Inhaltsverzeichnis
- Was ist Directions-Haarfarbe?
- Vorteile und Nachteile von Directions-Haarfarbe
- Vorteile
- Nachteile
- Directions-Haarfarben Bestseller Platz 2 – 4
- Unterschiedliche Arten von Directions-Haarfarbe
- Rote Directions-Haarfarbe
- Blaue Directions-Haarfarbe
- Grüne Directions-Haarfarbe
- Pink, Magenta und violette Directions-Haarfarbe
- Pastellige Directions-Haarfarbe
- Dunkle und intensive Directions-Haarfarbe
- Alternativen zu Directions-Haarfarbe
- Andere direktziehende Haartönungen
- Temporäre Haarsprays
- Haarkreide
- Permanente bunte Haarfarbe
- Clip-in-Strähnen und Perücken
- Directions-Haarfarben Bestseller Platz 5 – 10
- Beliebte Directions-Haarfarben in der Übersicht
- Worauf sollte man beim Kauf von Directions-Haarfarbe achten?
- Ausgangshaarfarbe realistisch bewerten
- Haarzustand prüfen
- Genug Produkt einplanen
- Originalware kaufen
- Richtige Anwendung von Directions-Haarfarbe
- FAQ: Häufige Fragen zu Directions-Haarfarbe
- Wie lange hält Directions-Haarfarbe?
- Funktioniert Directions-Haarfarbe auf dunklem Haar?
- Muss man die Haare vor Directions blondieren?
- Kann man Directions-Haarfarbe mit Conditioner mischen?
- Wie bekommt man Directions-Haarfarbe wieder aus dem Haar?
- Färbt Directions-Haarfarbe auf Kleidung und Bettwäsche ab?
- Ist Directions-Haarfarbe schädlich für die Haare?
- Directions-Haarfarbe Test bei Stiftung Warentest & Co
- Directions-Haarfarbe Testsieger
- Directions-Haarfarbe Stiftung Warentest
- Fazit: Directions-Haarfarbe ist ideal für kreative Looks, braucht aber eine realistische Vorbereitung
Directions-Haarfarbe ist für viele Menschen eine der bekanntesten Optionen, wenn es um auffällige, kreative und intensive Haarfarben geht, die nicht dauerhaft wie eine klassische oxidative Haarfarbe im Haar bleiben, sondern als direktziehende Tönung vor allem auf blondiertem, aufgehelltem oder sehr hellem Haar besonders sichtbar werden. Wer kräftige Farben wie Blau, Türkis, Pink, Rot, Violett, Grün, Orange oder Pastelltöne ausprobieren möchte, stößt früher oder später fast automatisch auf Directions, weil die Marke im Bereich der bunten Haartönungen seit vielen Jahren beliebt ist. Besonders interessant ist Directions-Haarfarbe für alle, die ihren Look regelmäßig verändern möchten, ohne sich sofort dauerhaft auf eine Farbe festzulegen. Trotzdem sollte man realistisch bleiben: Auch wenn Directions häufig als Tönung bezeichnet wird, können manche Farbtöne sehr hartnäckig sein, sich ungleichmäßig auswaschen oder auf porösem Haar deutlich länger halten als erwartet. Deshalb lohnt sich vor der Anwendung ein genauer Blick auf Haarzustand, Ausgangsfarbe, gewünschtes Farbergebnis, Pflegeaufwand und mögliche Risiken. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, was Directions-Haarfarbe ist, welche Vorteile und Nachteile sie hat, welche Arten und Farbrichtungen es gibt, welche Alternativen infrage kommen und worauf man beim Kauf sowie bei der Anwendung achten sollte.
- Von mutig und kreativ bis dunkel und kantig
- Alle 46 Farben von La Riche Directions sind umwerfend mischbare Farben
- 100% vegan und tierversuchsfrei
- Kein Ammoniak, Peroxid oder PPD.
Was ist Directions-Haarfarbe?
Directions-Haarfarbe ist eine direktziehende Haartönung, die vor allem für intensive, modische und auffällige Farbergebnisse verwendet wird. Direktziehend bedeutet, dass die Farbe ohne Oxidationsmittel auskommt und die Farbpigmente sich hauptsächlich außen am Haar beziehungsweise in den oberen Haarschichten anlagern. Anders als klassische permanente Haarfarben wird Directions in der Regel nicht mit Entwickler gemischt. Die Farbe ist gebrauchsfertig und wird direkt aus dem Tiegel auf das gewaschene, handtuchtrockene oder trockene Haar aufgetragen. Dadurch ist die Anwendung vergleichsweise unkompliziert, erfordert aber trotzdem Sorgfalt, Handschuhe, sauberes Abteilen der Haare und eine gute Vorbereitung.
