogen für gute Laufruhe...
  • Förderhöhe: 78 Meter - Max. Druck: 7,8 bar - Max. Fördermenge: 10200 L/h - 170 L/min. Die Pumpe...
  • 2,1 KW 230 V / 50 Hz - Schutzklasse: IP 44 - Max. Ansaughöhe: 8 m bei 1 1/4 Zoll
  • Die Pumpe muss mit einer trägen Sicherung 16 A abgesichert werden !!! Sehr gute Laufruhe 68 db...
Bestseller Nr. 6
Agora-Tec® mehrstufige Kreiselpumpe 5-1300W
  • Leistungsstarke, robuste 5 stufige Kreiselpumpe mit rostfreien Edelstahl-Laufradgehäuse und...
  • Max. Fördermenge (Hmax.):5400l/h, Max. Druck: 5,6 bar, Max. Förderhöhe: 56 m sehr laufruhig mit...
  • Mittelwert Fördermenge/Förderhöhe: 4000l/h bei 32 m, Anschluss Saug- und Druckseite 1 Zoll IG...
  • geeignet für das Fördern von Wasser aus Brunnen, Zisternen und größeren Wasseransammlungen
Bestseller Nr. 7
XPOtool Mehrstufige Kreiselpumpe 10200l/h 1650W Förderhöhe 65m, Ansaughöhe...
  • [Leistungsstarke Wasserpumpe] – Mit einer beeindruckenden Fördermenge von 10.200 l/h (170 l/min...
  • [Vielseitiger Einsatzbereich] – Perfekt für die Förderung von Klarwasser im Haus- und...
  • [Robust und langlebig] – Ausgestattet mit einem zweipoligen Induktionsmotor mit Thermoschutz aus...
  • [Effiziente Wasserversorgung] – Die Pumpe bietet eine max. Förderhöhe von 65 m und eine...
Bestseller Nr. 8
CHM GmbH® Kreiselpumpe Edelstahl 2,1 Kw und 7,8 Bar Gartenpumpe...
  • Mehrstufige Kreiselpumpe 6 x Edelstahl Schaufelräder mit Kunststoff überzogen für gute Laufruhe...
  • Förderhöhe: 78 Meter - Max. Druck: 7,8 bar - Max. Fördermenge: 10200 L/h - 170 L/min. Die Pumpe...
  • 2,1 KW 230 V / 50 Hz - Schutzklasse: IP 44 - Max. Ansaughöhe: 8 m bei 1 1/4 Zoll
  • Pumpe startet und stoppt automatisch, je nach gewünschter Einstellung !! Sehr gute Laufruhe 68 db...
Bestseller Nr. 9
XPOtool Mehrstufige Kreiselpumpe 8700l/h 1100W Förderhöhe 52m, Ansaughöhe 8m...
  • [Leistungsstarke Wasserpumpe] – Mit einer beeindruckenden Fördermenge von 8700 l/h (145 l/min...
  • [Vielseitiger Einsatzbereich] – Perfekt für die Förderung von Klarwasser im Haus- und...
  • [Robust und langlebig] – Ausgestattet mit einem zweipoligen Induktionsmotor mit Thermoschutz aus...
  • [Effiziente Wasserversorgung] – Die Pumpe bietet eine max. Förderhöhe von 52 m und eine...
Bestseller Nr. 10
CHM GmbH® Gartenpumpe Edelstahl 2,2 Kw 11 Bar 8600 L/h Kreiselpumpe mit...
  • Gartenpumpe Edelstahl 11 Bar Druck 8600 L/h 2,2 Kw mit einstellbaren Druckschalter/Trockenlaufschutz
  • Diese Pumpe eignet sich nur wenn ein Rückschlagventil oder Fussventil unten (z.B. bei einem...
  • Ein und Ausschaltdruck einstellbar über LCD Display am Druckschalter !! Anschluss Saug - und...
  • Förderhöhe: 110 Meter / Max. Fördermenge: 8600 L/h - 140 L/min.

