Ein NAS-Server ist eine praktische Lösung für alle, die Dateien zentral speichern, von mehreren Geräten darauf zugreifen, automatische Backups erstellen oder Fotos, Videos und Dokumente unabhängig von einzelnen Computern verwalten möchten. Die Abkürzung NAS steht für „Network Attached Storage“ und bezeichnet einen Netzwerkspeicher, der über das lokale Netzwerk erreichbar ist und je nach Konfiguration auch einen geschützten Zugriff über das Internet ermöglichen kann. Anders als eine gewöhnliche externe Festplatte wird ein NAS nicht direkt per USB mit nur einem Rechner verbunden, sondern über das Heim- oder Firmennetzwerk bereitgestellt. Dadurch können beispielsweise ein Windows-PC, ein MacBook, Smartphones, Tablets, Fernseher und weitere Geräte gleichzeitig auf dieselben Daten zugreifen. Moderne NAS-Systeme gehen allerdings deutlich über die reine Dateispeicherung hinaus. Viele Modelle unterstützen automatische Datensicherungen, private Cloud-Funktionen, Medienserver, Benutzerkonten, gemeinsame Ordner, RAID-Systeme, Überwachungskameras, Docker-Container oder teilweise sogar virtuelle Maschinen. Besonders interessant sind NAS-Server für Haushalte mit großen Foto- und Videosammlungen, Selbstständige, kleine Unternehmen und Anwender, die ihre Daten nicht ausschließlich bei externen Cloud-Anbietern speichern möchten. Die Auswahl reicht von kompakten Geräten mit einem oder zwei Laufwerksschächten bis zu leistungsfähigen Systemen mit vier, sechs, acht oder noch mehr Festplatten. Unterschiede bestehen außerdem hinsichtlich Prozessorleistung, Arbeitsspeicher, Netzwerkgeschwindigkeit, Erweiterungsmöglichkeiten und Betriebssystem. Wer einen NAS-Server kaufen möchte, sollte daher zunächst genau klären, ob lediglich Dateien gesichert werden sollen oder ob zusätzliche Anwendungen wie Plex, Docker, Videoüberwachung oder umfangreiche Mehrbenutzerzugriffe geplant sind.
- Keine monatliche Gebühr: Ein Kauf, um all Ihre Familienerinnerungen zu speichern. Durch den Wegfall...
- Einfache Freigabe auf allen Geräten: Richten Sie Ihr NAS im Handumdrehen ein und teilen Sie Dateien...
- Benutzerfreundliche App: Verbinden Sie sich mit nur einer Berührung über das integrierte...
- Das 2 Bay NAS unterstützt 4K-Ultra-HD-Ausgabe und organisiert Ihre Filme und Untertitel...
Was ist ein NAS-Server?
Ein NAS-Server ist ein eigenständiges Speichergerät, das mit einem Netzwerk verbunden wird und dort Dateien sowie verschiedene Netzwerkdienste bereitstellt. In den meisten privaten Haushalten wird das NAS über ein Netzwerkkabel mit dem Router oder einem Netzwerkswitch verbunden. Anschließend können berechtigte Geräte innerhalb des Netzwerks auf die freigegebenen Ordner zugreifen.
Im Inneren befinden sich je nach Modell eine oder mehrere Festplatten beziehungsweise SSDs. Viele NAS-Gehäuse werden ohne Laufwerke verkauft. Der Käufer kann dadurch selbst entscheiden, welche Speicherkapazität und welche Festplatten verwendet werden sollen. Besonders verbreitet sind speziell für den Dauerbetrieb entwickelte NAS-Festplatten.
Ein wesentlicher Unterschied zu einer gewöhnlichen externen Festplatte besteht darin, dass ein NAS über ein eigenes Betriebssystem verfügt. Hersteller stellen dafür meist eine grafische Benutzeroberfläche bereit, die über einen Webbrowser geöffnet werden kann. Dort lassen sich Benutzer anlegen, Ordner freigeben, Backups konfigurieren, Speicherpools erstellen und zusätzliche Anwendungen installieren.
Das NAS kann dadurch zahlreiche Aufgaben übernehmen. Neben dem klassischen Dateispeicher kann es beispielsweise als Ziel für automatische Backups von Computern dienen. Mac-Nutzer können viele NAS-Systeme für Time-Machine-Sicherungen verwenden, während Windows-Rechner ihre Daten über verschiedene Backup-Programme oder integrierte Netzwerkfreigaben sichern können.
Auch als private Cloud sind NAS-Systeme beliebt. Anstatt Fotos und Dokumente ausschließlich bei einem externen Anbieter zu speichern, verbleiben die eigentlichen Dateien auf dem eigenen Gerät. Über entsprechende Apps können sie dennoch von Smartphone, Tablet oder Computer abgerufen werden. Wer den Fernzugriff aktiviert, muss allerdings besonders auf sichere Passwörter, Updates und eine sorgfältige Konfiguration achten.
Ein weiterer häufig genutzter Bereich ist die Medienwiedergabe. Filme, Musik und Fotos können zentral auf dem NAS liegen und anschließend über Fernseher, Streaming-Boxen oder andere Geräte im Netzwerk aufgerufen werden. Je nach NAS und verwendeter Software können auch Medienserver-Anwendungen betrieben werden.