Besonders wichtig ist die Ausgangshaarfarbe. Directions-Haarfarbe hellt das Haar nicht auf. Das bedeutet: Wer dunkelbraunes oder schwarzes Haar hat, wird mit Blau, Pink, Lila oder Grün kaum ein leuchtendes Ergebnis erzielen, wenn das Haar vorher nicht aufgehellt wurde. Auf dunklem Haar kann höchstens ein leichter Schimmer sichtbar sein. Für kräftige Ergebnisse ist meist eine Blondierung notwendig. Je heller das Haar ist, desto intensiver und klarer kann die Farbe wirken. Für Pastelltöne braucht man meist ein sehr helles, fast weißblondes Ausgangshaar, weil Gelbstich oder dunklere Blondtöne das Ergebnis stark verändern können. Ein kühles Blau kann auf gelblichem Haar beispielsweise grünlich wirken, während Pastellrosa auf dunklerem Blond kaum sichtbar sein kann.
Directions ist besonders beliebt, weil die Farbauswahl groß ist und sich viele Töne miteinander mischen lassen. Dadurch können individuelle Nuancen entstehen, von kräftigen Neon-Looks bis zu weicheren Pastellfarben. Viele Nutzer mischen Directions-Farben auch mit Conditioner, um sie abzuschwächen oder als Farbauffrischung zu verwenden. Diese Flexibilität ist ein großer Vorteil, verlangt aber etwas Erfahrung. Wer ein exaktes Farbergebnis erwartet, sollte vorher eine Probesträhne machen. Haare reagieren unterschiedlich, vor allem wenn sie bereits gefärbt, blondiert, porös oder unterschiedlich hell sind.
Directions-Haarfarbe wird häufig für komplette Haarfärbungen, Dip-Dye, Strähnen, Undercolor, Regenbogenhaar, Festival-Looks oder kreative Akzente verwendet. Im Gegensatz zu Drogerie-Haarfarben ist die Zielgruppe oft experimentierfreudiger. Die Farben können je nach Haarstruktur, Waschhäufigkeit, Farbton und Pflege mehrere Haarwäschen bis mehrere Wochen sichtbar bleiben. Manche Pigmente, insbesondere Blau-, Grün- und Rottöne, können sehr hartnäckig sein und sich nicht immer vollständig oder gleichmäßig auswaschen. Deshalb sollte man Directions nicht unterschätzen, nur weil es keine permanente Haarfarbe ist.
Vorteile und Nachteile von Directions-Haarfarbe
Directions-Haarfarbe bietet viel kreative Freiheit, ist aber nicht für jede Person und jede Ausgangssituation ideal. Besonders wer sehr dunkles Haar hat, empfindliche Kopfhaut besitzt oder ein absolut gleichmäßiges, professionelles Ergebnis erwartet, sollte die Anwendung gut planen. Die Farbe selbst ist einfach aufzutragen, aber das Ergebnis hängt stark vom Haarzustand und von der Vorbereitung ab.
Vorteile
- Große Farbauswahl: Directions bietet viele auffällige Nuancen von Rot, Pink, Lila, Blau, Grün, Türkis, Orange bis hin zu dunkleren und pastelligen Mischmöglichkeiten.
- Direkt gebrauchsfertig: Die Farbe muss normalerweise nicht mit Entwickler gemischt werden und kann direkt aus dem Tiegel verwendet werden.
- Keine zusätzliche Aufhellung durch die Farbe selbst: Da kein Entwickler enthalten ist, ist die Tönung grundsätzlich weniger aggressiv als oxidative Haarfarbe.
- Farben mischbar: Viele Directions-Töne lassen sich miteinander oder mit Conditioner mischen, um individuelle Nuancen zu erzeugen.
- Gut für kreative Looks: Strähnen, Dip-Dye, Undercolor, Split Hair oder Regenbogen-Looks lassen sich damit gut umsetzen.
- Farbe kann aufgefrischt werden: Mit einer kleinen Menge Farbe im Conditioner kann der Farbton zwischen den Anwendungen gepflegt und verstärkt werden.
Nachteile
- Funktioniert am besten auf hellem Haar: Ohne Blondierung sind viele Farben auf dunklem Haar kaum sichtbar.
- Kann stark abfärben: Frisch gefärbtes Haar kann auf Handtücher, Kleidung, Bettwäsche, Kissen oder Badezimmerflächen abfärben.