Bekannte Kreiselpumpen und beliebte Produktreihen

Welche Kreiselpumpe am besten geeignet ist, hängt vom vorgesehenen Einsatz, der Wasserquelle, der benötigten Fördermenge und dem erforderlichen Druck ab. Die folgende Tabelle enthält beispielhafte Produktreihen aus verschiedenen Leistungsklassen. Die genannten Preise sind unverbindliche Orientierungswerte und können je nach Händler, Lieferumfang, Modellvariante und Verfügbarkeit abweichen.

ProduktnameMarkeUngefährer PreisKurze Beschreibung
GC-GP 6538Einhelletwa 50 bis 80 EuroKompakte Gartenpumpe für die Bewässerung und das Fördern von sauberem Wasser aus Tanks, Regentonnen oder anderen geeigneten Wasserquellen.
GC-GP 1046 NEinhelletwa 90 bis 140 EuroLeistungsfähigere Gartenpumpe mit robustem Pumpengehäuse für Bewässerungsaufgaben und größere Förderhöhen.
Gartenpumpe 4000/5Gardenaetwa 140 bis 220 EuroMehrstufige Gartenpumpe für verschiedene Bewässerungsaufgaben mit auf einen komfortablen Gartenbetrieb ausgelegter Ausstattung.
Gartenpumpe 5000/5Gardenaetwa 190 bis 290 EuroLeistungsstarke Pumpe für größere Bewässerungssysteme, längere Leitungen und einen höheren Wasserbedarf.
P 4000 GMetaboetwa 90 bis 150 EuroRobuste Gartenpumpe für Klarwasser, Gartenbewässerung und das Fördern von Grund- oder Regenwasser.
P 6000 InoxMetaboetwa 220 bis 330 EuroLeistungsstarke Kreiselpumpe mit Edelstahlkomponenten für größere Fördermengen und anspruchsvollere Bewässerungsaufgaben.
BP 4 Home & GardenKärcheretwa 220 bis 340 EuroAutomatisch arbeitende Haus- und Gartenpumpe zur Bewässerung und zur Nutzung geeigneten Brauchwassers.
GP 6000/5 InoxAL-KOetwa 180 bis 280 EuroMehrstufige Gartenpumpe mit hohem Druck für umfangreichere Bewässerungssysteme und mehrere Verbraucher.
Jet 3000 Inox ClassicAL-KOetwa 90 bis 150 EuroSelbstansaugende Gartenpumpe mit Edelstahlkomponenten für die mobile Förderung von sauberem Wasser.
Gartenpumpe 4100 SilentBoschetwa 140 bis 220 EuroFür einen vergleichsweise geräuscharmen Betrieb ausgelegte Gartenpumpe zur Bewässerung mit Regen- oder Brunnenwasser.

Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob ein Saugschlauch, ein Rückschlagventil, ein Vorfilter oder passende Anschlussstücke im Lieferumfang enthalten sind. Bei vielen Pumpen müssen diese Teile separat gekauft werden. Ein günstiges Grundgerät kann durch notwendiges Zubehör deutlich teurer werden.


Wichtige Kaufkriterien für eine Kreiselpumpe

Fördermenge

Die Fördermenge muss zum Wasserbedarf der angeschlossenen Verbraucher passen. Eine einzelne Gießbrause benötigt wesentlich weniger Wasser als mehrere gleichzeitig betriebene Rasensprenger. Die maximale Herstellerangabe wird unter idealisierten Bedingungen ermittelt und steht bei hoher Förderhöhe nicht vollständig zur Verfügung.

Wer eine Bewässerungsanlage plant, sollte die Durchflussmengen aller gleichzeitig genutzten Verbraucher addieren. Anschließend wird anhand der Pumpenkennlinie geprüft, ob die Pumpe diese Wassermenge bei dem benötigten Druck bereitstellen kann.

Förderhöhe und Betriebsdruck

Die Förderhöhe setzt sich nicht nur aus dem sichtbaren Höhenunterschied zusammen. Auch Reibungsverluste in Schläuchen, Rohren, Filtern, Ventilen und Anschlussstücken müssen berücksichtigt werden. Dünne und sehr lange Schläuche verursachen besonders hohe Verluste.

