Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Regentonne?
- Wie funktioniert eine Regentonne?
- Vorteile und Nachteile einer Regentonne
- Vorteile
- Nachteile
- Regentonnen Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Regentonnen gibt es?
- Klassische runde Kunststoff-Regentonne
- Eckige Regentonne
- Wandtank und schmale Regentonne
- Dekorative Regentonne in Amphoren- oder Steinoptik
- Regentonne in Holzfassoptik
- Faltbare Regentonne
- Unterirdischer Regenwassertank
- Modulares Regentonnen-System
- Welche Größe sollte eine Regentonne haben?
- Wichtige Kaufkriterien für eine Regentonne
- Materialqualität und UV-Beständigkeit
- Stabilität und Standfläche
- Deckel und Kindersicherung
- Auslaufhahn
- Regensammler und Filter
- Überlauf und Anschlussmöglichkeiten
- Frostbeständigkeit
- Alternativen zur Regentonne
- Regenwassertank
- Unterirdische Zisterne
- Regenspeicher im Hochbeet oder Pflanzkasten
- Versickerungsmulde und Rigole
- Direkte Nutzung über eine Gartenpumpe
- Regentonnen Bestseller Platz 5 – 10
- Bekannte Regentonnen und beliebte Produktreihen
- Beliebte Ausstattung für eine Regentonne
- Regendieb oder Regensammler
- Sockel
- Auslaufhahn
- Verbindungsset
- Gartenpumpe
- Regentonne richtig aufstellen
- Reinigung und Pflege
- Regentonne im Winter
- FAQ zur Regentonne
- Wie groß sollte eine Regentonne für einen normalen Garten sein?
- Kann Wasser aus der Regentonne schlecht werden?
- Wie verhindert man Mücken in der Regentonne?
- Kann eine Regentonne im Winter draußen bleiben?
- Warum läuft die Regentonne über?
- Kann man mehrere Regentonnen miteinander verbinden?
- Ist Regenwasser für alle Pflanzen geeignet?
- Benötigt eine Regentonne einen Deckel?
- Wie oft muss eine Regentonne gereinigt werden?
- Kann man einen Gartenschlauch direkt an die Regentonne anschließen?
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- Regentonne Stiftung Warentest
- Fazit zur Regentonne
Eine Regentonne ist eine einfache, kostengünstige und zugleich wirkungsvolle Möglichkeit, wertvolles Regenwasser aufzufangen und für die spätere Bewässerung des Gartens, der Terrasse oder von Balkonpflanzen zu nutzen, denn statt sauberes Trinkwasser aus der Leitung für Blumen, Gemüsebeete, Sträucher und Rasenflächen zu verbrauchen, lässt sich das ohnehin anfallende Niederschlagswasser bequem sammeln, lagern und bei Bedarf entnehmen, wodurch nicht nur die laufenden Wasserkosten gesenkt werden können, sondern gleichzeitig auch ein sinnvoller Beitrag zu einem bewussteren Umgang mit natürlichen Ressourcen geleistet wird.
Moderne Regentonnen sind längst nicht mehr ausschließlich schlichte grüne Kunststoffbehälter, die möglichst unauffällig hinter dem Gartenhaus stehen. Inzwischen gibt es zahlreiche Größen, Formen, Farben und Materialien. Neben klassischen runden Regentonnen werden schmale Wandtanks, dekorative Behälter in Stein-, Holz- oder Amphorenoptik, unterirdische Speicher und miteinander verbundene Systeme angeboten. Dadurch lässt sich für nahezu jede Grundstücksgröße und jede gewünschte Speichermenge eine passende Lösung finden.
Damit eine Regentonne zuverlässig funktioniert, kommt es jedoch nicht allein auf das Fassungsvermögen an. Auch die Art des Regenwassersammlers, die Stabilität des Materials, die Position des Auslaufhahns, ein sicherer Deckel, eine Überlaufmöglichkeit und die Frostbeständigkeit spielen eine wichtige Rolle. Wer vor dem Kauf den tatsächlichen Wasserbedarf, die verfügbare Stellfläche und die vorhandene Dachfläche berücksichtigt, kann die Regentonne wesentlich effizienter nutzen und typische Probleme wie überlaufendes Wasser, verstopfte Zuläufe, Algenbildung oder einen instabilen Untergrund vermeiden.
- Enthält Regentonne
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- Enthält 4-teiligen Standfuß
Was ist eine Regentonne?
Eine Regentonne ist ein oberirdisch aufgestellter Behälter, in dem Regenwasser gesammelt und für eine spätere Verwendung gespeichert wird. Das Wasser gelangt in der Regel über die Dachrinne und das Fallrohr in die Tonne. Dafür wird entweder das Fallrohr direkt über dem Behälter geöffnet oder ein spezieller Regensammler beziehungsweise Regendieb in das Fallrohr eingesetzt. Dieser leitet einen Teil des abfließenden Wassers in die Regentonne und sorgt bei vielen Modellen gleichzeitig dafür, dass überschüssiges Wasser bei vollem Behälter wieder durch das Fallrohr in die Kanalisation oder Versickerung geführt wird.
Das gesammelte Wasser eignet sich vor allem für die Gartenbewässerung. Regenwasser enthält normalerweise weniger Kalk als Leitungswasser und wird von vielen Pflanzen gut vertragen. Besonders empfindliche Pflanzen wie Rhododendren, Hortensien, Heidelbeeren oder verschiedene Zimmer- und Kübelpflanzen profitieren häufig von weichem, kalkarmem Wasser. Das bedeutet allerdings nicht, dass Wasser aus einer Regentonne automatisch Trinkwasserqualität besitzt. Durch Staub, Blätter, Vogelkot, Pollen und andere Verunreinigungen auf dem Dach kann das Wasser belastet sein. Es sollte daher ohne entsprechende Aufbereitung nicht getrunken und nicht für die Zubereitung von Lebensmitteln verwendet werden.