- Haltbarkeit ist unterschiedlich: Manche Töne waschen sich schnell aus, andere bleiben sehr hartnäckig im Haar.
- Ungleichmäßige Ergebnisse möglich: Unterschiedlich helle oder poröse Haarpartien nehmen die Farbe verschieden stark an.
- Blondierung kann das Haar belasten: Für intensive Ergebnisse ist häufig vorheriges Aufhellen nötig, und das kann das Haar deutlich strapazieren.
- Nicht ideal für natürliche Looks: Directions ist vor allem für auffällige Farben gedacht und weniger für klassische Braun-, Blond- oder Naturtöne.
Directions-Haarfarben Bestseller Platz 2 – 4
Unterschiedliche Arten von Directions-Haarfarbe
Bei Directions-Haarfarbe unterscheidet man weniger nach klassischer Produktart, weil die meisten Farben als direktziehende Tönung im Tiegel angeboten werden, sondern vor allem nach Farbfamilien, Intensität, gewünschtem Ergebnis und Anwendungstechnik. Wer einfach nur eine Farbe auswählt, ohne die Wirkung auf der eigenen Ausgangshaarfarbe zu bedenken, wird schnell enttäuscht. Ein kräftiges Blau sieht auf fast weißblondem Haar komplett anders aus als auf goldblondem oder dunkelblondem Haar. Deshalb ist es sinnvoll, die verschiedenen Farbrichtungen genauer zu betrachten.
Rote Directions-Haarfarbe
Rote Directions-Farben gehören zu den auffälligsten und oft sehr intensiven Varianten. Sie eignen sich für kräftige Looks, auffällige Strähnen oder komplette Färbungen. Rottöne können auf blondiertem Haar sehr leuchtend wirken und je nach Nuance in Richtung Kirschrot, Feuerrot, Weinrot oder Pinkrot gehen. Ein Vorteil von Rot ist, dass es häufig auch auf nicht ganz perfekt weißblondem Haar noch sichtbar wird. Während Pastellfarben sehr helle Ausgangsfarben brauchen, können kräftige Rottöne auch auf dunklerem Blond oder hellbraunem Haar einen sichtbaren Effekt erzielen.
Der Nachteil von Rot liegt in der möglichen Abfärbung. Rote Pigmente können beim Waschen, Schwitzen oder bei Feuchtigkeit stark auf Handtücher und Textilien übertragen werden. Auch beim Auswaschen können rote Töne lange sichtbar bleiben oder sich in orange, rosa oder kupferartige Nuancen verändern. Wer später zu Blond zurück möchte, sollte das bedenken. Rote Directions-Haarfarbe ist kreativ und wirkungsvoll, aber nicht unbedingt die unkomplizierteste Farbe für Menschen, die schnell wieder eine neutrale Haarfarbe möchten.
Blaue Directions-Haarfarbe
Blaue Directions-Haarfarbe ist sehr beliebt, aber auch anspruchsvoll. Damit Blau sauber und kräftig aussieht, braucht das Haar meist eine sehr helle, möglichst kühle Ausgangsbasis. Gelbliche Blondierungen können das Ergebnis verfälschen. Blau auf gelbem Haar kann schnell grünlich wirken, weil sich die Farbtöne optisch mischen. Wer ein klares Royalblau, Türkisblau oder kühles Dunkelblau möchte, sollte daher auf eine saubere Blondierung und gegebenenfalls eine vorherige Neutralisierung von Gelbstich achten.
Blaue Pigmente können sehr hartnäckig sein. Gerade auf porösem oder stark blondiertem Haar setzen sie sich teilweise lange fest. Beim Auswaschen entstehen häufig Übergänge in Türkis, Grün oder Grau-Blau. Das kann schön aussehen, ist aber nicht immer gewünscht. Wer häufig die Haarfarbe wechselt, sollte Blau mit Vorsicht verwenden. Für kreative Looks mit längerer Wirkung ist Blau dagegen sehr reizvoll. Besonders in Kombination mit Lila, Silber, Schwarz oder Türkis entstehen starke Kontraste.
Grüne Directions-Haarfarbe
Grüne Directions-Farben eignen sich für sehr auffällige Looks, Fantasy-Styles, Festival-Haare oder kreative Akzente. Je nach Nuance kann Grün frisch, neonartig, dunkel, moosig oder türkisnah wirken. Wie bei Blau ist die Ausgangsfarbe entscheidend. Auf gelblichem Haar kann Grün stärker warm oder limettenartig erscheinen. Auf sehr hellem Haar wird es klarer und intensiver.