Für viele Gartenregner ist ein bestimmter Mindestdruck erforderlich. Liefert die Pumpe zu wenig Druck, bleibt die Reichweite gering oder der Regner funktioniert nicht korrekt. Ein übermäßig hoher Druck kann dagegen empfindliche Bewässerungskomponenten beschädigen.

Ansaughöhe

Die Ansaughöhe bezeichnet den senkrechten Abstand zwischen dem Wasserspiegel und der Pumpe. Sie darf nicht mit der Länge des Saugschlauchs verwechselt werden. Oberirdische Pumpen stoßen bei der Ansaughöhe an physikalische Grenzen. In der Praxis sollte die maximal mögliche Ansaughöhe nicht vollständig ausgereizt werden.

Bei tiefen Brunnen ist eine Tauchdruckpumpe häufig die bessere Wahl. Sie befindet sich im Wasser und drückt es nach oben, statt es über eine große Höhe anzusaugen.

Pumpenkennlinie

Die Pumpenkennlinie zeigt, welche Fördermenge bei einer bestimmten Förderhöhe erreichbar ist. Am Punkt der maximalen Förderhöhe ist der nutzbare Volumenstrom praktisch sehr gering. Umgekehrt wird die maximale Fördermenge nur bei geringer Gegenhöhe erreicht.

Für einen aussagekräftigen Vergleich sollten Pumpen daher bei einem realistischen Arbeitspunkt betrachtet werden. Zwei Modelle mit derselben maximalen Fördermenge können bei einem Druck von drei Bar sehr unterschiedliche Leistungen erreichen.

Material des Pumpengehäuses

Kunststoffgehäuse sind leicht und korrosionsbeständig. Sie eignen sich gut für mobile Gartenpumpen, können jedoch empfindlicher gegenüber Stößen und dauerhafter Sonneneinstrahlung sein. Gusseisen ist schwer und stabil, muss aber zuverlässig gegen Korrosion geschützt sein.

Edelstahl wirkt hochwertig und ist korrosionsbeständig. Allerdings besteht auch eine Edelstahlpumpe aus weiteren Materialien, beispielsweise Kunststoffen, Metallen und Elastomeren. Die Bezeichnung Edelstahl allein sagt deshalb nicht alles über die Gesamtqualität aus.

Vorfilter

Ein Vorfilter schützt Laufrad, Dichtungen und angeschlossene Verbraucher vor Sand und groben Schmutzpartikeln. Er ist besonders bei Wasser aus Brunnen, Zisternen und offenen Behältern sinnvoll. Der Filter muss regelmäßig gereinigt werden, da ein zugesetzter Einsatz den Durchfluss reduziert und zu Ansaugproblemen führen kann.

Trockenlaufschutz

Ein Trockenlaufschutz schaltet die Pumpe ab, wenn kein Wasser gefördert wird. Diese Funktion kann erhebliche Schäden verhindern. Sie ist besonders sinnvoll bei Brunnen mit schwankendem Wasserstand, kleinen Regenwasserspeichern und automatisch betriebenen Anlagen.

Der Schutz ersetzt jedoch keine korrekte Installation. Undichte Saugleitungen, verstopfte Filter und ungeeignete Wasserquellen müssen trotzdem behoben werden.

Lautstärke

Eine Kreiselpumpe erzeugt Motor-, Strömungs- und Vibrationsgeräusche. In dicht bebauten Wohngebieten kann die Lautstärke ein wichtiges Kaufkriterium sein. Gummierte Standfüße, ein fester Untergrund und flexible Anschlussleitungen können die Übertragung von Vibrationen reduzieren.

Die Pumpe darf nicht vollständig luftdicht eingehaust werden, da der Motor ausreichend gekühlt werden muss. Eine Schallschutzbox benötigt deshalb eine geeignete Belüftung und Schutz vor Feuchtigkeit.

Automatische Steuerung

Eine einfache Gartenpumpe wird über einen Schalter bedient. Für fest installierte Anlagen ist eine automatische Pumpensteuerung komfortabler. Sie startet die Pumpe bei Wasserentnahme und beendet den Betrieb anschließend selbstständig.

