Eine Schaumstoffmatratze gehört zu den am häufigsten verwendeten Matratzenarten und ist heute in zahlreichen Ausführungen, Größen und Härtegraden erhältlich. Während einfache Modelle vor allem durch einen günstigen Preis überzeugen sollen, bieten hochwertige Schaumstoffmatratzen aufwendig aufgebaute Liegezonen, unterschiedliche Schaumarten, hohe Raumgewichte und ausgeprägte ergonomische Eigenschaften. Dadurch lässt sich für nahezu jeden Schlaftyp und für sehr unterschiedliche Anforderungen eine geeignete Variante finden. Besonders beliebt sind Kaltschaummatratzen, Komfortschaummatratzen und viskoelastische Modelle. Je nach Aufbau können sie eine eher feste, elastische oder stark körperanpassende Liegefläche bieten.
Die passende Matratze beeinflusst den Schlafkomfort erheblich. Eine zu weiche Matratze kann dazu führen, dass der Körper zu tief einsinkt, während eine zu harte Liegefläche insbesondere an Schultern und Hüfte unangenehmen Druck verursachen kann. Neben dem Härtegrad spielen deshalb Körpergewicht, bevorzugte Schlafposition, Körpergröße, vorhandener Lattenrost und persönliche Komfortvorlieben eine wichtige Rolle. Auch das Raumgewicht des verwendeten Schaums, die Matratzenhöhe, die Gestaltung der Liegezonen und der Bezug sollten beim Vergleich berücksichtigt werden. Gute Schaumstoffmatratzen können sich punktelastisch an den Körper anpassen und gleichzeitig eine ausreichende Unterstützung bieten.
Ein weiterer Vorteil vieler Schaumstoffmatratzen ist ihr vergleichsweise geringes Gewicht. Sie lassen sich meistens leichter drehen, wenden und transportieren als schwere Federkernmatratzen. Zudem entstehen im Inneren keine Metallfedern, wodurch die Matratze beim Positionswechsel normalerweise sehr geräuscharm bleibt. Allerdings unterscheiden sich Qualität und Haltbarkeit erheblich. Besonders bei sehr günstigen Modellen kann der Schaum schneller an Stabilität verlieren. Dieser ausführliche Ratgeber erklärt, welche Arten von Schaumstoffmatratzen erhältlich sind, welche Vorteile und Nachteile sie besitzen, worauf beim Kauf geachtet werden sollte und wie sich die Lebensdauer einer Matratze durch richtige Nutzung und Pflege verlängern lässt.
- OPTIMALER SCHLAFKOMFORT - Orthopädische Kaltschaummatratze mit offenporigem Kern, der sich optimal...
- HOCHWERTIGER BEZUG - Atmungsaktive Mikrofaser (100 Prozent Polyester) hochwertig versteppt mit...
- ATMUNGSAKTIVER KERN - Offenporiger Kaltschaumkern (100% Polyurethan) ist besonders atmungsaktiv und...
- EINFACHE PFLEGE - Durch einen eingenähten Reißverschluss ist der Bezug leicht abnehmbar und bei...
Was ist eine Schaumstoffmatratze?
Eine Schaumstoffmatratze besitzt einen Kern, der überwiegend oder vollständig aus einem geschäumten Kunststoffmaterial besteht. Je nach Matratzenart kommen unterschiedliche Schäume und Herstellungsverfahren zum Einsatz. Besonders verbreitet sind Kaltschaum, Komfortschaum und viskoelastischer Schaum. Teilweise werden mehrere Schaumarten miteinander kombiniert, um verschiedene Liegeeigenschaften in einer Matratze zu vereinen.
Der eigentliche Schaumkern wird normalerweise von einem abnehmbaren oder fest vernähten Matratzenbezug umgeben. Hochwertigere Modelle verfügen häufig über einen Bezug mit Reißverschluss, der sich abnehmen und entsprechend den Pflegehinweisen waschen lässt. Das ist besonders praktisch, wenn Wert auf eine möglichst einfache Reinigung gelegt wird.