Grün gehört ebenfalls zu den Farbtönen, die hartnäckig im Haar bleiben können. Besonders wenn später wieder Blond, Beige oder warme Naturtöne gewünscht sind, kann grüner Restschimmer störend sein. Deshalb sollte man grüne Directions-Haarfarbe bewusst wählen. Für Menschen, die einen mutigen, ungewöhnlichen Look möchten und nicht nach wenigen Tagen wieder neutral aussehen müssen, ist Grün aber eine starke Option.
Pink, Magenta und violette Directions-Haarfarbe
Pink, Magenta und Violett gehören zu den beliebtesten Directions-Farbtönen, weil sie intensiv, kreativ und vergleichsweise vielseitig sind. Pink wirkt auf hellem Haar sehr leuchtend und kann je nach Mischung kräftig oder pastellig ausfallen. Magenta ist oft etwas tiefer und erwachsener als klassisches Neonpink. Violett kann kühl, dunkel, beerig oder lavendelfarben wirken. Diese Farbfamilie ist besonders beliebt für Strähnen, Undercolor und komplette Färbungen.
Violett hat zusätzlich den Effekt, dass es gelbliche Haaruntertöne optisch etwas neutralisieren kann. Das bedeutet aber nicht, dass jede violette Directions-Farbe automatisch wie ein Silbershampoo funktioniert. Intensive Violett-Tönungen können das Haar deutlich lila färben. Pastellviolett braucht wiederum sehr helles Haar. Pinke Pigmente können sich je nach Haarstruktur relativ gut auswaschen, manche Varianten bleiben aber ebenfalls länger sichtbar. Auch hier gilt: Eine Probesträhne ist sinnvoll.
Pastellige Directions-Haarfarbe
Pastellfarben sind besonders beliebt für weiche, moderne Looks. Sie wirken weniger hart als kräftige Neonfarben und können sehr edel aussehen. Pastellrosa, Pastelllila, Mint oder helles Blau benötigen aber eine sehr helle Ausgangsbasis. Das Haar muss meist fast weißblond sein, weil Pastellfarben wenig Pigment enthalten und schnell von Gelbstich, Restfarbe oder ungleichmäßiger Blondierung überlagert werden. Wer dunkelblondes oder gelbliches Haar hat, wird mit Pastell-Directions oft nur ein schwaches oder fleckiges Ergebnis bekommen.
Pastellfarben entstehen häufig auch durch Mischen einer kräftigen Directions-Farbe mit Conditioner. Dabei sollte man vorsichtig dosieren, denn einige Directions-Pigmente sind sehr intensiv. Schon eine kleine Menge Farbe kann den Conditioner deutlich einfärben. Pastelltöne waschen sich meist schneller aus als kräftige Farben. Das kann ein Vorteil sein, wenn man nur kurz einen bestimmten Look möchte. Es kann aber auch nerven, wenn der Farbton nach wenigen Haarwäschen deutlich verblasst.
Dunkle und intensive Directions-Haarfarbe
Neben sehr bunten und hellen Tönen gibt es auch dunklere Directions-Farben, die satter und tiefer wirken. Dunkles Lila, dunkles Blau, dunkles Rot oder tiefes Grün können auf hellem Haar sehr intensiv erscheinen und auf etwas dunkleren Ausgangsfarben zumindest sichtbarer sein als Pastellfarben. Diese Farben eignen sich für Menschen, die einen auffälligen Look möchten, aber nicht unbedingt neonhelle Haare tragen wollen.
Je dunkler und pigmentreicher die Farbe ist, desto eher kann sie lange halten und beim Auswaschen deutliche Rückstände hinterlassen. Auch das Abfärben kann stärker sein. Dafür decken intensive Farben kleine Unregelmäßigkeiten der Blondierung oft besser ab als helle Pastellnuancen. Wer sein Haar nicht perfekt weißblond bekommen hat, erzielt mit kräftigen Tönen häufig ein gleichmäßigeres Ergebnis.
Alternativen zu Directions-Haarfarbe
Directions ist bekannt und beliebt, aber nicht die einzige Möglichkeit für bunte Haarfarbe. Je nach Ziel, Budget, Haltbarkeit und Haarzustand können Alternativen sinnvoll sein. Besonders wichtig ist die Frage, ob die Farbe nur für einen Abend, mehrere Haarwäschen oder möglichst lange halten soll.