Vorteile und Nachteile eines NAS-Servers
Ein NAS kann in vielen Haushalten eine komfortable zentrale Speicherlösung darstellen. Gleichzeitig entstehen höhere Anschaffungskosten und ein gewisser Verwaltungsaufwand. Vor dem Kauf sollten deshalb sowohl die Vorteile als auch mögliche Nachteile berücksichtigt werden.
Vorteile
- Zentraler Speicher für mehrere Computer und mobile Geräte
- Dateien können innerhalb des Netzwerks gemeinsam genutzt werden
- Automatische Backups verschiedener Geräte möglich
- Je nach Konfiguration Zugriff von unterwegs möglich
- Private Cloud-Funktionen ohne ausschließliche Abhängigkeit von externen Cloud-Anbietern
- Mehrere Benutzer und unterschiedliche Zugriffsrechte konfigurierbar
- Viele Modelle unterstützen RAID-Systeme
- Als Foto-, Musik- und Medienserver verwendbar
- Je nach Modell Docker, virtuelle Maschinen und weitere Serverdienste möglich
- Speicher kann bei vielen Geräten durch größere oder zusätzliche Laufwerke erweitert werden
Nachteile
- Höhere Anschaffungskosten als bei einer einfachen externen Festplatte
- Zusätzliche Kosten für Festplatten oder SSDs
- Benötigt Strom und läuft häufig rund um die Uhr
- Einrichtung ist komplexer als bei einem USB-Speicher
- Regelmäßige Updates und Sicherheitsmaßnahmen erforderlich
- RAID ersetzt kein zusätzliches Backup
- Festplatten können im Betrieb hörbar sein
- Bei Fernzugriff können Fehlkonfigurationen Sicherheitsrisiken verursachen
Gerade der Punkt Datensicherheit wird häufig falsch verstanden. Ein RAID-System kann die Verfügbarkeit erhöhen, wenn eine einzelne Festplatte ausfällt. Es schützt jedoch nicht automatisch vor versehentlichem Löschen, Schadsoftware, Überspannung, Feuer, Diebstahl oder einem Defekt des gesamten NAS. Wichtige Daten sollten deshalb zusätzlich an einem zweiten unabhängigen Ort gesichert werden.
NAS-Server Bestseller Platz 2 – 4
Welche unterschiedlichen Arten von NAS-Servern gibt es?
NAS-Systeme werden in sehr unterschiedlichen Leistungsklassen angeboten. Die wichtigste Einteilung erfolgt häufig anhand der Anzahl der Laufwerksschächte. Darüber hinaus unterscheiden sich Geräte hinsichtlich Prozessor, Arbeitsspeicher, Netzwerkschnittstellen und Erweiterungsmöglichkeiten.
1-Bay-NAS
Ein 1-Bay-NAS besitzt nur einen einzigen Laufwerksschacht. Es ist kompakt, vergleichsweise günstig und eignet sich hauptsächlich für Anwender, die einen einfachen zentralen Netzwerkspeicher benötigen. Für Dokumente, Fotos, kleinere Backups und den gelegentlichen Medienzugriff kann ein solches System ausreichend sein.
Der große Nachteil ist die fehlende Möglichkeit einer Laufwerksspiegelung innerhalb des NAS. Fällt die einzige Festplatte aus, sind die darauf gespeicherten Daten ohne zusätzliches Backup möglicherweise verloren. Ein 1-Bay-NAS sollte deshalb nur eingesetzt werden, wenn konsequent ein separates Backup vorhanden ist.
Für preisbewusste Nutzer oder als zweiter Backup-Server kann diese Bauweise dennoch interessant sein. Sie benötigt wenig Platz und verbraucht meistens weniger Strom als größere Systeme.
2-Bay-NAS
NAS-Systeme mit zwei Laufwerksschächten gehören zu den beliebtesten Varianten für private Haushalte und kleinere Büros. Sie bieten einen guten Kompromiss aus Größe, Kosten und Möglichkeiten.
Mit zwei Festplatten kann beispielsweise RAID 1 beziehungsweise eine vergleichbare Spiegelung verwendet werden. Dabei werden die Daten auf beiden Laufwerken gespeichert. Fällt eine Festplatte aus, bleiben die Daten auf dem zweiten Laufwerk verfügbar. Nach dem Austausch des defekten Datenträgers kann der Speicherverbund wiederhergestellt werden.
Der Nachteil liegt darin, dass bei einer Spiegelung nur ungefähr die Kapazität eines Laufwerks nutzbar bleibt. Zwei Festplatten mit jeweils 8 TB ergeben bei klassischer Spiegelung also nicht 16 TB nutzbaren Speicher, sondern ungefähr die Kapazität einer Festplatte.
Für Fotosammlungen, Computer-Backups, Dokumente, kleinere Medienbibliotheken und den privaten Cloud-Einsatz ist ein 2-Bay-NAS häufig eine sehr sinnvolle Wahl.