Das Fassungsvermögen einer Regentonne liegt je nach Bauform häufig zwischen etwa 100 und 1.000 Litern. Kleine Modelle eignen sich für Balkone, kleine Terrassen oder kompakte Gärten. Größere Tonnen und Tanks sind sinnvoll, wenn eine größere Dachfläche angeschlossen wird oder regelmäßig größere Wassermengen für Rasenflächen, Gemüsebeete und zahlreiche Kübelpflanzen benötigt werden. Mehrere Behälter können über Verbindungsschläuche miteinander gekoppelt werden, sodass sich das Speichervolumen später erweitern lässt.
Eine Regentonne besitzt häufig einen Deckel, einen Zulauf, einen Überlaufanschluss sowie einen Auslaufhahn. Bei manchen Modellen befindet sich zusätzlich ein Anschluss für einen Gartenschlauch oder eine Gartenpumpe. Der Deckel verhindert, dass grober Schmutz, Laub oder Tiere in das Wasser gelangen. Gleichzeitig reduziert er den Lichteinfall und kann dadurch das Wachstum von Algen begrenzen. Ein eng anliegender Deckel oder ein feinmaschiges Netz erschwert außerdem Mücken den Zugang zum Wasser.
Wie funktioniert eine Regentonne?
Regenwasser fließt zunächst vom Dach in die Dachrinne und anschließend durch das Fallrohr nach unten. Ein eingesetzter Regensammler zweigt einen Teil des Wassers ab und führt es über einen Schlauch in die Regentonne. Viele Regensammler besitzen einen Filter, der grobe Verunreinigungen zurückhält. Sobald der Wasserspiegel in der Tonne die Höhe des Zulaufs erreicht, wird bei korrekt montierten Systemen kein weiteres Wasser mehr in den Behälter geleitet. Das überschüssige Wasser fließt stattdessen durch das Fallrohr weiter.
Das gespeicherte Wasser wird über einen Hahn, eine Gießkanne, einen Schlauch oder eine Pumpe entnommen. Für die komfortable Befüllung einer Gießkanne steht die Regentonne häufig auf einem Sockel. Dieser erhöht den Behälter und schafft ausreichend Platz unter dem Auslaufhahn. Gleichzeitig muss der Sockel sehr stabil sein, da bereits eine vollständig gefüllte 300-Liter-Regentonne zusammen mit ihrem Eigengewicht mehr als 300 Kilogramm wiegen kann.
Vorteile und Nachteile einer Regentonne
Vorteile
- Reduzierter Trinkwasserverbrauch: Gesammeltes Regenwasser kann für zahlreiche Bewässerungsaufgaben eingesetzt werden. Dadurch muss weniger Leitungswasser verwendet werden.
- Geringere Wasserkosten: Besonders in trockenen Sommermonaten kann der Wasserbedarf im Garten erheblich sein. Eine Regentonne hilft dabei, die laufenden Kosten zu reduzieren.
- Kalkarmes Wasser: Regenwasser ist in vielen Regionen deutlich weicher als Leitungswasser und daher für zahlreiche Garten- und Kübelpflanzen gut geeignet.
- Einfache Installation: Viele Systeme lassen sich mit einem passenden Regensammler ohne größere bauliche Maßnahmen an ein vorhandenes Fallrohr anschließen.
- Große Modellauswahl: Regentonnen sind in unterschiedlichen Größen, Formen, Materialien und Designs erhältlich.
- Erweiterbares Speichervolumen: Mehrere Tonnen können über Verbindungssätze miteinander gekoppelt werden.
- Entlastung bei Starkregen: Ein ausreichend dimensionierter Speicher kann zumindest einen Teil des anfallenden Regenwassers kurzfristig aufnehmen.
Nachteile
- Begrenzte Speichermenge: Kleine Regentonnen sind bei starkem Regen schnell gefüllt und können längere Trockenperioden nur eingeschränkt überbrücken.
- Platzbedarf: Große Behälter benötigen eine ausreichend große, ebene und tragfähige Stellfläche.
- Pflegeaufwand: Filter, Deckel, Auslaufhahn und Behälter sollten regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden.
- Frostgefahr: Nicht vollständig frostbeständige Regentonnen müssen vor dem Winter entleert oder entsprechend geschützt werden.
- Mögliche Algen- und Geruchsbildung: Starker Lichteinfall, Wärme und organische Verunreinigungen können die Wasserqualität beeinträchtigen.
- Sicherheitsrisiko für Kinder: Offene oder unzureichend gesicherte Behälter können gefährlich sein und müssen mit einem stabilen Deckel verschlossen werden.
Regentonnen Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Regentonnen gibt es?
Klassische runde Kunststoff-Regentonne
Die klassische runde Regentonne aus Kunststoff gehört zu den am weitesten verbreiteten Varianten. Sie ist meist in Grün, Grau oder Braun erhältlich und zeichnet sich durch ein vergleichsweise geringes Eigengewicht aus. Dadurch lässt sich der leere Behälter unkompliziert transportieren und aufstellen. Gängige Größen reichen von kleinen Modellen mit etwa 100 Litern bis zu großen Ausführungen mit 500 Litern oder mehr.
Runde Kunststofftonnen sind häufig besonders preiswert und eignen sich daher für Einsteiger oder Gartenbesitzer, die zunächst ausprobieren möchten, wie viel Regenwasser sie tatsächlich nutzen können. Viele Modelle werden mit einem abnehmbaren Deckel geliefert und verfügen über vorbereitete Stellen für einen Wasserhahn oder Verbindungsschläuche. Der Deckel sollte möglichst stabil sitzen und gegen unbeabsichtigtes Öffnen gesichert werden können.