Andere direktziehende Haartönungen
Es gibt zahlreiche andere Marken für direktziehende bunte Haarfarben. Sie funktionieren ähnlich wie Directions und werden ohne Entwickler aufgetragen. Unterschiede gibt es bei Konsistenz, Pigmentstärke, Farbauswahl, Pflegegefühl, Haltbarkeit und Preis. Manche Produkte sind cremiger, andere stärker pigmentiert oder leichter auszuwaschen. Wer mit einer Directions-Farbe nicht zufrieden ist, muss also nicht automatisch auf bunte Haare verzichten. Eine andere Marke kann auf dem eigenen Haar besser funktionieren.
Auch hier gilt: Das Ergebnis hängt stark von der Ausgangshaarfarbe ab. Keine direktziehende Tönung kann dunkles Haar von selbst aufhellen. Für leuchtende Ergebnisse bleibt Blondierung meist notwendig. Wer die Haare häufig bunt färbt, sollte außerdem auf Pflege achten, weil nicht unbedingt die Tönung selbst das Hauptproblem ist, sondern die wiederholte Aufhellung davor.
Temporäre Haarsprays
Temporäre Haarsprays sind eine Alternative für Menschen, die nur für eine Party, ein Festival, Karneval, Halloween oder ein Fotoshooting bunte Haare möchten. Sie legen Farbpigmente auf das Haar und werden meist nach einer oder wenigen Haarwäschen entfernt. Der Vorteil ist die kurze Haltbarkeit. Man muss sich nicht lange festlegen und kann auffällige Farben ausprobieren, ohne direkt zu tönen.
Der Nachteil ist das Haargefühl. Farbsprays können trocken, stumpf, klebrig oder pudrig wirken. Sie färben häufig auf Kleidung ab und sehen nicht immer so gleichmäßig aus wie eine richtige Tönung. Für einzelne Tage sind sie praktisch, für einen schönen, gepflegten Farblack über mehrere Wochen sind sie weniger geeignet.
Haarkreide
Haarkreide eignet sich für schnelle Farbakzente, vor allem bei Strähnen. Sie wird auf das Haar gerieben oder aufgetragen und kann je nach Produkt fixiert werden. Für Kinder, Events oder kurzfristige Experimente kann Haarkreide interessant sein. Sie ist unkompliziert und meist schneller wieder weg als Directions-Haarfarbe.
Allerdings wirkt Haarkreide oft weniger intensiv, besonders auf dunklem Haar. Sie kann stark abfärben und das Haar trocken wirken lassen. Für komplette Färbungen ist sie weniger praktisch. Wer eine gleichmäßige, satte Farbe möchte, ist mit einer direktziehenden Tönung meist besser bedient.
Permanente bunte Haarfarbe
Es gibt auch dauerhaftere bunte Haarfarben, die mit Entwickler funktionieren. Diese können intensiver in die Haarstruktur eingreifen und länger halten. Sie sind sinnvoll, wenn ein Farbton dauerhaft getragen werden soll und weniger häufig nachgetönt werden soll. Allerdings sind solche Farben chemisch belastender und weniger flexibel als Directions. Ein spontaner Farbwechsel ist schwieriger.
Für viele kreative Haarfarben bleibt trotzdem eine Blondierung nötig. Permanente bunte Farben sind daher nicht automatisch schonender. Wer häufig die Farbe wechselt, fährt mit direktziehenden Tönungen meist flexibler. Wer langfristig bei einer Farbe bleiben möchte, kann professionelle Salonfarben oder dauerhaftere Systeme in Betracht ziehen.
Clip-in-Strähnen und Perücken
Wer bunte Haare möchte, ohne das eigene Haar zu färben, kann Clip-in-Strähnen, Haarteile oder Perücken verwenden. Das ist besonders sinnvoll, wenn die Haare sehr dunkel, stark geschädigt oder beruflich nicht dauerhaft bunt tragbar sind. Clip-in-Strähnen ermöglichen schnelle Akzente und lassen sich abends wieder entfernen.
Der Nachteil ist, dass künstliche Strähnen nicht immer natürlich aussehen und farblich zum eigenen Haar passen müssen. Hochwertige Haarteile kosten mehr, billige Varianten wirken manchmal glänzend oder unecht. Trotzdem sind sie eine gute Alternative für alle, die keine Blondierung riskieren möchten.
Directions-Haarfarben Bestseller Platz 5 – 10
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Beliebte Directions-Haarfarben in der Übersicht
Die folgende Tabelle nennt bekannte Directions-Farbtöne und typische Einsatzbereiche. Die Preise sind grobe Orientierungswerte, da sie je nach Händler, Tiegelgröße, Angebot und Verfügbarkeit schwanken können. Besonders bei bunten Haarfarben lohnt sich ein Blick auf Originalprodukt, Farbbezeichnung und seriöse Bezugsquellen.