4-Bay-NAS
Ein NAS mit vier Laufwerksschächten bietet deutlich mehr Flexibilität. Neben einfachen Spiegelungen können RAID-Varianten verwendet werden, die Speicherkapazität und Ausfallsicherheit anders miteinander kombinieren.
Vier Schächte ermöglichen außerdem eine schrittweise Erweiterung. Je nach System kann zunächst mit weniger Festplatten gestartet und später zusätzlicher Speicher eingebaut werden. Allerdings muss vorab geprüft werden, welche Erweiterungswege das jeweilige NAS-Betriebssystem unterstützt.
4-Bay-Systeme eignen sich besonders für Anwender mit großen Foto- und Videosammlungen, mehrere Computer, umfangreiche Backups oder zusätzliche Serveranwendungen. Auch kleine Unternehmen greifen häufig zu dieser Größenklasse.
NAS-Server mit sechs oder mehr Laufwerksschächten
Größere NAS-Systeme richten sich hauptsächlich an anspruchsvolle Privatanwender, professionelle Kreative, Büros und Unternehmen. Sie bieten sehr hohe Speicherkapazitäten und flexiblere RAID-Konfigurationen.
Mit steigender Anzahl an Festplatten nehmen jedoch auch Anschaffungskosten, Stromverbrauch, Wärmeentwicklung und Geräuschpegel zu. Außerdem ist ein größeres NAS nur sinnvoll, wenn die zusätzlichen Laufwerksschächte tatsächlich benötigt werden.
Für Videoschnitt, umfangreiche Archivierung, mehrere Mitarbeiter oder sehr große Medienbibliotheken kann ein solches System sinnvoll sein. Für einfache Dokumentensicherung wäre es dagegen überdimensioniert.
NAS mit HDDs
Klassische Festplatten bieten nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis aus Speicherkapazität und Preis. Deshalb werden sie in den meisten NAS-Systemen als Hauptspeicher verwendet. Speziell für NAS entwickelte Laufwerke sind für den längeren Betrieb und typische Mehrplattenumgebungen ausgelegt.
HDDs besitzen mechanische Bauteile und verursachen deshalb Betriebsgeräusche. Bei einem NAS im Wohnzimmer oder Schlafzimmer kann dies störend sein. Außerdem sind die Zugriffszeiten langsamer als bei SSDs.
Für große Datenmengen wie Fotos, Filme, Backups und Archive sind Festplatten dennoch meist die wirtschaftlichste Lösung.
NAS mit SSDs
Ein vollständig mit SSDs ausgestattetes NAS arbeitet geräuschärmer und ermöglicht sehr schnelle Zugriffe. SSDs besitzen keine rotierenden Magnetscheiben und keine mechanischen Schreib-/Leseköpfe.
Der Nachteil ist der deutlich höhere Preis pro Terabyte. Für große Datenarchive sind SSDs deshalb nicht immer wirtschaftlich. Besonders interessant sind sie für Arbeitsdaten, Datenbanken oder Anwendungen, bei denen schnelle Zugriffszeiten wichtiger als möglichst günstiger Speicherplatz sind.
Einige moderne NAS-Systeme besitzen zusätzliche Steckplätze für M.2-SSDs. Diese können je nach Modell als Cache, eigener Speicherpool oder für bestimmte schnelle Anwendungen eingesetzt werden.
NAS für Multimedia
Ein Multimedia-NAS wird hauptsächlich zur Speicherung und Wiedergabe von Filmen, Musik und Fotos genutzt. Hier spielen neben der Speicherkapazität insbesondere Prozessorleistung und Netzwerkgeschwindigkeit eine wichtige Rolle.
Wer Videos lediglich direkt an kompatible Geräte streamt, benötigt deutlich weniger Rechenleistung als ein Nutzer, dessen NAS Videoformate während der Wiedergabe umwandeln soll. Dieses sogenannte Transcoding kann hohe Anforderungen an Prozessor und eventuell integrierte Grafikeinheiten stellen.
Vor dem Kauf sollte deshalb geprüft werden, welche Medienserver-Software genutzt werden soll und ob die angeschlossenen Wiedergabegeräte die gespeicherten Formate direkt unterstützen.
Business-NAS
Business-NAS-Systeme sind für mehrere Benutzer, höhere Last und umfangreichere Verwaltungsfunktionen konzipiert. Häufig bieten sie leistungsfähigere Prozessoren, mehr Arbeitsspeicher, mehrere Netzwerkschnittstellen und zusätzliche Möglichkeiten zur Erweiterung.
Funktionen wie Benutzergruppen, Zugriffsrechte, Verschlüsselung, Snapshots, zentrale Sicherungen und die Anbindung an Unternehmensumgebungen können hier besonders wichtig sein.
In Unternehmen sollten außerdem Redundanz, Backup-Konzept und unterbrechungsfreie Stromversorgung besonders sorgfältig geplant werden. Ein NAS kann viele zentrale Aufgaben übernehmen und wird dadurch schnell zu einem wichtigen Bestandteil der IT-Infrastruktur.
Welche Alternativen zu einem NAS-Server gibt es?
Ein NAS ist vielseitig, aber nicht für jeden Nutzer zwingend notwendig. Abhängig vom Einsatzzweck können einfachere oder vollständig andere Speicherlösungen sinnvoller sein.