Bei vielen kleinen Entnahmen kann ein Hauswasserwerk mit Druckbehälter geeigneter sein. Der Behälter verringert die Zahl der Schaltvorgänge und kann dadurch die Pumpe entlasten.


Kreiselpumpe richtig anschließen und in Betrieb nehmen

Die Pumpe sollte trocken, standsicher und vor direkter Witterung geschützt aufgestellt werden. Der Standort muss ausreichend belüftet sein. Elektrische Anschlüsse im Außenbereich benötigen eine geeignete Absicherung und einen Fehlerstromschutzschalter. Verlängerungsleitungen müssen ausdrücklich für den Außeneinsatz geeignet sein.

Die Saugleitung sollte möglichst kurz, ausreichend groß dimensioniert und vakuumfest sein. Gewöhnliche dünnwandige Gartenschläuche können sich unter Unterdruck zusammenziehen und sind als Saugleitung häufig ungeeignet. Alle Gewindeverbindungen müssen sorgfältig abgedichtet werden.

Am unteren Ende der Saugleitung wird üblicherweise ein Rückschlagventil mit Saugkorb montiert. Der Saugkorb hält grobe Fremdkörper zurück, während das Ventil verhindert, dass die Leitung nach dem Abschalten leerläuft. Es sollte ausreichend Abstand zum Grund des Behälters oder Brunnens bestehen, damit kein Bodensatz angesaugt wird.

Vor dem Start wird das Pumpengehäuse entsprechend der Bedienungsanleitung mit sauberem Wasser gefüllt. Anschließend werden die Druckseite geöffnet und die Pumpe eingeschaltet. Während des Ansaugvorgangs kann es einige Zeit dauern, bis die gesamte Luft aus der Leitung entfernt wurde.

Fördert die Pumpe nach kurzer Zeit kein Wasser, sollte sie ausgeschaltet werden. Ein längerer Trockenlauf ist zu vermeiden. Danach werden Wasserfüllung, Saughöhe, Rückschlagventil, Filter und sämtliche Verbindungen geprüft.


Häufige Probleme bei Kreiselpumpen

Die Pumpe läuft, fördert aber kein Wasser

Häufig befindet sich Luft im Pumpengehäuse oder in der Saugleitung. Auch eine undichte Verschraubung, ein defektes Rückschlagventil oder ein verstopfter Saugkorb können die Ursache sein. Außerdem kann der Wasserspiegel zu tief liegen.

Die Pumpe sollte ausgeschaltet und erneut vollständig befüllt werden. Anschließend werden alle Dichtungen und Anschlüsse kontrolliert. Selbst kleinste Leckagen auf der Saugseite können den Ansaugvorgang verhindern, ohne dass sichtbar Wasser austritt.

Die Förderleistung ist zu gering

Eine geringe Förderleistung kann durch einen verschmutzten Filter, einen zu dünnen Schlauch, eine große Ansaughöhe oder eine lange Druckleitung entstehen. Auch ein abgenutztes oder blockiertes Laufrad kommt als Ursache infrage.

Die tatsächliche Leistung sollte mit der Pumpenkennlinie verglichen werden. Möglicherweise ist die Pumpe für den gewünschten Arbeitspunkt grundsätzlich zu klein dimensioniert.

Die Pumpe schaltet ständig ein und aus

Bei einem Hauswasserautomaten können undichte Wasserhähne, kleine Leckagen oder ein zu geringer Durchfluss häufige Schaltvorgänge verursachen. Bei einem Hauswasserwerk kann der Vordruck des Druckbehälters falsch eingestellt oder die Membran beschädigt sein.

Ständiges Schalten erhöht den Verschleiß. Die Anlage sollte deshalb zeitnah auf Undichtigkeiten, korrekte Druckeinstellungen und eine ausreichende Behältergröße geprüft werden.

Die Pumpe wird sehr heiß

Eine starke Erwärmung kann durch Trockenlauf, eine blockierte Welle, unzureichende Kühlung oder einen dauerhaft geschlossenen Druckausgang entstehen. Auch eine falsche Netzspannung oder ein elektrischer Defekt sind möglich.