Bei preiswerten Regentonnen ist die Wandstärke teilweise geringer als bei hochwertigen Modellen. Dadurch können sie empfindlicher gegenüber Stößen, starkem Frost und dauerhafter UV-Strahlung sein. Die Tonne sollte deshalb auf einem absolut ebenen Untergrund stehen und nicht dauerhaft unter mechanischer Spannung belastet werden. Dunkle oder blickdichte Behälter sind vorteilhaft, weil weniger Licht in das Wasser gelangt und das Algenwachstum dadurch reduziert werden kann.
Eckige Regentonne
Eckige Regentonnen lassen sich häufig platzsparender an einer Hauswand, Garage oder Gartenhütte aufstellen. Durch ihre geraden Seiten nutzen sie schmale Stellflächen effizient aus und wirken oftmals moderner als klassische runde Tonnen. Besonders in kleinen Gärten oder auf engen Terrassen kann eine rechteckige Bauform sinnvoll sein.
Bei der Auswahl muss auf eine stabile Konstruktion geachtet werden, da der Wasserdruck auf die Seitenwände eines großen Behälters erheblich sein kann. Gute Modelle besitzen Verstärkungsrippen oder besonders stabile Wandungen. Ein vollständig gefüllter eckiger Behälter darf sich nicht übermäßig ausbeulen. Außerdem sollte der Untergrund über die komplette Bodenfläche eben und tragfähig sein.
Viele eckige Regentonnen verfügen über Anschlüsse auf verschiedenen Höhen. Dadurch lassen sich der Zulauf, ein Überlauf, ein Auslaufhahn oder ein Verbindungsschlauch flexibel montieren. Manche Modelle können direkt an ein Bewässerungssystem oder eine Gartenpumpe angeschlossen werden.
Wandtank und schmale Regentonne
Ein Wandtank ist eine besonders schmale und hohe Form des Regenwasserspeichers. Er wird unmittelbar vor einer Hauswand oder einem Gartenhaus aufgestellt und benötigt deutlich weniger Grundfläche als eine breite Regentonne. Trotz der geringen Tiefe erreichen manche Modelle ein Fassungsvermögen von mehreren hundert Litern.
Wandtanks eignen sich vor allem für kleinere Grundstücke, Reihenhausgärten und schmale Wege. Das hohe, schlanke Design wirkt häufig unauffällig und lässt sich gut in moderne Außenbereiche integrieren. Allerdings muss ein Wandtank besonders sicher stehen. Durch seine Höhe kann er bei unebenem Untergrund oder ungleichmäßiger Belastung instabil werden. Einige Hersteller empfehlen deshalb eine zusätzliche Wandbefestigung.
Bei der Entnahme ist die erhöhte Position des Auslaufhahns praktisch. Eine Gießkanne kann meist direkt daruntergestellt werden, ohne dass ein zusätzlicher Sockel erforderlich ist. Da der Behälter selbst vergleichsweise hoch ist, sollte der Zulauf exakt auf die vorgesehene Anschlusshöhe abgestimmt werden.
Dekorative Regentonne in Amphoren- oder Steinoptik
Dekorative Regentonnen sind so gestaltet, dass sie wie eine große Amphore, ein Natursteinbehälter, ein Holzfass oder ein Pflanzgefäß wirken. Sie werden häufig in gut sichtbaren Garten- und Terrassenbereichen eingesetzt, in denen ein klassischer Kunststoffbehälter optisch störend wäre.
Viele dieser Modelle bestehen ebenfalls aus Kunststoff, besitzen jedoch eine strukturierte Oberfläche und eine realistische Farbgestaltung. Dadurch sind sie leichter als echte Stein- oder Holzbehälter, bieten aber dennoch eine ansprechende Optik. Einige Ausführungen verfügen auf der Oberseite über eine integrierte Pflanzschale. Diese kann bepflanzt werden, ohne dass der eigentliche Wasserspeicher beeinträchtigt wird.
Dekorative Regentonnen sind meist teurer als einfache Standardmodelle. Bei der Auswahl sollte nicht nur auf das Design, sondern auch auf die Funktionalität geachtet werden. Der Deckel beziehungsweise die Revisionsöffnung muss groß genug sein, um den Behälter reinigen zu können. Außerdem sollten der Auslaufhahn und der Zulauf gut erreichbar sein.
Regentonne in Holzfassoptik
Regentonnen in Holzfassoptik verbinden ein rustikales Erscheinungsbild mit den praktischen Eigenschaften eines Kunststoffbehälters. Die Oberfläche ist häufig mit nachgebildeten Holzmaserungen und Fassringen versehen. Dadurch passen diese Tonnen besonders gut in naturnah gestaltete Gärten, an Gartenhäuser oder auf rustikale Terrassen.
Im Gegensatz zu einem echten Holzfass ist ein Kunststoffmodell meist dauerhaft wasserdicht und benötigt keine regelmäßige Behandlung des Materials. Echtes Holz kann mit der Zeit aufquellen, austrocknen oder undicht werden. Ein Behälter aus Kunststoff bleibt leichter und ist einfacher zu reinigen. Dennoch sollte auf UV-Beständigkeit und eine ausreichende Materialstärke geachtet werden.
Faltbare Regentonne
Eine faltbare Regentonne besteht normalerweise aus einem flexiblen, wasserdichten Kunststoffgewebe und einem stabilisierenden Gestell. Sie kann bei Bedarf aufgebaut und außerhalb der Gartensaison platzsparend zusammengelegt werden. Diese Bauart ist praktisch für Kleingärten, Campingplätze oder Grundstücke, auf denen keine dauerhaft aufgestellte Regentonne gewünscht ist.