Externe Festplatte
Eine externe Festplatte ist die einfachste Alternative. Sie wird direkt per USB an einen Computer angeschlossen und eignet sich hervorragend für lokale Backups oder den Transport größerer Datenmengen.
Gegenüber einem NAS fehlt jedoch der komfortable gleichzeitige Netzwerkzugriff. Soll die Festplatte von mehreren Geräten verwendet werden, muss sie jeweils umgesteckt oder über einen Computer beziehungsweise Router freigegeben werden.
Für einen einzelnen Rechner und gelegentliche Backups kann eine externe Festplatte dennoch völlig ausreichend und deutlich günstiger sein.
Cloud-Speicher
Dienste wie Online-Speicher bieten einen besonders einfachen Zugriff von unterschiedlichen Geräten und Standorten. Wartung, Hardwaredefekte und Stromverbrauch im eigenen Haushalt spielen dabei keine Rolle.
Dafür entstehen je nach Speichermenge laufende Kosten. Außerdem liegen die Daten bei einem externen Anbieter. Bei sehr großen Datenmengen kann die Übertragung über das Internet viel Zeit benötigen.
Cloud-Speicher und NAS müssen sich allerdings nicht gegenseitig ausschließen. Eine Kombination kann sogar sinnvoll sein, wenn besonders wichtige Daten zusätzlich außerhalb des eigenen Hauses gesichert werden.
USB-Speicher am Router
Viele Router besitzen USB-Anschlüsse, an die eine Festplatte angeschlossen werden kann. Dadurch entsteht eine einfache Netzwerkfreigabe, die grundlegende NAS-Funktionen übernehmen kann.
Die Leistung und der Funktionsumfang liegen allerdings meistens deutlich unter einem richtigen NAS. Für gelegentliche Dateiübertragungen kann die Lösung ausreichen. Für umfangreiche Backups, mehrere Benutzer oder Serveranwendungen ist ein eigenständiger NAS-Server normalerweise besser geeignet.
Mini-PC oder selbstgebauter Server
Technisch erfahrene Anwender können einen eigenen Dateiserver aus einem Mini-PC, alten Computer oder speziell zusammengestellter Hardware bauen. Mit geeigneten Betriebssystemen lassen sich sehr leistungsfähige und flexible Lösungen realisieren.
Der Vorteil besteht in der freien Wahl von Hardware und Software. Dafür steigt der Einrichtungs- und Wartungsaufwand erheblich. Ein fertiges NAS bietet in der Regel ein stärker integriertes und anwenderfreundlicheres Gesamtsystem.
DAS-Speicher
DAS steht für „Direct Attached Storage“. Dabei handelt es sich um ein Gehäuse mit mehreren Festplatten, das direkt an einen Computer angeschlossen wird. Es kann hohe Übertragungsraten und große Speicherkapazitäten bieten.
Der entscheidende Unterschied zum NAS besteht darin, dass der Speicher nicht eigenständig im Netzwerk arbeitet. Für Videoschnitt an einem einzelnen leistungsfähigen Arbeitsplatz kann ein DAS jedoch eine sehr interessante Alternative sein.
NAS-Server Bestseller Platz 5 – 10
- Intel Core i3-1315U Prozessor: Bewältigt anspruchsvolle Aufgaben mühelos parallel – von...
- Ultraschnelle 10GbE- und 2,5GbE-Netzwerkanschlüsse: Der NASync DXP4800 Pro bietet...
- Hohe Erweiterbarkeit: Der serienmäßige 8 GB DDR5 Arbeitsspeicher sorgt für flüssiges...
- Zwei M.2 NVMe SSD-Slots: Unterstützen SSD-Caching, um alltägliche Aufgaben wie Fotovorschauen...
- Stabile NAS-Leistung rund um die Uhr: Der AMD Ryzen Embedded R2514 mit 4 Kernen, 8 Threads...
- Dual 10GbE für effizientere Teamarbeit: Zwei 10GbE-Ports ermöglichen in kompatiblen...
- U.2- und M.2-SSD-Erweiterung: U.2-SSD-Unterstützung in Schacht 1 und 2 ermöglicht...
- Intelligenter KI-Foto- und Medien-Hub: UGOS Pro organisiert Fotos, Videos und Dokumente mit...
- Entwickelt für Power-User: Synology DS925+ bietet blitzschnelle Leistung, solide Zuverlässigkeit...
- 4 GB DDR4 RAM vorinstalliert - Reibungsloses Multitasking und reaktionsschnelle Dateihandhabung...
- 48 TB Gesamtspeicher (4 x 12 TB NAS-Festplatten) – Wird mit Synology Enterprise-Grade-Festplatten...
- Plug & Play Setup - Vollständig vorkonfiguriert - keine zusätzliche Einrichtung erforderlich...
- Stabile NAS-Leistung rund um die Uhr: Der AMD Ryzen Embedded R2514 mit 4 Kernen, 8 Threads...
- 10GbE-Port für schnellere Workflows: Der 10GbE-Port liefert in kompatiblen Netzwerkumgebungen bis...
- U.2- und M.2-SSD-Erweiterung: U.2-SSD-Unterstützung in Schacht 1 und 2 ermöglicht...