Die Liegeeigenschaften werden nicht ausschließlich vom verwendeten Material bestimmt. Auch die Struktur des Schaums ist entscheidend. Durch Einschnitte, Profilierungen oder unterschiedlich feste Bereiche können verschiedene Liegezonen entstehen. Besonders verbreitet sind Matratzen mit sieben Zonen, wobei die tatsächliche Wirkung einer Zonierung immer auch von Körpergröße und Schlafposition abhängt.
Schaumstoffmatratzen können grundsätzlich auf vielen Lattenrosten eingesetzt werden. Der Lattenrost sollte allerdings zur Matratze passen und eine ausreichende Belüftung von unten ermöglichen. Eine dauerhaft direkt auf dem Boden liegende Matratze kann schlechter belüftet werden, wodurch sich Feuchtigkeit unterhalb des Schaums sammeln kann.
Vorteile einer Schaumstoffmatratze
Ein großer Vorteil ist die gute Anpassungsfähigkeit vieler Schaumstoffe. Besonders Kaltschaum kann punktelastisch reagieren. Dabei gibt die Matratze vor allem dort nach, wo tatsächlich Belastung entsteht. Das kann beispielsweise bei Seitenschläfern im Bereich von Schulter und Becken hilfreich sein.
Schaumstoffmatratzen sind außerdem nahezu geräuschlos. Da keine Metallfedern eingebaut sind, entstehen beim Drehen und Wenden normalerweise keine typischen Federgeräusche. Das kann insbesondere für Menschen angenehm sein, die nachts häufig ihre Schlafposition wechseln.
Auch das relativ geringe Gewicht ist praktisch. Die Matratze kann einfacher gedreht, gewendet oder beim Bettenmachen angehoben werden. Gerade bei großen Abmessungen kann dieser Unterschied deutlich spürbar sein.
Viele Schaumstoffmatratzen sind zudem rollbar beziehungsweise werden vakuumiert geliefert. Dadurch lassen sie sich einfacher durch schmale Treppenhäuser und Türen transportieren. Nach dem Auspacken benötigt der Schaum allerdings je nach Hersteller eine gewisse Zeit, um seine vollständige Form zu erreichen.
Nachteile einer Schaumstoffmatratze
Ein möglicher Nachteil ist die Wärmeentwicklung. Schaumstoff kann Körperwärme stärker speichern als besonders luftige Federkernkonstruktionen. Menschen, die nachts sehr stark schwitzen, sollten deshalb auf einen atmungsaktiven Aufbau und einen geeigneten Bezug achten.
Ein weiterer Punkt ist die große Qualitätsbandbreite. Sehr günstiger Schaum mit niedrigem Raumgewicht kann schneller Ermüdungserscheinungen zeigen. Dadurch können sich mit der Zeit dauerhafte Liegekuhlen bilden. Der Preis allein ist zwar kein sicherer Qualitätsindikator, das Raumgewicht und die Verarbeitung können aber wichtige Hinweise liefern.
Neue Schaumstoffmatratzen können nach dem Auspacken außerdem einen materialtypischen Geruch besitzen. Dieser verschwindet häufig nach ausreichendem Lüften. Bei starken oder dauerhaft unangenehmen Gerüchen sollte allerdings die Herstellerinformation berücksichtigt werden.
Schaumstoffmatratzen Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Schaumstoffmatratzen gibt es?
Kaltschaummatratze
Die Kaltschaummatratze zählt zu den bekanntesten Schaumstoffmatratzen. Der Name bezieht sich auf das Herstellungsverfahren des Schaums. Kaltschaum besitzt eine offenporige Struktur und kann je nach Qualität eine gute Punktelastizität sowie eine hohe Rückstellkraft bieten. Wird die Matratze belastet, gibt sie an den entsprechenden Stellen nach und kehrt nach der Entlastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurück.
Kaltschaummatratzen sind in sehr unterschiedlichen Härtegraden und Höhen erhältlich. Einfache Modelle besitzen einen relativ gleichmäßig aufgebauten Kern, während höherwertige Varianten durch spezielle Einschnitte und Profilierungen unterschiedliche Liegezonen erzeugen. Dadurch soll die Schulter beispielsweise stärker einsinken können, während der Becken- und Lendenbereich unterstützt wird.