Faltbare Modelle sind leicht und lassen sich unkompliziert transportieren. Gleichzeitig sind sie meist weniger formstabil als feste Kunststoffbehälter. Scharfe Gegenstände, unebene Böden oder starke mechanische Belastungen können das Material beschädigen. Die Standbeine müssen gleichmäßig ausgerichtet sein, damit sich das Gewicht des Wassers sauber verteilt.
Bei einer faltbaren Regentonne sollte besonders auf die Qualität der Nähte, des Auslaufhahns und der Verbindungselemente geachtet werden. Ein dichter Deckel oder ein feinmaschiges Netz ist ebenfalls wichtig, damit kein Laub und möglichst wenige Insekten in das Wasser gelangen.
Unterirdischer Regenwassertank
Ein unterirdischer Regenwassertank ist streng genommen keine klassische Regentonne, erfüllt jedoch denselben grundlegenden Zweck. Der Tank wird im Erdreich eingebaut und kann je nach Ausführung mehrere tausend Liter Wasser speichern. Dadurch eignet er sich für große Gärten, umfangreiche Bewässerungssysteme oder die Nutzung von Regenwasser im Haushalt, beispielsweise für die Toilettenspülung oder Waschmaschine, sofern die Anlage fachgerecht geplant und installiert wird.
Der größte Vorteil besteht darin, dass der Speicher oberirdisch kaum Platz beansprucht. Außerdem bleibt das Wasser im Erdreich relativ kühl und vor Licht geschützt. Dadurch kann die Algenbildung geringer ausfallen. Dem stehen deutlich höhere Anschaffungs-, Erdarbeits- und Installationskosten gegenüber. Für die Wasserentnahme wird normalerweise eine Pumpe benötigt.
Modulares Regentonnen-System
Ein modulares System besteht aus mehreren Regentonnen oder Tanks, die über Schläuche miteinander verbunden werden. Das Wasser verteilt sich zwischen den Behältern, sofern die Verbindungen korrekt und auf gleicher Höhe montiert sind. Diese Lösung eignet sich für Gartenbesitzer, die zunächst mit einem kleineren Speicher beginnen und das Volumen später erweitern möchten.
Ein Vorteil besteht darin, dass mehrere kleinere Behälter oft leichter aufgestellt werden können als ein einziger sehr großer Tank. Zudem können freie Flächen rund um ein Gartenhaus oder eine Garage besser genutzt werden. Allerdings erhöht sich die Anzahl der Anschlüsse und damit auch die Zahl möglicher Undichtigkeiten. Alle Verbindungsschläuche sollten frostgeschützt, knickfrei und sauber montiert werden.
Welche Größe sollte eine Regentonne haben?
Die passende Größe hängt von der angeschlossenen Dachfläche, der durchschnittlichen Niederschlagsmenge, dem Wasserbedarf und der verfügbaren Stellfläche ab. Eine kleine Dachfläche liefert naturgemäß weniger Wasser als das Dach eines großen Wohnhauses oder einer Garage. Bereits wenige Millimeter Regen können jedoch eine beachtliche Menge ergeben. Ein Liter Niederschlag pro Quadratmeter entspricht ungefähr einem Millimeter Regenhöhe. Bei einer Dachfläche von 50 Quadratmetern können daher theoretisch rund 50 Liter Wasser pro Millimeter Niederschlag anfallen. Verluste durch Verdunstung, Dachneigung, Filterung und Überlauf müssen dabei berücksichtigt werden.
Für einen kleinen Balkon oder wenige Kübelpflanzen kann eine Regentonne mit 100 bis 200 Litern ausreichen. Für einen durchschnittlichen Garten sind häufig 300 bis 500 Liter sinnvoll. Wer größere Gemüsebeete, viele Pflanzen oder Rasenflächen bewässern möchte, sollte über 500 Liter, mehrere gekoppelte Tonnen oder einen größeren Tank nachdenken.
Ein zu kleiner Behälter läuft bei kräftigem Regen schnell über. Ein sehr großer Tank lohnt sich dagegen nur, wenn genügend Dachfläche angeschlossen werden kann und das gespeicherte Wasser regelmäßig verbraucht wird. Stehendes Wasser sollte nicht unnötig lange im Behälter verbleiben, besonders wenn viel organisches Material eingetragen wurde.
Wichtige Kaufkriterien für eine Regentonne
Materialqualität und UV-Beständigkeit
Die meisten Regentonnen bestehen aus Polyethylen oder einem vergleichbaren Kunststoff. Das Material sollte wetterfest, möglichst UV-beständig und ausreichend dickwandig sein. Eine hochwertige Tonne behält auch bei starker Sonneneinstrahlung ihre Form und wird nicht frühzeitig spröde. Bei dekorativen Modellen sollte zusätzlich auf eine dauerhaft haltbare Oberflächenstruktur geachtet werden.
Stabilität und Standfläche
Eine gefüllte Regentonne entwickelt ein erhebliches Gewicht. Der Boden muss eben, tragfähig und dauerhaft stabil sein. Weiche Erde oder lose Pflastersteine können nachgeben und zu einer Schrägstellung führen. Ein Betonfundament, stabile Gehwegplatten oder eine fachgerecht vorbereitete Fläche sind häufig sinnvoll. Ein verwendeter Sockel muss ausdrücklich für das Gewicht der gefüllten Tonne ausgelegt sein.