- Intelligenter KI-Foto- und Medien-Hub: UGOS Pro organisiert Fotos, Videos und Dokumente mit...
- Entwickelt für erfahrene Benutzer – Die Synology DS925+ bietet ultraschnelle Leistung, solide...
- 32 GB vorinstallierter DDR4-RAM: reibungsloses Multitasking und reaktionsschnelles Dateimanagement...
- 32 TB Gesamtspeicher (4 x 8 TB NAS-Festplatten): Wird mit vorinstallierten Synology Festplatten in...
- Plug & Play Installation - Komplett vorkonfiguriert - keine zusätzliche Konfiguration erforderlich...
- Der DS225+ benötigt kompatible Laufwerke. Bitte beachten Sie die Synology Kompatibilitätsliste.
- Das neue Modell der 2-Bay-Plus-Serie im Intel Celeron J4125 Quad-Core-Prozessor ist positioniert, um...
- 2 GB Non-ECC DDR4 SODIMM standardmäßig und aufrüstbar auf 6 GB (2 GB + 4 GB)
- Unterstützt neues Speichermodul:D4NS01-4G
Beliebte NAS-Server im Vergleich
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| DiskStation 2-Bay Serie | Synology | ca. 200 bis 450 Euro ohne Festplatten | Beliebte NAS-Systeme für private Anwender und kleine Büros mit umfangreichem Betriebssystem, Backup-, Cloud- und Medienfunktionen. |
| TS 2-Bay Serie | QNAP | ca. 200 bis 500 Euro ohne Festplatten | Leistungsfähige Netzwerkspeicher mit vielfältigen Apps, Benutzerverwaltung und je nach Modell erweiterten Netzwerk- und Virtualisierungsfunktionen. |
| Drivestor / Lockerstor Serie | Asustor | ca. 200 bis 600 Euro ohne Festplatten | NAS-Systeme verschiedener Leistungsklassen mit Multimedia-, Backup- und Cloud-Funktionen sowie teilweise schnellen Netzwerkschnittstellen. |
| My Cloud Expert / Pro Serie | Western Digital | je nach Ausstattung und Speicherkapazität unterschiedlich | Netzwerkspeicher mit Fokus auf zentraler Datenspeicherung und vergleichsweise unkomplizierter Nutzung. |
| TerraMaster F-Serie | TerraMaster | ca. 200 bis 500 Euro ohne Festplatten | Preislich interessante NAS-Gehäuse mit mehreren Laufwerksschächten und Funktionen für Backup, Medien und privaten Netzwerkspeicher. |
Worauf sollte man beim Kauf eines NAS-Servers achten?
Anzahl der Laufwerksschächte
Die Anzahl der Laufwerksschächte bestimmt maßgeblich, wie flexibel das NAS später erweitert werden kann. Ein 2-Bay-Gerät ist für viele private Anwender ausreichend. Wer jedoch bereits weiß, dass die Datenmenge stark wachsen wird, sollte über ein 4-Bay-NAS nachdenken.
Ein größeres Gehäuse ist zunächst teurer, kann langfristig aber eine einfachere Erweiterung ermöglichen. Dabei sollte berücksichtigt werden, dass nicht jede RAID-Konfiguration beliebig erweitert werden kann.
Speicherkapazität
Die benötigte Speichermenge sollte nicht nur anhand der aktuellen Datenmenge berechnet werden. Fotos, Videos und Backups wachsen meistens über Jahre hinweg. Deshalb ist ein gewisser Reservespielraum sinnvoll.
Auch die gewählte RAID-Konfiguration beeinflusst den tatsächlich nutzbaren Speicher. Bei einer Spiegelung steht beispielsweise nur ein Teil der insgesamt eingebauten Rohkapazität zur Verfügung.
Prozessor
Für reine Dateifreigaben genügt ein vergleichsweise einfacher Prozessor. Wer jedoch mehrere Anwendungen, Medienserver, Docker-Container, Verschlüsselung oder virtuelle Maschinen verwenden möchte, profitiert deutlich von einer leistungsfähigeren CPU.
Besonders beim Video-Transcoding sollte genau geprüft werden, ob der Prozessor beziehungsweise die verwendete Plattform diese Aufgabe effizient unterstützt.
Arbeitsspeicher
Auch der Arbeitsspeicher beeinflusst die Leistungsfähigkeit. Für einfache Dateiablage reichen häufig wenige Gigabyte RAM. Zusätzliche Anwendungen, mehrere gleichzeitige Benutzer und virtuelle Systeme können den Speicherbedarf jedoch deutlich erhöhen.
Bei anspruchsvolleren Vorhaben ist es sinnvoll, ein NAS mit erweiterbarem Arbeitsspeicher auszuwählen. Nicht bei jedem Modell kann der RAM nachträglich aufgerüstet werden.
Netzwerkgeschwindigkeit
Ein NAS kann nur so schnell Daten übertragen, wie es Netzwerk, Laufwerke und Gegenstelle erlauben. Gigabit-Ethernet war lange der typische Standard. Für große Dateien und leistungsfähige NAS-Systeme sind schnellere Netzwerkanschlüsse jedoch zunehmend interessant.