Ein weiterer Vorteil ist das vergleichsweise niedrige Gewicht. Auch große Kaltschaummatratzen lassen sich deshalb häufig noch gut drehen oder wenden. Für Menschen, die eine geräuscharme, anpassungsfähige Matratze suchen, gehört Kaltschaum zu den besonders verbreiteten Lösungen.
Komfortschaummatratze
Komfortschaum wird ebenfalls für zahlreiche Matratzen eingesetzt und ist häufig etwas günstiger als hochwertige Kaltschaumvarianten. Das Material kann gute elastische Eigenschaften besitzen und eignet sich sowohl für Erwachsenenmatratzen als auch für Gästebetten und Jugendbetten.
Die Qualität kann allerdings stark variieren. Besonders wichtig sind deshalb die Dichte des Schaums, die Höhe des Kerns und die Verarbeitung. Bei sehr dünnen und einfachen Komfortschaummatratzen kann der Körper stärker durchliegen, wenn das Material nicht ausreichend stabil dimensioniert wurde.
Für leichte bis durchschnittlich schwere Personen können hochwertige Komfortschaummatratzen durchaus eine komfortable Lösung darstellen. Wer ein höheres Körpergewicht besitzt, sollte besonders auf ausreichende Stützkraft und Matratzenhöhe achten.
Viscoschaummatratze
Visco- beziehungsweise Memory-Schaum reagiert besonders stark auf Druck und teilweise auch auf Körperwärme. Das Material passt sich der Körperkontur an und nimmt nach Entlastung vergleichsweise langsam wieder seine ursprüngliche Form an. Dadurch entsteht das für Memory-Schaum typische einsinkende Liegegefühl.
Diese starke Anpassung kann für Menschen angenehm sein, die Druckstellen möglichst reduzieren möchten. Gleichzeitig empfinden andere Schläfer das Einsinken als zu ausgeprägt. Wer sich nachts häufig dreht, kann den etwas langsameren Rückstelleffekt ebenfalls als störend wahrnehmen.
Viskoschaum wird häufig nicht als alleiniger Matratzenkern eingesetzt. Viele Modelle kombinieren eine viskoelastische Komfortschicht mit einem stabileren Kaltschaum- oder Komfortschaumkern. Dadurch soll die Matratze zugleich anpassungsfähig und ausreichend tragfähig bleiben.
Gelschaummatratze
Gelschaum soll bestimmte Eigenschaften von klassischem Schaumstoff mit einem besonders druckentlastenden Liegegefühl kombinieren. Im Vergleich zu klassischem Viscoschaum reagiert hochwertiger Gelschaum häufig schneller auf Positionswechsel. Dadurch kann er für Personen interessant sein, die sich nachts viel bewegen.
Auch bei Gelschaummatratzen besteht der Kern häufig aus mehreren Schichten. Eine obere Gelschaumlage sorgt für die Anpassung, während darunter ein stabilisierender Schaumkern verwendet wird. Die Eigenschaften hängen deshalb stark vom jeweiligen Gesamtaufbau ab.
Mehrschicht-Schaumstoffmatratze
Bei Mehrschichtmatratzen werden verschiedene Schäume oder unterschiedliche Festigkeiten kombiniert. Beispielsweise kann eine weichere Komfortschicht auf einem deutlich festeren Basisschaum liegen. Dadurch lassen sich Stützkraft und Oberflächenkomfort getrennt voneinander beeinflussen.
Solche Matratzen können besonders interessant sein, wenn ein Hersteller unterschiedliche Liegezonen oder spezifische Komfortschichten integrieren möchte. Entscheidend ist jedoch nicht die möglichst hohe Zahl einzelner Schichten, sondern deren sinnvoll abgestimmte Konstruktion.