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Directions Flamingo Pink | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Intensiver Pinkton für auffällige Looks, besonders sichtbar auf blondiertem Haar. |
| Directions Atlantic Blue | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Kräftiges Blau, das eine sehr helle und möglichst kühle Ausgangsbasis braucht. |
| Directions Turquoise | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Beliebter Türkiston für Meerjungfrauen-Looks, Strähnen und kreative Farbverläufe. |
| Directions Violet | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Violetter Farbton für intensive, kühle und kreative Haarfarben. |
| Directions Apple Green | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Leuchtendes Grün für auffällige Styles, besonders geeignet für sehr helles Haar. |
| Directions Pillarbox Red | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Klassischer kräftiger Rotton mit hoher Sichtbarkeit und intensiver Wirkung. |
| Directions Lilac | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Heller Lilaton für pastellige Ergebnisse auf sehr heller Blondierung. |
| Directions Plum | La Riche Directions | ca. 5 – 9 Euro | Dunkler violett-pflaumiger Farbton für kräftige und tiefere Farbergebnisse. |
Worauf sollte man beim Kauf von Directions-Haarfarbe achten?
Beim Kauf von Directions-Haarfarbe sollte man nicht nur nach dem schönsten Farbbild auf der Verpackung gehen. Produktbilder zeigen meist ideale Ergebnisse auf stark aufgehelltem Haar. Das eigene Resultat kann deutlich anders aussehen. Entscheidend sind Ausgangshaarfarbe, Haarstruktur, Vorbehandlungen, Blondierungsgrad und Pflegezustand. Wer dunkelblondes, braunes oder schwarzes Haar hat, sollte keine neonhelle Farbe erwarten, ohne vorher aufzuhellen.
Ausgangshaarfarbe realistisch bewerten
Die Ausgangshaarfarbe ist der wichtigste Faktor. Directions hellt nicht auf. Ein kräftiges Pink kann auf hellblondem Haar leuchten, auf mittelbraunem Haar aber fast unsichtbar bleiben. Pastellfarben brauchen besonders helle Haare. Wer sich unsicher ist, sollte eine Probesträhne machen. Das ist keine überflüssige Vorsichtsmaßnahme, sondern die realistischste Möglichkeit, das spätere Ergebnis einzuschätzen.
Haarzustand prüfen
Stark geschädigtes oder sehr poröses Haar nimmt Farbe oft ungleichmäßig und besonders stark an. Das kann dazu führen, dass einige Stellen dunkler, fleckiger oder hartnäckiger gefärbt bleiben. Vor allem mehrfach blondiertes Haar kann Directions-Pigmente tief annehmen. Wer später wieder zu einer hellen Naturfarbe möchte, sollte sehr vorsichtig mit Blau, Grün und intensiven Rottönen sein.
Genug Produkt einplanen
Ein Tiegel reicht nicht immer für eine komplette Färbung. Kurzes Haar braucht deutlich weniger Produkt als langes, dickes oder lockiges Haar. Für gleichmäßige Ergebnisse sollte man lieber etwas mehr Farbe einplanen, als während der Anwendung festzustellen, dass nicht genug Produkt vorhanden ist. Zu wenig Farbe führt oft zu fleckigen Ergebnissen, weil einzelne Haarpartien nicht ausreichend gesättigt werden.
Originalware kaufen
Bei beliebten Kosmetikprodukten lohnt sich der Kauf bei seriösen Händlern. Alte, falsch gelagerte oder zweifelhafte Ware kann in Konsistenz, Geruch oder Wirkung abweichen. Directions-Haarfarbe ist zwar grundsätzlich unkompliziert, aber auch hier sollte das Produkt sauber verschlossen, nicht ausgetrocknet und eindeutig gekennzeichnet sein.
Richtige Anwendung von Directions-Haarfarbe
Vor der Anwendung sollten die Haare möglichst sauber und frei von Stylingrückständen sein. Viele Nutzer tragen Directions auf gewaschenes, handtuchtrockenes Haar auf. Handschuhe sind Pflicht, weil die Farbe stark auf Haut und Nägel abfärben kann. Auch Kleidung, Handtücher und Badezimmerflächen sollten geschützt werden. Alte Handtücher, ein altes Shirt und etwas Vaseline oder Schutzcreme am Haaransatz können helfen, Flecken zu vermeiden.