Deckel und Kindersicherung
Ein stabiler Deckel schützt das Wasser vor grobem Schmutz und reduziert Unfallgefahren. Haushalte mit Kindern sollten ausschließlich Behälter verwenden, die zuverlässig verschlossen werden können. Ein leichter, lose aufliegender Deckel ist nicht ausreichend. Auch Haustiere und Wildtiere dürfen nicht in den Behälter fallen können.
Auslaufhahn
Der Wasserhahn sollte robust, leichtgängig und dicht sein. Kunststoffhähne sind preiswert, können bei häufiger Nutzung jedoch schneller verschleißen. Metallhähne wirken oft stabiler, müssen aber zum vorhandenen Anschlussgewinde passen. Die Position sollte hoch genug sein, damit eine Gießkanne bequem daruntergestellt werden kann. Restwasser unterhalb des Hahns lässt sich häufig nur über eine zusätzliche Entleerungsöffnung entfernen.
Regensammler und Filter
Ein guter Regensammler erleichtert die Befüllung und verhindert bei korrekter Montage ein Überlaufen. Integrierte Filter halten groben Schmutz zurück. Sie müssen jedoch regelmäßig gereinigt werden, weil ein zugesetzter Filter den Wasserfluss reduziert oder vollständig blockiert. Der Sammler muss zum Durchmesser und zur Form des Fallrohrs passen.
Überlauf und Anschlussmöglichkeiten
Eine Regentonne sollte über einen kontrollierten Überlauf verfügen. Überschüssiges Wasser kann in das Fallrohr, eine Versickerungsfläche oder einen zweiten Behälter geleitet werden. Unkontrolliert austretendes Wasser kann Hauswände, Fundamente, Wege oder Beete durchnässen. Zusätzliche Anschlüsse sind sinnvoll, wenn später eine Pumpe, ein Schlauch oder eine weitere Tonne angeschlossen werden soll.
Frostbeständigkeit
Herstellerangaben zur Frostbeständigkeit müssen genau beachtet werden. Selbst als frostbeständig bezeichnete Behälter müssen häufig im Winter zumindest teilweise oder vollständig entleert werden. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann die Wände, Anschlüsse oder den Hahn beschädigen. Auch Schläuche und Regensammler sollten vor Frost geschützt oder in eine Winterposition gebracht werden.
Alternativen zur Regentonne
Regenwassertank
Ein oberirdischer Regenwassertank bietet meist ein deutlich größeres Speichervolumen als eine klassische Regentonne. Tanks mit 1.000 Litern oder mehr eignen sich für größere Grundstücke und einen hohen Bewässerungsbedarf. Bekannt sind beispielsweise sogenannte IBC-Container. Diese sind funktional und vergleichsweise preiswert, wirken optisch jedoch eher industriell. Bei gebrauchten Behältern muss unbedingt bekannt sein, welche Stoffe zuvor darin gelagert wurden.
Unterirdische Zisterne
Eine Zisterne ist die leistungsfähigste Alternative für große Wassermengen. Sie wird unterirdisch eingebaut und kann mehrere tausend Liter aufnehmen. Mit einer geeigneten Filter- und Pumpentechnik lässt sich das Wasser nicht nur für den Garten, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch für Toilettenspülungen oder Waschmaschinen verwenden. Die Planung sollte fachgerecht erfolgen, da Trinkwasser- und Regenwasserleitungen strikt getrennt sein müssen.
Regenspeicher im Hochbeet oder Pflanzkasten
Einige moderne Pflanzkästen und Hochbeete verfügen über integrierte Wasserspeicher. Sie sammeln zwar meist kein Dachwasser, speichern aber Gieß- oder Regenwasser im unteren Bereich des Behälters. Pflanzen können sich über ein Docht- oder Kapillarsystem versorgen. Diese Lösung eignet sich vor allem für Terrassen und Balkone, ersetzt jedoch bei einem größeren Garten keine Regentonne.
Versickerungsmulde und Rigole
Wer Regenwasser nicht speichern, sondern kontrolliert auf dem Grundstück versickern lassen möchte, kann eine Versickerungsmulde oder Rigole nutzen. Dadurch wird das Wasser dem Boden zugeführt, statt unmittelbar in die Kanalisation zu gelangen. Diese Systeme liefern allerdings kein gespeichertes Wasser für die spätere Bewässerung. Sie sind daher eher eine Ergänzung oder eine Alternative zur Entwässerung als ein direkter Ersatz für eine Regentonne.
Direkte Nutzung über eine Gartenpumpe
Bei vorhandenen Brunnen oder großen Wasserreservoirs kann eine Gartenpumpe eingesetzt werden. Ein Brunnen bietet unabhängig von einzelnen Regenschauern Wasser, ist jedoch nicht überall möglich und kann genehmigungs- oder anzeigepflichtig sein. Zudem entstehen höhere Anschaffungs- und Betriebskosten als bei einer einfachen Regentonne.