2,5-Gigabit-Ethernet kann beispielsweise deutlich höhere Übertragungsraten ermöglichen, sofern Router beziehungsweise Switch, Computer und Verkabelung ebenfalls entsprechend ausgestattet sind. Bei professionellen Anwendungen können noch schnellere Netzwerkstandards relevant sein.
Festplatten
Für den dauerhaften Einsatz sollten Festplatten verwendet werden, die für NAS-Systeme beziehungsweise längeren Betrieb vorgesehen sind. Solche Laufwerke sind auf typische Arbeitsbedingungen in Mehrplattengehäusen abgestimmt.
Die benötigte Drehzahl und Leistung hängt vom Einsatzzweck ab. Für reine Backups und Datenspeicherung steht häufig Kapazität und Zuverlässigkeit im Vordergrund. Bei vielen gleichzeitigen Zugriffen können leistungsfähigere Laufwerke Vorteile bieten.
Stromverbrauch
Ein NAS läuft häufig viele Stunden täglich oder sogar dauerhaft. Deshalb sollte der Stromverbrauch nicht vollständig ignoriert werden. Anzahl der Festplatten, Prozessor und Betriebsmodus beeinflussen den Energiebedarf.
Viele Systeme können Festplatten nach einer gewissen Zeit ohne Zugriff in einen Ruhemodus versetzen. Ob dies im konkreten Nutzungsszenario sinnvoll ist, hängt von der Zugriffshäufigkeit ab.
Lautstärke
Die NAS-Elektronik selbst ist häufig relativ leise, mechanische Festplatten erzeugen jedoch Geräusche durch Rotation und Schreibzugriffe. Hinzu kommt meistens ein Gehäuselüfter.
Wer das NAS im Wohnzimmer oder Arbeitszimmer aufstellen möchte, sollte auf eine leise Kühlung und vibrationsarme Montage achten. Ein separater Technikraum oder Abstellbereich ist bei größeren Systemen häufig angenehmer.
Betriebssystem und Software
Das Betriebssystem ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen verschiedenen NAS-Herstellern. Eine übersichtliche Bedienoberfläche erleichtert Einrichtung, Benutzerverwaltung, Backups und Updates erheblich.
Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die benötigten Anwendungen verfügbar sind. Wer beispielsweise bestimmte Backup-Programme, Docker, Kameraverwaltung oder Medienserver einsetzen möchte, sollte deren Unterstützung bereits vorher kontrollieren.
Welches RAID eignet sich für einen NAS-Server?
RAID bezeichnet verschiedene Verfahren, bei denen mehrere Datenträger miteinander kombiniert werden. Je nach Variante stehen Ausfallsicherheit, Geschwindigkeit oder maximale Speicherkapazität im Mittelpunkt.
Bei einem 2-Bay-NAS wird häufig eine Spiegelung verwendet. Dabei liegen dieselben Daten auf beiden Festplatten. Fällt ein Laufwerk aus, kann das System weiterhin auf die zweite Festplatte zugreifen.
Bei größeren NAS-Systemen stehen zusätzliche RAID-Varianten zur Verfügung. Einige verteilen Daten und Paritätsinformationen auf mehrere Laufwerke. Dadurch kann eine bessere Ausnutzung der Gesamtkapazität erreicht werden.
Wichtig ist jedoch: RAID ist kein Backup. Wird eine Datei versehentlich gelöscht oder durch Schadsoftware verändert, wird diese Änderung ebenfalls im RAID-Verbund übernommen. Zusätzlich sollte deshalb mindestens eine unabhängige Sicherung vorhanden sein.
NAS-Server als Backup-Lösung
Ein NAS eignet sich hervorragend als zentraler Speicher für automatische Datensicherungen. Mehrere Computer können ihre Backups auf demselben Gerät ablegen. Dadurch entfällt das regelmäßige Anschließen externer Festplatten.
Besonders komfortabel ist eine automatische Sicherung nach Zeitplan. Je nach Software können vollständige Backups, inkrementelle Sicherungen oder Versionsstände erstellt werden.
Wer besonders wichtige Daten sichern möchte, sollte zusätzlich eine weitere Kopie außerhalb des NAS aufbewahren. Dafür kommen beispielsweise eine externe Festplatte, ein zweites NAS an einem anderen Standort oder ein Cloud-Backup infrage.
Ein solides Backup-Konzept sollte grundsätzlich mehrere Kopien wichtiger Daten umfassen. Das NAS ist dabei ein wichtiger Bestandteil, aber nicht automatisch die einzige erforderliche Sicherung.
NAS-Server als private Cloud
Viele NAS-Systeme ermöglichen den Zugriff über Smartphone- und Desktop-Apps. Fotos können automatisch hochgeladen und Dokumente zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden.
Damit kann ein NAS zahlreiche Funktionen einer klassischen Cloud übernehmen. Der entscheidende Unterschied besteht darin, dass die eigentlichen Dateien auf der eigenen Hardware gespeichert werden.
Für den Zugriff von unterwegs muss das System jedoch sicher konfiguriert werden. Herstellerupdates sollten zeitnah installiert und starke, einzigartige Passwörter verwendet werden. Wenn möglich, ist eine zusätzliche Zwei-Faktor-Authentifizierung sinnvoll.