7-Zonen-Schaumstoffmatratze
Viele Schaumstoffmatratzen werden als 7-Zonen-Matratzen angeboten. Dabei besitzt der Kern unterschiedlich gestaltete Bereiche, die verschiedene Körperregionen unterschiedlich stark aufnehmen sollen. Typischerweise werden Zonen für Kopf, Schulter, Lendenbereich, Becken und Beine vorgesehen.
Eine Zonierung kann sinnvoll sein, wenn sie zur Körpergröße passt. Bei sehr kleinen oder besonders großen Menschen liegen die vorgesehenen Bereiche jedoch nicht zwangsläufig exakt an der gewünschten Körperstelle. Deshalb sollte die Zahl der Zonen nicht als alleinige Qualitätsangabe betrachtet werden.
Wendematratze aus Schaumstoff
Eine Wendematratze besitzt zwei unterschiedlich gestaltete Liegeseiten. Manche Modelle bieten beispielsweise eine weichere und eine festere Seite. Dadurch kann der Benutzer ausprobieren, welche Seite angenehmer ist.
Andere Wendematratzen unterscheiden Sommer- und Winterseite. Dabei kann beispielsweise der Bezug unterschiedlich aufgebaut sein. Vor dem Kauf sollte genau geprüft werden, ob tatsächlich unterschiedliche Härtegrade vorhanden sind oder lediglich mit einer beidseitigen Nutzung geworben wird.
Klappbare Schaumstoffmatratze
Klappmatratzen bestehen meist aus mehreren Schaumstoffsegmenten, die über den Bezug miteinander verbunden sind. Sie können zusammengefaltet und relativ platzsparend verstaut werden. Besonders als Gästematratze, Campingunterlage oder zusätzliche Schlafgelegenheit sind solche Modelle beliebt.
Für den dauerhaften täglichen Gebrauch sind einfache Klappmatratzen allerdings häufig weniger geeignet als eine vollwertige Matratze. Sie sind meistens deutlich dünner und bieten weniger ausgeprägte ergonomische Eigenschaften.
Welche Alternativen gibt es zur Schaumstoffmatratze?
Federkernmatratze
Federkernmatratzen besitzen im Inneren Metallfedern. Besonders Taschenfederkernmatratzen können eine gute Punktelastizität bieten. Durch den Hohlraum zwischen den Federn wird außerdem eine vergleichsweise gute Luftzirkulation ermöglicht.
Menschen, die nachts schnell schwitzen oder ein eher federndes Liegegefühl bevorzugen, können eine Federkernmatratze als Alternative betrachten. Sie ist allerdings häufig schwerer als eine vergleichbare Schaumstoffmatratze.
Tonnentaschenfederkernmatratze
Bei einer Tonnentaschenfederkernmatratze besitzen die einzelnen Federn eine bauchige Form und befinden sich jeweils in textilen Taschen. Dadurch können sie relativ unabhängig voneinander reagieren. Hochwertige Modelle bieten eine gute Unterstützung und sind häufig besonders langlebig.
Der Preis kann je nach Federzahl, Matratzenhöhe und Polsterung höher ausfallen als bei einfachen Schaumstoffmodellen.
Latexmatratze
Latexmatratzen zeichnen sich durch hohe Elastizität und eine ausgeprägte Anpassungsfähigkeit aus. Sie können aus Naturlatex, synthetischem Latex oder Mischungen bestehen. Viele Latexmatratzen sind langlebig und bieten ein federndes Liegegefühl.
Ein wesentlicher Nachteil ist das Gewicht. Latexmatratzen können deutlich schwerer als Schaumstoffmatratzen sein, wodurch Drehen und Wenden anstrengender wird.
Hybridmatratze
Hybridmatratzen kombinieren unterschiedliche Systeme miteinander. Häufig wird ein Taschenfederkern mit einer Komfortschicht aus Schaumstoff verbunden. Dadurch sollen die Belüftung des Federkerns und die Körperanpassung des Schaums miteinander kombiniert werden.
Solche Matratzen können sehr komfortabel sein, sind jedoch oft schwerer und teilweise teurer als reine Schaumstoffmodelle.