Regentonnen Bestseller Platz 5 – 10
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Bekannte Regentonnen und beliebte Produktreihen
Welche Regentonne am besten geeignet ist, hängt stark von der benötigten Größe, der Stellfläche und dem gewünschten Design ab. Die folgende Tabelle zeigt bekannte Produktreihen und typische Eigenschaften. Preise können je nach Händler, Fassungsvermögen, Lieferumfang und Saison deutlich abweichen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Garantia Vino Regentonne | Garantia | etwa 180 bis 300 Euro | Dekorativer Regenwasserbehälter in Holzfassoptik mit großem Speichervolumen und ansprechender Gestaltung für sichtbare Gartenbereiche. |
| Garantia Amphore | Garantia | etwa 200 bis 450 Euro | Hoher Regenspeicher in Amphorenoptik, je nach Ausführung mit integrierter Pflanzschale und platzsparender Grundfläche. |
| Garantia Rocky Wandtank | Garantia | etwa 300 bis 500 Euro | Schmaler Wandtank in natursteinähnlicher Optik, der sich gut an Hauswänden, Garagen und Gartenhäusern aufstellen lässt. |
| 4rain Slim Wandtank | 4rain | etwa 170 bis 350 Euro | Schlanker, moderner Regenwassertank für begrenzte Stellflächen mit mehreren Anschlussmöglichkeiten. |
| Graf Regentonne rund | Graf | etwa 40 bis 120 Euro | Klassische, funktionale Kunststoff-Regentonne in verschiedenen Größen, häufig mit Deckel und optionalem Sockel erhältlich. |
| Prosperplast Aquacan | Prosperplast | etwa 90 bis 220 Euro | Dekorativer, hoher Regenspeicher mit moderner Oberflächenstruktur und geringer Stellfläche. |
| Prosperplast Woodcan | Prosperplast | etwa 100 bis 230 Euro | Schlanker Regenwasserbehälter in Holzoptik für Terrassen, Hauswände und kleinere Gärten. |
| Ondis24 Regentonne | Ondis24 | etwa 50 bis 160 Euro | Je nach Modell klassische oder dekorative Regentonne mit unterschiedlichen Volumen und Anschlussmöglichkeiten. |
Die genannten Preise dienen nur als grobe Orientierung. Bei einigen Produkten sind Auslaufhahn, Regensammler, Verbindungsschlauch oder Sockel nicht im Lieferumfang enthalten. Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, welches Zubehör tatsächlich mitgeliefert wird und welche Teile separat benötigt werden.
Beliebte Ausstattung für eine Regentonne
Regendieb oder Regensammler
Der Regensammler ist eines der wichtigsten Zubehörteile. Er wird in das Fallrohr eingesetzt und leitet Wasser zur Regentonne. Hochwertige Modelle besitzen einen Filter und eine automatische Überlauffunktion. Bei vollem Behälter läuft das Wasser im Fallrohr weiter, anstatt unkontrolliert aus der Tonne auszutreten.
Sockel
Ein Sockel erhöht die Regentonne und erleichtert die Wasserentnahme. Er muss exakt zur Form und zum Gewicht des Behälters passen. Improvisierte Unterbauten aus instabilen Holzkisten, losen Steinen oder ungeeigneten Kunststoffteilen sind gefährlich. Ein gefüllter Behälter darf weder kippen noch einsinken.
Auslaufhahn
Ein hochwertiger Hahn erleichtert die regelmäßige Nutzung. Beim Nachrüsten muss die Bohrung sauber und an einer geeigneten Stelle gesetzt werden. Dichtungen werden entsprechend der Herstellerangaben montiert. Ein zu fest angezogener Kunststoffhahn kann das Gewinde oder die Behälterwand beschädigen.
Verbindungsset
Mit einem Verbindungsset können mehrere Tonnen gekoppelt werden. Damit sich das Wasser gleichmäßig verteilt, sollten die Anschlüsse auf gleicher Höhe sitzen. Die Schläuche müssen ausreichend dimensioniert und dauerhaft dicht sein. Besonders bei größeren Speichermengen lohnt sich eine regelmäßige Kontrolle aller Verbindungen.
Gartenpumpe
Eine Pumpe ist sinnvoll, wenn das Wasser über einen Schlauch, eine Brause oder ein Bewässerungssystem verteilt werden soll. Die Pumpe muss für Regenwasser und die vorgesehene Förderhöhe geeignet sein. Bei verschmutztem Wasser empfiehlt sich ein Filter, damit Pumpe, Düsen und Schläuche nicht verstopfen.
Regentonne richtig aufstellen
Der Standort sollte möglichst nah am Fallrohr liegen. Dadurch bleibt der Verbindungsschlauch kurz und der Einbau des Regensammlers unkompliziert. Gleichzeitig muss genügend Platz vorhanden sein, um Deckel, Auslaufhahn und Filter erreichen zu können. Die Tonne sollte nicht so dicht an eine Wand gestellt werden, dass Wartungsarbeiten unmöglich werden.
Der Untergrund muss eben, fest und dauerhaft tragfähig sein. Bei größeren Tonnen eignen sich Betonplatten oder ein stabiles Fundament. Die Fläche sollte größer als der Boden des Behälters sein und darf keine scharfen Kanten aufweisen. Bereits eine geringe Schrägstellung kann bei einem hohen Wandtank zu einer erheblichen Belastung führen.
Direkte, ganztägige Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden. Wärme und Licht fördern das Algenwachstum und können bei empfindlichen Kunststoffen die Alterung beschleunigen. Ein schattiger oder teilweise schattiger Standort ist daher häufig besser. Der Behälter darf jedoch nicht unter instabilen Ästen oder an einer Stelle stehen, an der herabfallende Gegenstände ihn beschädigen können.
Reinigung und Pflege
Eine Regentonne sollte regelmäßig kontrolliert werden. Laub, Pollen, Schlamm und andere Ablagerungen sammeln sich mit der Zeit am Boden. Wie häufig eine vollständige Reinigung erforderlich ist, hängt von der Dachfläche, dem eingesetzten Filter und der Umgebung ab. In der Nähe großer Bäume kann der Pflegeaufwand höher sein.
Für die Reinigung wird der Behälter entleert und mit klarem Wasser ausgespült. Hartnäckige Ablagerungen lassen sich mit einer weichen Bürste entfernen. Aggressive Reinigungsmittel sind in der Regel nicht notwendig und können Rückstände hinterlassen. Der Regensammler, alle Filter, der Auslaufhahn und vorhandene Verbindungsschläuche sollten ebenfalls gereinigt werden.