Die Haare sollten sorgfältig abgeteilt werden. Die Farbe muss gleichmäßig und großzügig aufgetragen werden, damit alle gewünschten Partien vollständig bedeckt sind. Besonders bei langen oder dicken Haaren ist ungenaues Auftragen eine häufige Ursache für fleckige Ergebnisse. Nach der Einwirkzeit wird die Farbe mit kühlem bis lauwarmem Wasser ausgespült, bis das Wasser weitgehend klar läuft. Shampoo direkt nach dem Ausspülen kann die Farbe schneller abschwächen, wird aber je nach Haargefühl unterschiedlich gehandhabt.
Nach dem Färben sollte man für einige Tage vorsichtig mit hellen Handtüchern, weißer Bettwäsche und heller Kleidung sein. Frische Directions-Farbe kann abfärben, besonders wenn das Haar feucht ist. Auch starkes Schwitzen, Regen oder Schwimmbadbesuche können Farbe lösen. Farbpflegeshampoo, kühleres Waschen und weniger häufiges Haarewaschen können helfen, die Farbe länger zu erhalten.
FAQ: Häufige Fragen zu Directions-Haarfarbe
Wie lange hält Directions-Haarfarbe?
Die Haltbarkeit von Directions-Haarfarbe hängt stark von Farbton, Haarzustand, Ausgangsfarbe, Waschhäufigkeit und Pflege ab. Manche Farben verblassen nach wenigen Haarwäschen deutlich, andere bleiben mehrere Wochen sichtbar. Blau-, Grün- und intensive Rottöne können auf blondiertem oder porösem Haar besonders hartnäckig sein. Pastelltöne waschen sich meist schneller aus, weil sie weniger Pigment enthalten. Wer die Farbe länger erhalten möchte, sollte die Haare nicht zu heiß waschen, milde Shampoos verwenden, häufiges Waschen vermeiden und bei Bedarf eine kleine Menge Farbe in Conditioner mischen. Eine exakte Haltbarkeit lässt sich nicht seriös garantieren, weil jedes Haar anders reagiert.
Funktioniert Directions-Haarfarbe auf dunklem Haar?
Auf dunklem Haar funktioniert Directions nur eingeschränkt. Die Farbe hellt das Haar nicht auf, sondern legt Pigmente auf die vorhandene Haarfarbe. Auf schwarzem oder dunkelbraunem Haar sieht man daher meist kaum etwas, höchstens einen leichten Schimmer im Licht. Kräftige Rottöne oder dunkle Violetttöne können auf hellbraunem Haar manchmal etwas sichtbar sein, aber leuchtende Ergebnisse sind ohne Blondierung nicht realistisch. Wer intensive Farben wie Türkis, Blau, Pink oder Pastell möchte, braucht in der Regel blondiertes oder sehr helles Haar. Je heller und gleichmäßiger die Basis, desto klarer wird das Ergebnis.
Muss man die Haare vor Directions blondieren?
Für intensive und leuchtende Ergebnisse muss das Haar meistens blondiert werden. Directions selbst enthält keinen Entwickler und kann dunkle Haare nicht heller machen. Ob eine Blondierung notwendig ist, hängt vom Wunschfarbton ab. Kräftige Rottöne können auch auf etwas dunklerem Blond sichtbar sein. Pastelltöne brauchen dagegen fast weißblondes Haar. Blau und Türkis wirken auf gelbstichigem Haar oft grünlicher als erwartet. Wer keine Blondierung möchte, sollte entweder dunklere Farbtöne wählen oder mit einem sehr dezenten Ergebnis rechnen. Wichtig ist außerdem, die Haare nicht unnötig stark zu schädigen. Eine unsaubere Blondierung kann das spätere Farbergebnis fleckig machen.
Kann man Directions-Haarfarbe mit Conditioner mischen?
Ja, viele Nutzer mischen Directions-Haarfarbe mit Conditioner, um eine Farbe abzuschwächen, Pastelltöne zu erzeugen oder die bestehende Haarfarbe aufzufrischen. Dabei sollte man sehr vorsichtig dosieren, weil einige Farbtöne stark pigmentiert sind. Es ist besser, mit wenig Farbe zu beginnen und bei Bedarf mehr hinzuzufügen. Die Mischung sollte gründlich verrührt werden, damit keine Pigmentklumpen entstehen. Für Pastelltöne ist ein weißer Conditioner sinnvoll, weil man die Farbintensität besser sieht. Trotzdem ersetzt die Mischung keine Probesträhne, denn die Farbe im Schälchen sieht oft anders aus als später auf dem Haar.
Wie bekommt man Directions-Haarfarbe wieder aus dem Haar?