Die Pumpe muss sofort ausgeschaltet und von der Stromversorgung getrennt werden. Elektrische Reparaturen dürfen nur von entsprechend qualifizierten Personen durchgeführt werden.


FAQ zur Kreiselpumpe

Welche Kreiselpumpe eignet sich für die Gartenbewässerung?

Für die gewöhnliche Gartenbewässerung eignet sich meist eine selbstansaugende Gartenpumpe. Sie sollte genügend Wasser für die gleichzeitig betriebenen Verbraucher liefern und bei der erforderlichen Fördermenge einen ausreichenden Druck erzeugen. Für eine einzelne Gießbrause genügt häufig ein einfacheres Modell. Mehrere Rasensprenger oder lange Leitungen erfordern meistens eine leistungsfähigere, eventuell mehrstufige Pumpe.

Die Auswahl darf nicht allein anhand der maximalen Literleistung erfolgen. Entscheidend ist, welche Fördermenge am tatsächlichen Arbeitspunkt erreicht wird. Ein Vorfilter, ein Trockenlaufschutz und eine automatische Steuerung erhöhen den Bedienkomfort.

Wie tief kann eine Kreiselpumpe Wasser ansaugen?

Oberirdisch aufgestellte Kreiselpumpen können Wasser nur aus einer begrenzten Tiefe ansaugen. Unter realen Bedingungen liegt die nutzbare Ansaughöhe häufig deutlich unter der theoretischen physikalischen Grenze. Viele Gartenpumpen werden mit einer maximalen Ansaughöhe von ungefähr sieben bis neun Metern angeboten.

Dieser Wert kann nur bei einer absolut dichten, korrekt dimensionierten Saugleitung und günstigen Bedingungen annähernd erreicht werden. Bei einem tieferen Wasserspiegel ist eine Tiefbrunnen- oder Tauchdruckpumpe meistens geeigneter.

Muss eine Kreiselpumpe vor dem Start mit Wasser gefüllt werden?

Viele selbstansaugende Gartenpumpen müssen vor der ersten Inbetriebnahme vollständig mit Wasser gefüllt werden. Das Wasser sorgt dafür, dass die Pumpe den notwendigen Unterdruck aufbauen und die Saugleitung entlüften kann. Die genaue Vorgehensweise ist in der Bedienungsanleitung beschrieben.

Bleibt die Saugleitung durch ein funktionierendes Rückschlagventil gefüllt, ist ein erneutes Befüllen möglicherweise nicht bei jedem Start erforderlich. Nach längerer Lagerung, Wartungsarbeiten oder einem Wasserverlust muss die Pumpe jedoch erneut vorbereitet werden.

Kann eine Kreiselpumpe trockenlaufen?

Eine gewöhnliche Kreiselpumpe sollte nicht trockenlaufen. Das Fördermedium übernimmt häufig einen Teil der Kühlung und Schmierung der Gleitringdichtung. Fehlt das Wasser, können Reibung und Wärme die Dichtung innerhalb kurzer Zeit beschädigen.

Ein integrierter Trockenlaufschutz kann die Pumpe automatisch abschalten. Besonders bei unbeaufsichtigtem oder automatischem Betrieb ist diese Funktion empfehlenswert.

Warum saugt die Kreiselpumpe kein Wasser an?

Eine der häufigsten Ursachen ist eine undichte Saugleitung. Auf der Saugseite kann Luft eindringen, obwohl an der betreffenden Stelle kein Wasser austritt. Weitere mögliche Gründe sind ein leeres Pumpengehäuse, ein klemmendes Rückschlagventil, ein verstopfter Filter, eine zu große Ansaughöhe oder ein ungeeigneter Saugschlauch.

Alle Verbindungen sollten sorgfältig geprüft und fachgerecht abgedichtet werden. Der Saugschlauch muss vakuumfest sein. Außerdem muss sich die Ansaugöffnung vollständig unter der Wasseroberfläche befinden.

Was ist besser: Hauswasserwerk oder Hauswasserautomat?

Ein Hauswasserautomat liefert bei Wasserentnahme relativ schnell einen gleichmäßigen Druck und benötigt keinen großen Druckbehälter. Er eignet sich gut für Gartenbewässerung und Anwendungen mit längeren Entnahmezeiten. Bei jeder kleinen Wasserentnahme startet jedoch die Pumpe.