Ein geschlossener Deckel reduziert den Eintrag von Schmutz und verhindert, dass Licht direkt auf die Wasseroberfläche fällt. Gegen Mücken helfen ein dicht sitzender Deckel und feinmaschige Abdeckungen an allen Öffnungen. Stehendes Wasser darf für Kinder und Tiere nicht frei zugänglich sein.
Regentonne im Winter
Vor dem ersten starken Frost sollte geprüft werden, welche Vorgaben der Hersteller macht. Viele Regentonnen müssen vollständig entleert werden. Der Auslaufhahn wird geöffnet, damit Restwasser ablaufen kann. Schläuche und Verbindungselemente sollten entfernt oder entleert werden. Ein Regensammler kann bei manchen Modellen auf Winterbetrieb gestellt werden.
Der Behälter sollte nicht verschlossen mit einer größeren Wassermenge überwintern, wenn er dafür nicht ausdrücklich geeignet ist. Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und kann Risse, Verformungen oder beschädigte Anschlüsse verursachen. Leere, leichte Tonnen müssen gegen starken Wind gesichert werden. Sie können beispielsweise geschützt gelagert oder entsprechend den Herstellerangaben befestigt werden.
FAQ zur Regentonne
Wie groß sollte eine Regentonne für einen normalen Garten sein?
Für einen durchschnittlichen Garten ist häufig ein Volumen von etwa 300 bis 500 Litern ein sinnvoller Ausgangspunkt. Die tatsächlich benötigte Größe hängt jedoch vom Bewässerungsbedarf, der angeschlossenen Dachfläche und den regionalen Niederschlägen ab. Wer nur einige Kübelpflanzen bewässern möchte, kommt möglicherweise mit 100 bis 200 Litern aus. Für größere Gemüsebeete, Rasenflächen und zahlreiche Pflanzen können 500 Liter schnell zu wenig sein.
Es ist oft sinnvoller, das System erweiterbar zu planen. Eine Regentonne mit Anschlussmöglichkeiten kann später durch einen zweiten Behälter ergänzt werden. Dadurch muss nicht sofort ein sehr großer Tank gekauft werden, dessen Fassungsvermögen möglicherweise gar nicht vollständig genutzt wird.
Kann Wasser aus der Regentonne schlecht werden?
Regenwasser kann bei langer Standzeit, Wärme, starker Verschmutzung und hohem Lichteinfall unangenehm riechen oder sich sichtbar verändern. Organisches Material wie Blätter, Pollen oder Vogelkot kann sich zersetzen. Ein guter Filter, ein geschlossener Deckel und ein schattiger Standort verbessern die Wasserqualität deutlich.
Das Wasser sollte regelmäßig genutzt und der Behälter bei starken Ablagerungen gereinigt werden. Stark riechendes oder sichtbar verunreinigtes Wasser sollte nicht auf essbare Pflanzenteile gegossen werden. Für empfindliche Anwendungen ist frisches, sauberes Wasser vorzuziehen.
Wie verhindert man Mücken in der Regentonne?
Mücken legen ihre Eier bevorzugt in stehenden Gewässern ab. Der wichtigste Schutz ist deshalb ein vollständig geschlossener Deckel. Zulauf, Überlauf und Belüftungsöffnungen können zusätzlich mit einem feinmaschigen Netz gesichert werden. Das Netz darf keine größeren Lücken aufweisen und sollte regelmäßig auf Beschädigungen kontrolliert werden.
Die Regentonne sollte nicht unnötig offen stehen. Ein nur teilweise aufliegender Deckel reicht nicht aus. Auch kleine Wasseransammlungen in Untersetzern, Eimern und Gießkannen können als Brutstelle dienen und sollten regelmäßig entleert werden.
Kann eine Regentonne im Winter draußen bleiben?
Viele Regentonnen können grundsätzlich draußen bleiben, müssen aber vor Frost entleert werden. Entscheidend sind die konkreten Herstellerangaben. Ein vollständig mit Wasser gefüllter Behälter kann durch die Ausdehnung des Eises beschädigt werden. Besonders gefährdet sind Auslaufhähne, Anschlüsse, Schläuche und dünne Behälterwände.
Nach der Entleerung bleibt der Hahn häufig geöffnet. Verbindungsschläuche werden abgenommen und trocken gelagert. Leichte Behälter sollten gegen Wind gesichert werden. Dekorative Wandtanks dürfen nicht einfach umgelegt werden, wenn dies laut Hersteller nicht vorgesehen ist.
Warum läuft die Regentonne über?
Eine Regentonne läuft häufig über, wenn kein funktionierender Überlauf vorhanden ist, der Regensammler falsch montiert wurde oder der Rücklauf in das Fallrohr verstopft ist. Auch ein zu hoch oder zu niedrig gesetzter Anschluss kann die automatische Füllbegrenzung beeinträchtigen.
Der Zulauf sollte regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden. Überschüssiges Wasser muss gezielt in das Fallrohr, eine zweite Tonne oder eine geeignete Versickerungsfläche geleitet werden. Es darf nicht dauerhaft direkt an einer Hauswand oder einem Fundament austreten.
Kann man mehrere Regentonnen miteinander verbinden?
Mehrere Regentonnen lassen sich mit einem passenden Verbindungssatz koppeln. Die Anschlüsse werden normalerweise auf gleicher Höhe angebracht, damit sich der Wasserstand zwischen den Behältern ausgleichen kann. Alle Tonnen benötigen einen stabilen und möglichst gleich hohen Untergrund.
Die Verbindungsschläuche sollten ausreichend groß dimensioniert sein. Sehr dünne Leitungen können den Wasseraustausch verzögern. Außerdem müssen alle Dichtungen korrekt sitzen. Vor dem Winter werden die Verbindungen je nach System entleert oder demontiert.