Directions-Haarfarbe wäscht sich mit der Zeit aus, aber nicht immer vollständig oder gleichmäßig. Klärende Shampoos, häufigeres Waschen oder spezielle Farbentferner können helfen, die Farbe schneller zu reduzieren. Allerdings können solche Methoden das Haar austrocknen oder strapazieren. Besonders Blau und Grün können lange als Schimmer im Haar bleiben. Eine erneute Blondierung zum Entfernen der Farbe ist riskant und kann das Haar stark schädigen, vor allem wenn es bereits aufgehellt wurde. Wer die Farbe schnell loswerden muss, sollte lieber einen Friseur aufsuchen, der Erfahrung mit Direktziehern hat. Nicht jede Restfarbe lässt sich problemlos entfernen.
Färbt Directions-Haarfarbe auf Kleidung und Bettwäsche ab?
Ja, Directions-Haarfarbe kann besonders frisch nach der Anwendung abfärben. Das betrifft Handtücher, Kissenbezüge, helle Kleidung, Kragen, Mützen und manchmal auch Badezimmerflächen. Je intensiver der Farbton und je feuchter das Haar, desto größer ist das Risiko. Deshalb sollte man nach dem Färben alte Handtücher verwenden, helle Textilien vermeiden und die Haare gut ausspülen. Auch beim Schwitzen oder bei Regen kann Farbe gelöst werden. Nach einigen Haarwäschen wird das Abfärben meist weniger, komplett ausgeschlossen ist es aber nicht bei jeder Farbe.
Ist Directions-Haarfarbe schädlich für die Haare?
Directions-Haarfarbe selbst ist in der Regel weniger belastend als oxidative Haarfarbe, weil sie nicht mit Entwickler gemischt wird und das Haar nicht aktiv aufhellt. Der kritischere Punkt ist meistens die Blondierung vor der Anwendung. Wer sehr dunkles Haar für leuchtende Directions-Farben aufhellt, belastet die Haarstruktur deutlich. Auch häufiges Waschen, Farbentferner und wiederholtes Umfärben können das Haar austrocknen. Die Tönung allein ist also meist nicht das Hauptproblem. Trotzdem sollte gefärbtes Haar gepflegt werden, zum Beispiel mit mildem Shampoo, Conditioner und gelegentlichen Haarkuren.
Directions-Haarfarbe Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Directions-Haarfarbe Test bei test.de |
| Öko-Test | Directions-Haarfarbe Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Directions-Haarfarbe bei konsument.at |
| gutefrage.net | Directions-Haarfarbe bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Directions-Haarfarbe bei Youtube.com |
Directions-Haarfarbe Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Directions-Haarfarben wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Directions-Haarfarbe Testsieger präsentieren können.
Directions-Haarfarbe Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Directions-Haarfarbe Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Directions-Haarfarbe ist ideal für kreative Looks, braucht aber eine realistische Vorbereitung
Directions-Haarfarbe ist eine sehr gute Wahl für alle, die bunte, auffällige und individuelle Haarfarben ausprobieren möchten. Die große Farbauswahl, die einfache Anwendung ohne Entwickler und die Möglichkeit, Farben zu mischen, machen Directions besonders flexibel. Ob kräftiges Pink, tiefes Blau, leuchtendes Grün, intensives Rot oder zartes Pastell: Mit der richtigen Ausgangsbasis sind viele kreative Looks möglich.
Gleichzeitig sollte man die Farbe nicht unterschätzen. Directions hellt nicht auf und funktioniert am besten auf blondiertem oder sehr hellem Haar. Wer dunkle Haare hat, braucht für intensive Ergebnisse meist eine Blondierung. Genau diese Blondierung ist der Teil, der das Haar am stärksten belasten kann. Auch die Haltbarkeit ist nicht immer vorhersehbar. Manche Farben waschen sich schnell aus, andere bleiben lange als Restschimmer sichtbar. Besonders Blau, Grün und kräftige Rottöne können hartnäckig sein.
Wer ein gutes Ergebnis möchte, sollte sauber arbeiten, genug Produkt einplanen, Handschuhe verwenden, eine Probesträhne machen und Textilien schützen. Für Anfänger sind kräftigere Farben oft einfacher als Pastellnuancen, weil sie kleine Unregelmäßigkeiten besser kaschieren. Pastellfarben sehen zwar schön aus, verlangen aber eine sehr helle, gleichmäßige Basis. Insgesamt ist Directions-Haarfarbe ein starkes Produkt für kreative Haarfarbe, wenn man realistisch an die Sache herangeht. Wer die Grenzen kennt und die Anwendung sorgfältig vorbereitet, kann damit auffällige, individuelle und ausdrucksstarke Haarlooks umsetzen.
Zuletzt Aktualisiert am 29.05.2026
Letzte Aktualisierung am 27.06.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