Nicht benötigte Dienste sollten deaktiviert werden. Je weniger Dienste aus dem Internet erreichbar sind, desto kleiner ist grundsätzlich die mögliche Angriffsfläche.
NAS-Server für Fotos und Videos
Gerade große Foto- und Videosammlungen gehören zu den häufigsten Gründen für den Kauf eines NAS. Smartphones, Kameras und Actioncams erzeugen immer größere Dateien, sodass der Speicher einzelner Computer schnell knapp werden kann.
Auf einem NAS können sämtliche Aufnahmen zentral archiviert werden. Je nach Software lassen sich Alben anlegen, Fotos nach Datum sortieren und Inhalte auf Smartphones oder Fernsehern anzeigen.
Wer umfangreiche 4K- oder hochauflösende Videodateien direkt vom NAS bearbeiten möchte, sollte besonders auf Netzwerkgeschwindigkeit und Festplattenleistung achten. Für einfache Archivierung sind die Anforderungen wesentlich geringer.
Auch hier gilt, dass das NAS allein kein vollständiges Backup darstellt. Besonders wertvolle Familienfotos oder berufliche Aufnahmen sollten zusätzlich an einem zweiten Ort gespeichert werden.
FAQ – häufige Fragen zu NAS-Servern
Was bedeutet NAS?
NAS steht für „Network Attached Storage“, auf Deutsch sinngemäß netzwerkgebundener Speicher. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Gerät, das Speicherkapazität über ein Netzwerk bereitstellt. Mehrere Computer, Smartphones und andere Geräte können dadurch auf gemeinsame Dateien zugreifen, ohne dass ein bestimmter PC dauerhaft eingeschaltet sein muss.
Für wen lohnt sich ein NAS-Server?
Ein NAS lohnt sich besonders für Nutzer mit mehreren Geräten, großen Foto- oder Videosammlungen, regelmäßigem Backup-Bedarf oder dem Wunsch nach einem zentralen privaten Speicher. Auch Familien und kleine Unternehmen profitieren davon, wenn verschiedene Personen auf gemeinsame Dateien zugreifen müssen. Wer dagegen lediglich gelegentlich einen einzelnen Computer sichern möchte, kommt möglicherweise mit einer externen Festplatte günstiger ans Ziel.
Wie viele Festplatten sollte ein NAS haben?
Für viele Privatanwender ist ein 2-Bay-NAS ein guter Einstieg. Zwei Laufwerke ermöglichen beispielsweise eine Spiegelung. Wer größere Datenmengen erwartet oder mehr Flexibilität bei RAID und Erweiterung benötigt, sollte ein 4-Bay-System in Betracht ziehen. Geräte mit noch mehr Schächten richten sich hauptsächlich an besonders speicherintensive oder professionelle Anwendungen.
Kann man einen NAS-Server ohne Festplatten kaufen?
Ja. Viele NAS-Systeme werden als sogenanntes Leergehäuse verkauft. Der Käufer wählt die Festplatten anschließend selbst aus. Das bietet den Vorteil, Speicherkapazität, Hersteller und Laufwerkstyp individuell bestimmen zu können. Es gibt allerdings auch Komplettsysteme, bei denen Datenträger bereits eingebaut sind.
Welche Festplatten eignen sich für ein NAS?
Für einen regelmäßigen oder dauerhaften Betrieb sind speziell für NAS-Anwendungen entwickelte Festplatten sinnvoll. Diese Laufwerke sind für typische Arbeitsbedingungen in Netzwerkspeichern ausgelegt. Wichtig ist außerdem, die vom NAS-Hersteller veröffentlichten Informationen zur Laufwerkskompatibilität zu berücksichtigen.
Kann ein NAS eine externe Festplatte ersetzen?
In vielen Bereichen ja, vollständig jedoch nicht immer. Für zentrale Backups und gemeinsamen Datenzugriff ist ein NAS deutlich komfortabler. Eine externe Festplatte bleibt trotzdem sinnvoll, weil sie als zusätzliche unabhängige Sicherung verwendet werden kann. Gerade für wichtige Daten ist die Kombination beider Lösungen häufig empfehlenswert.
Kann ich von unterwegs auf meinen NAS-Server zugreifen?
Viele NAS-Systeme unterstützen einen Fernzugriff. Dadurch können Dateien auch außerhalb des eigenen Heimnetzwerks aufgerufen werden. Voraussetzung ist eine entsprechende Konfiguration. Dabei sollte Sicherheit höchste Priorität besitzen. Aktuelle Software, starke Passwörter, Zwei-Faktor-Authentifizierung und möglichst wenig öffentlich erreichbare Dienste sind wichtige Maßnahmen.
Ist RAID ein Backup?
Nein. RAID kann vor dem unmittelbaren Ausfall einzelner Festplatten schützen und die Verfügbarkeit der gespeicherten Daten erhöhen. Es schützt jedoch nicht zuverlässig vor versehentlichem Löschen, Schadsoftware, Diebstahl, Feuer oder einem Defekt des gesamten Geräts. Wichtige Dateien sollten deshalb zusätzlich unabhängig gesichert werden.