Ist Regenwasser für alle Pflanzen geeignet?
Für die meisten Gartenpflanzen ist Regenwasser sehr gut geeignet. Es enthält häufig weniger Kalk als Leitungswasser und entspricht eher den natürlichen Bedingungen. Besonders Moorbeetpflanzen und kalkempfindliche Arten profitieren davon.
Einschränkungen bestehen, wenn das Wasser stark verunreinigt ist oder von problematischen Dachflächen stammt. Dächer mit bestimmten Beschichtungen oder stark belastete Flächen können Stoffe an das Wasser abgeben. Bei der Bewässerung von Gemüse sollte das Wasser möglichst sauber sein und bevorzugt direkt auf den Boden statt auf verzehrbare Pflanzenteile gegeben werden.
Benötigt eine Regentonne einen Deckel?
Ein Deckel ist dringend zu empfehlen. Er schützt vor Laub, Schmutz, Tieren und direktem Lichteinfall. Außerdem reduziert er die Gefahr, dass Kinder in den Behälter greifen oder hineinfallen. Der Deckel sollte stabil sein und sich nicht durch Wind oder unbeabsichtigtes Berühren lösen.
Ein Deckel allein reicht jedoch nur dann als Mückenschutz aus, wenn auch alle anderen Öffnungen gesichert sind. Zulauf und Überlauf sollten ebenfalls so gestaltet sein, dass Insekten möglichst nicht in den Behälter gelangen.
Wie oft muss eine Regentonne gereinigt werden?
Eine pauschale Frist gibt es nicht. Bei sauberem Zulauf, gutem Filter und geschlossenem Deckel kann eine gründliche Reinigung einmal jährlich ausreichen. Steht die Tonne unter Bäumen oder gelangen regelmäßig Pollen und Laub hinein, kann eine häufigere Reinigung erforderlich sein.
Der Filter im Regensammler sollte deutlich öfter kontrolliert werden. Während laubreicher Monate kann eine Reinigung alle paar Wochen sinnvoll sein. Ein verstopfter Filter reduziert den Wasserzulauf und kann zu unerwünschtem Rückstau führen.
Kann man einen Gartenschlauch direkt an die Regentonne anschließen?
Ein Gartenschlauch lässt sich an viele Regentonnen anschließen, sofern ein passendes Gewinde oder ein geeigneter Adapter vorhanden ist. Ohne Pumpe fließt das Wasser allerdings nur durch die Schwerkraft. Der Druck hängt von der Höhe des Wasserspiegels und der Position des Anschlusses ab und reicht häufig nicht für Regner oder längere Schläuche aus.
Für eine komfortable Bewässerung mit Brause, Sprenger oder Tropfsystem ist meist eine geeignete Garten- oder Fasspumpe erforderlich. Die Pumpe sollte gegen Trockenlauf geschützt sein und über einen Filter verfügen, wenn sich Schmutzpartikel im Wasser befinden.
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Regentonne Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Regentonnen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Regentonne Testsieger präsentieren können.
Regentonne Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Regentonne Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur Regentonne
Eine Regentonne ist eine vergleichsweise einfache und wirkungsvolle Möglichkeit, Regenwasser sinnvoll zu nutzen. Sie reduziert den Verbrauch von aufbereitetem Leitungswasser, kann die laufenden Bewässerungskosten senken und versorgt zahlreiche Gartenpflanzen mit weichem, kalkarmem Wasser. Bereits ein kleiner Behälter kann bei regelmäßigen Niederschlägen beachtliche Wassermengen sammeln.
Welche Regentonne die beste Wahl ist, hängt vor allem vom verfügbaren Platz, der angeschlossenen Dachfläche und dem tatsächlichen Wasserbedarf ab. Eine klassische Kunststofftonne ist preiswert und funktional. Ein schmaler Wandtank nutzt begrenzte Flächen effizient aus. Dekorative Amphoren oder Behälter in Stein- und Holzoptik eignen sich für sichtbar aufgestellte Bereiche. Wer besonders große Mengen speichern möchte, kann mehrere Tonnen verbinden oder auf einen oberirdischen Tank beziehungsweise eine unterirdische Zisterne ausweichen.
Neben dem Fassungsvermögen sind die Materialqualität, ein stabiler Deckel, ein zuverlässiger Regensammler und ein kontrollierter Überlauf entscheidend. Der Untergrund muss das Gewicht des vollständig gefüllten Behälters sicher tragen können. Ebenso wichtig ist eine kindersichere Abdeckung, denn offene Wasserbehälter stellen ein erhebliches Risiko dar.
Regelmäßige Pflege verhindert viele typische Probleme. Filter und Zuläufe sollten sauber gehalten, Ablagerungen entfernt und alle Verbindungen auf Dichtigkeit geprüft werden. Ein schattiger Standort und ein geschlossener Deckel begrenzen Algenbildung, Verschmutzung und Mückenbefall. Vor dem Winter müssen nicht frostbeständige Behälter entleert und empfindliche Anschlüsse geschützt werden.
Wer diese Punkte berücksichtigt, erhält mit einer Regentonne einen langlebigen, praktischen und nachhaltigen Wasserspeicher. Entscheidend ist nicht zwangsläufig das teuerste Modell, sondern eine Regentonne, deren Größe, Bauform und Ausstattung zum eigenen Garten passen. Ein gut geplantes System kann später erweitert und mit einer Pumpe, einem Schlauch oder weiteren Behältern ergänzt werden. Dadurch lässt sich Regenwasser komfortabel sammeln und während trockener Perioden gezielt dort einsetzen, wo es im Garten am dringendsten benötigt wird.
Zuletzt Aktualisiert am 11.07.2026
Letzte Aktualisierung am 18.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