Ein Hauswasserwerk speichert eine begrenzte Wassermenge im Druckbehälter. Kleine Entnahmen sind möglich, ohne dass die Pumpe sofort einschaltet. Das reduziert die Schalthäufigkeit. Dafür benötigt das Gerät mehr Platz und der Druck schwankt zwischen dem Ein- und Ausschaltdruck.

Kann eine Kreiselpumpe Schmutzwasser fördern?

Eine gewöhnliche Garten- oder Klarwasserpumpe sollte nur sauberes oder geringfügig verschmutztes Wasser fördern. Sand, Kies, Schlamm und Fasern können das Laufrad, die Dichtungen und enge Strömungskanäle beschädigen.

Für verschmutztes Wasser muss eine ausdrücklich geeignete Schmutzwasserpumpe verwendet werden. Dabei sind die maximal erlaubte Korngröße und die Art der zulässigen Verschmutzung zu beachten.

Wie laut ist eine Kreiselpumpe?

Die Lautstärke hängt von der Motorleistung, der Bauweise, der Drehzahl, dem Aufstellort und den Anschlussleitungen ab. Ein harter Boden kann Vibrationen auf Gebäude oder andere Bauteile übertragen. Gummifüße und ein massiver, ebener Untergrund können die Geräuschübertragung reduzieren.

Ungewöhnlich laute, mahlende oder klappernde Geräusche können auf Luft in der Leitung, Kavitation, Fremdkörper oder beschädigte Lager hinweisen. Die Pumpe sollte in diesem Fall kontrolliert werden.

Wie kann man eine Kreiselpumpe winterfest machen?

Eine nicht frostgeschützt installierte Pumpe muss vor dem Winter vollständig entleert werden. Dazu wird sie von der Stromversorgung getrennt und die Ablassschraube geöffnet. Auch Schläuche, Filter, Rückschlagventile und Druckbehälter müssen entsprechend den Herstellerangaben entleert werden.

Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann das Pumpengehäuse, das Laufrad oder Anschlüsse beschädigen. Eine mobile Gartenpumpe sollte trocken und frostfrei gelagert werden.

Wie lange darf eine Kreiselpumpe am Stück laufen?

Die zulässige Betriebsdauer hängt von der Bauart und der angegebenen Betriebsart ab. Viele hochwertige Kreiselpumpen sind für längere Laufzeiten ausgelegt, sofern ausreichend Wasser gefördert wird, der Motor gekühlt bleibt und die Pumpe nicht außerhalb ihres vorgesehenen Arbeitsbereichs arbeitet.

Eine mobile Gartenpumpe sollte dennoch nicht unbeaufsichtigt betrieben werden, wenn kein Trockenlaufschutz vorhanden ist. Bei ungewöhnlicher Erwärmung, nachlassender Förderleistung oder auffälligen Geräuschen muss sie ausgeschaltet werden.

Wie viel Strom verbraucht eine Kreiselpumpe?

Der Stromverbrauch hängt von der elektrischen Leistungsaufnahme und der Betriebsdauer ab. Eine Pumpe mit hoher Motorleistung verbraucht nicht zwangsläufig insgesamt mehr Strom, wenn sie eine Aufgabe wesentlich schneller erledigt. Entscheidend ist eine passende Dimensionierung.

Eine überdimensionierte Pumpe kann unnötig viel Energie verbrauchen und ungünstig häufig schalten. Eine zu kleine Pumpe läuft dagegen möglicherweise sehr lange und erreicht trotzdem nicht die gewünschte Leistung. Der Arbeitspunkt sollte deshalb möglichst im effizienten Bereich der Pumpenkennlinie liegen.

Kann eine Kreiselpumpe an eine Regentonne angeschlossen werden?

Eine Kreiselpumpe kann Wasser aus einer Regentonne fördern, sofern der Wasserstand, die Saugleitung und die Anschlüsse geeignet sind. Der Saugkorb darf nicht direkt auf dem Boden liegen, da sich dort Schmutz und Ablagerungen sammeln. Ein Vorfilter schützt die Pumpe zusätzlich.