Kann man einen NAS-Server für Plex oder andere Medienserver verwenden?
Viele NAS-Systeme können als Medienserver eingesetzt werden. Ob ein bestimmtes Gerät geeignet ist, hängt jedoch von Prozessor, Arbeitsspeicher und verwendeter Software ab. Besonders anspruchsvoll kann das Echtzeit-Transcoding von Videos sein. Wer diese Funktion benötigt, sollte vor dem Kauf gezielt prüfen, ob das jeweilige NAS die gewünschten Formate und Auflösungen ausreichend schnell verarbeiten kann.
Wie viel Strom verbraucht ein NAS-Server?
Der Stromverbrauch hängt von Gehäuse, Prozessor, Anzahl und Typ der Festplatten sowie der tatsächlichen Auslastung ab. Kleine Systeme mit zwei Laufwerken benötigen deutlich weniger Energie als leistungsfähige Server mit vielen Festplatten. Da ein NAS häufig dauerhaft eingeschaltet bleibt, lohnt sich ein Vergleich des Verbrauchs dennoch. Energiespar- und Ruhefunktionen können den Bedarf in Zeiten geringer Nutzung reduzieren.
NAS-Server Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | NAS-Server Test bei test.de |
| Öko-Test | NAS-Server Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | NAS-Server bei konsument.at |
| gutefrage.net | NAS-Server bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | NAS-Server bei Youtube.com |
NAS-Server Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. NAS-Server wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen NAS-Server Testsieger präsentieren können.
NAS-Server Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein NAS-Server Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zu NAS-Servern
Ein NAS-Server ist eine vielseitige Speicherlösung für alle, die ihre Daten zentral verwalten und von mehreren Geräten darauf zugreifen möchten. Gegenüber einer einfachen externen Festplatte bietet ein NAS deutlich mehr Möglichkeiten. Dateien können im gesamten Netzwerk bereitgestellt, automatische Backups eingerichtet, verschiedene Benutzer verwaltet und je nach System zahlreiche zusätzliche Anwendungen installiert werden.
Für viele private Anwender ist ein NAS mit zwei Laufwerksschächten eine besonders interessante Lösung. Es bietet ausreichend Flexibilität für typische Foto-, Dokument- und Backup-Anwendungen und ermöglicht gleichzeitig eine Laufwerksspiegelung. Wer bereits große Datenmengen besitzt oder in Zukunft deutlich mehr Speicher benötigt, sollte über ein 4-Bay-System nachdenken. Dadurch stehen mehr Möglichkeiten für Erweiterungen und unterschiedliche RAID-Konfigurationen zur Verfügung.
Beim Kauf sollte allerdings nicht ausschließlich auf die Anzahl der Festplatten geachtet werden. Prozessor, Arbeitsspeicher, Netzwerkanschlüsse und das verwendete NAS-Betriebssystem entscheiden maßgeblich darüber, welche Aufgaben das Gerät später zuverlässig bewältigen kann. Für einfache Datenspeicherung genügt ein vergleichsweise schwaches Modell. Docker, virtuelle Maschinen, umfangreiche Medienserver und mehrere gleichzeitige Benutzer stellen dagegen höhere Anforderungen an die Hardware.
Besonders wichtig ist außerdem ein durchdachtes Speicherkonzept. RAID kann die Verfügbarkeit verbessern, ersetzt aber kein Backup. Wirklich wichtige Dokumente, Fotos und andere unersetzliche Dateien sollten zusätzlich auf einem unabhängigen Datenträger oder an einem zweiten Standort gespeichert werden. Erst mehrere getrennte Kopien schützen zuverlässig vor möglichst vielen denkbaren Ausfallszenarien.
Auch das Netzwerk sollte zur geplanten Nutzung passen. Für normale Backups und Dokumente kann Gigabit-Ethernet ausreichend sein. Wer dagegen regelmäßig sehr große Dateien überträgt, hochauflösende Videos bearbeitet oder mehrere schnelle Computer gleichzeitig mit dem NAS verbindet, profitiert von schnelleren Netzwerkverbindungen. Besonders bei der Neuanschaffung eines leistungsfähigen Systems kann es deshalb sinnvoll sein, bereits auf 2,5-Gigabit-Ethernet oder schnellere Erweiterungsmöglichkeiten zu achten.
Insgesamt ist ein NAS-Server vor allem dann sinnvoll, wenn Daten nicht mehr nur auf einem einzelnen Rechner gespeichert werden sollen. Als zentrale Backup-Lösung, privater Cloud-Speicher, Fotoarchiv, Medienserver oder gemeinsame Datenablage kann ein gutes NAS über viele Jahre einen erheblichen Komfortgewinn bieten. Wer die benötigte Speicherkapazität realistisch plant, ausreichend Leistungsreserven einrechnet und von Anfang an ein zusätzliches Backup berücksichtigt, erhält mit einem NAS eine flexible und langfristig ausbaufähige Speicherlösung für Heimnetzwerk, Homeoffice und kleinere Unternehmen.
Zuletzt Aktualisiert am 14.09.2026
Letzte Aktualisierung am 18.09.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