Schaumstoffmatratzen Bestseller Platz 5 – 10
- [ In Deutschland entwickelt ] Entdecken Sie die ergonomische Träumegut24 Matratze - die perfekte...
- [ Wählbarer Härtegrad ] Der innovative 7-Zonen-Kernschnitt bietet die Möglichkeit, den Härtegrad...
- [ Ergonomischer Kaltschaum ] Durch den ergonomischen 7-Zonen Kernschnitt bietet der Kaltschaum...
- [ Geprüfte Qualität ] Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen. Die Träumegut24 Matratze ist nach...
- Preisgünstiger Einstieg in die Welt von DoctorSleep
- Hochwertigem Comfortschaum
- Alle Matratzen und Bezüge sind Öko-Tex Standard 100 Schadstoffgeprüfte Matrialien
- Unsere Matratzen werden ausschließlich in eigener Herstellung in Deutschland produziert. Die...
- 7 ZONEN: Unsere Matratze ist in 7 Zonen eingeteilt, die sich an Ihre Körperform anpasst und...
- DOPPELSEITIGE VERWENDUNG: Mit einer Härte von H3 auf der Vorderseite und H4 auf der Rückseite kann...
- GEL-MEMORY-FOAM: Unsere Matratze enthält Gel-Memory-Foam, der einen komfortablen Schlaf und...
- HAUTFREUNDLICHE OBERFLÄCHE: Die Matratze-Oberfläche besteht aus hautfreundlichen, nicht allergenen...
- FLEXIBILITÄT PUR: Diese Schaumstoffplatte lässt sich einfach zuschneiden und passt sich perfekt an...
- KOMFORT FÜR ALLERGIKER: Der hypoallergene Schaumstoff bietet angenehme Polsterung und ist ideal...
- OEKO-TEX-ZERTIFIZIERT: Verlassen Sie sich auf geprüfte Sicherheit! Diese schadstofffreie...
- ATMUNGSAKTIVE QUALITÄT: homesti verwendet atmungsaktive Materialien, die auch langfristig frisch...
- ULTIMATIVER KOMFORT: Die Matratze passt sich perfekt an die Kurven Ihres Körpers an und bietet eine...
- GEL-MEMORY-FOAM: Unsere Matratze enthält Gel-Memory-Foam, der einen komfortablen Schlaf und...
- HOCHWERTIGER BEZUG: Atmungsaktive Mikrofaser absorbiert Feuchtigkeit optimal und sorgt für ein...
- NACHHALTIGKEIT: Unsere Matratzen werden aus hochwertigen Materialien hergestellt, um Komfort...
- BEZUG: Weiche Mikrofaser (100% Polyester), versteppt mit Klimafaser. Extrem atmungsaktiv...
- KERN: Hochwertiger Komfortschaum (100% Polyurethan) mit ca. 10 cm Höhe (Gesamthöhe ca. 11 cm...
- PFLEGE: Pflegeleichter Matratzenbezug mit praktischem Reißverschluss, der abnehmbar und waschbar...
- ANWENDUNG: Vielseitige Kombi-Matratze mit 2 Härtegraden (H2 & H3) für Schläfer bis 85 kg bzw...
Worauf sollte man beim Kauf einer Schaumstoffmatratze achten?
Härtegrad
Der Härtegrad gehört zu den bekanntesten Auswahlkriterien. Häufig werden Bezeichnungen von H1 bis H5 verwendet, wobei niedrigere Werte normalerweise für weichere und höhere Werte für festere Matratzen stehen. Allerdings existiert keine vollständig einheitliche herstellerübergreifende Norm. Eine H3-Matratze eines Herstellers kann sich deshalb anders anfühlen als die H3-Matratze einer anderen Marke.
Das Körpergewicht dient lediglich als Orientierung. Ebenso wichtig sind Schlafposition, Körperbau und persönliche Vorlieben. Wer beispielsweise breite Schultern besitzt und auf der Seite schläft, benötigt häufig eine Matratze, auf der die Schulter ausreichend einsinken kann.