Die Regentonne muss gegen unbeabsichtigtes Leerlaufen und Umkippen gesichert sein. Bei automatischem Betrieb ist ein Trockenlaufschutz besonders wichtig, da ein kleiner Behälter schnell leergepumpt werden kann.


Kreiselpumpe Test bei Stiftung Warentest & Co

Stiftung WarentestKreiselpumpe Test bei test.de
Öko-TestKreiselpumpe Test bei Öko-Test
Konsument.atKreiselpumpe bei konsument.at
gutefrage.netKreiselpumpe bei Gutefrage.de
Youtube.comKreiselpumpe bei Youtube.com

Kreiselpumpe Testsieger

Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Kreiselpumpen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Kreiselpumpe Testsieger präsentieren können.


Kreiselpumpe Stiftung Warentest

Leider ist uns momentan kein Kreiselpumpe Stiftung Warentest Sieger bekannt.


Fazit zur Kreiselpumpe

Eine Kreiselpumpe ist eine leistungsfähige und vielseitige Lösung für die Förderung von Wasser. Sie eignet sich je nach Bauart für die Gartenbewässerung, das Umpumpen von Regenwasser, die Versorgung von Rasensprengern, die Druckerhöhung und zahlreiche technische Anwendungen. Das rotierende Laufrad ermöglicht einen gleichmäßigen Wasserstrom und kann bei passender Auslegung große Fördermengen bereitstellen.

Für die Auswahl sind die maximale Motorleistung und ein hoher Literwert allein nicht ausreichend. Entscheidend ist, welche Wassermenge die Pumpe bei der tatsächlich benötigten Förderhöhe und dem erforderlichen Betriebsdruck erreicht. Die Pumpenkennlinie, der Leitungsdurchmesser, die Ansaughöhe und die Zahl der angeschlossenen Verbraucher müssen gemeinsam betrachtet werden.

Für einen kleinen Garten und einen einzelnen Schlauch kann eine kompakte, selbstansaugende Gartenpumpe genügen. Größere Bewässerungssysteme profitieren von einer mehrstufigen Kreiselpumpe mit höherem Druck. Wer Wasser aus einem tiefen Brunnen oder einer Zisterne fördern möchte, sollte eine Tauchdruck- oder Tiefbrunnenpumpe prüfen. Für eine automatische Brauchwasserversorgung kommen ein Hauswasserautomat oder ein Hauswasserwerk infrage.

Eine sorgfältige Installation ist für den zuverlässigen Betrieb ebenso wichtig wie die Auswahl der Pumpe. Die Saugleitung muss vakuumdicht, ausreichend dimensioniert und möglichst kurz sein. Ein Rückschlagventil verhindert das Leerlaufen, während ein Vorfilter das Laufrad vor Schmutz schützt. Vor der Inbetriebnahme muss das Pumpengehäuse bei vielen Modellen vollständig mit Wasser gefüllt werden.

Trockenlauf, Frost, verschmutzte Filter und undichte Anschlüsse gehören zu den häufigsten Ursachen für Pumpenprobleme. Ein Trockenlaufschutz und eine automatische Steuerung können den Betrieb sicherer und komfortabler machen. Sie ersetzen jedoch keine regelmäßige Kontrolle und Wartung.

Eine gute Kreiselpumpe muss daher nicht zwangsläufig das Modell mit der höchsten Leistung sein. Die beste Wahl ist eine Pumpe, die am vorgesehenen Arbeitspunkt effizient arbeitet, den erforderlichen Druck bereitstellt und hinsichtlich Material, Ausstattung und Schutzfunktionen zum Einsatzbereich passt. Wer die Wasserquelle, die Leitungslängen und den tatsächlichen Verbrauch vor dem Kauf realistisch berücksichtigt, erhält ein zuverlässiges System, das den Garten oder die angeschlossene Anlage über viele Jahre mit Wasser versorgen kann.

Zuletzt Aktualisiert am 11.07.2026

5/5 - (1 vote)

Letzte Aktualisierung am 13.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API