Raumgewicht
Das Raumgewicht gibt an, wie viel Material pro Kubikmeter Schaum verwendet wurde. Es wird üblicherweise in kg/m³ angegeben. Ein höheres Raumgewicht kann auf einen dichteren und häufig haltbareren Schaum hinweisen. Allerdings ist das Raumgewicht nicht das einzige Qualitätsmerkmal.
Eine Matratze mit hochwertigem Schaum und sinnvoller Konstruktion kann deutlich länger formstabil bleiben als ein sehr einfaches Modell. Besonders bei einer täglich genutzten Hauptmatratze lohnt sich deshalb ein Blick auf die Materialangaben.
Matratzenhöhe
Sehr dünne Matratzen bieten insbesondere bei höherem Körpergewicht häufig weniger Reserven. Eine größere Gesamthöhe ermöglicht einen dickeren tragenden Kern und zusätzliche Komfortschichten. Gleichzeitig lässt sich auf einer höheren Matratze komfortabler ins Bett ein- und aussteigen.
Die reine Höhe ist allerdings kein Qualitätsbeweis. Entscheidend ist, wie die einzelnen Schichten aufgebaut sind und welche Materialien verwendet werden.
Liegezonen
Zonen sollen unterschiedliche Körperbereiche gezielt unterstützen beziehungsweise entlasten. Besonders verbreitet sind 7-Zonen-Matratzen. Die Zonierung sollte zur Körpergröße passen und darf nicht wichtiger bewertet werden als der grundlegende Härtegrad und die Qualität des Schaums.
Bezug
Ein abnehmbarer Bezug bietet große Vorteile bei der Pflege. Besonders praktisch sind Modelle mit umlaufendem Reißverschluss, bei denen der Bezug in zwei Hälften geteilt werden kann. Dadurch passt er häufig leichter in eine normale Waschmaschine.
Die genaue Waschtemperatur hängt vom jeweiligen Bezug ab. Vor dem Waschen sollten deshalb immer die Pflegehinweise des Herstellers beachtet werden.
Schlafposition
Seitenschläfer benötigen eine ausreichend nachgiebige Schulter- und Beckenzone, damit die Wirbelsäule möglichst gerade gelagert werden kann. Rückenschläfer benötigen dagegen eine ausgewogene Unterstützung im Becken- und Lendenbereich.
Bauchschläfer sollten darauf achten, dass die Körpermitte nicht zu tief einsinkt. Eine zu weiche Matratze kann hier unangenehm sein.
Körpergewicht
Mit zunehmendem Körpergewicht steigen die Anforderungen an Stabilität, Kernhöhe und Materialqualität. Eine Matratze, die für eine leichte Person angenehm fest wirkt, kann unter einer deutlich schwereren Person zu stark nachgeben.
Die Gewichtsempfehlungen der Hersteller können deshalb bei der Auswahl hilfreich sein, sollten jedoch nicht als absoluter Wert betrachtet werden.
Größe
Schaumstoffmatratzen sind in nahezu allen üblichen Größen erhältlich. Zu den verbreiteten Einzelgrößen gehören 80 x 200, 90 x 200, 100 x 200 und 120 x 200 Zentimeter. Für Paare werden häufig 140 x 200, 160 x 200 oder 180 x 200 Zentimeter gewählt.
Bei Doppelbetten kann entweder eine große durchgehende Matratze oder jeweils eine separate Matratze pro Person verwendet werden. Zwei Einzelmatratzen ermöglichen unterschiedliche Härtegrade und erleichtern das Drehen.
Bekannte Schaumstoffmatratzen und Marken im Vergleich
| Produkt | Marke | Ungefährer Preis | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Bodyguard Anti-Kartell-Matratze | bett1.de | ca. 200–400 Euro | Bekannte Schaumstoffmatratze mit zwei unterschiedlich festen Liegeseiten und mehreren verfügbaren Größen. |
| Emma Matratze | Emma | ca. 250–600 Euro | Je nach Modell mehrschichtig aufgebaute Schaummatratze mit verschiedenen Komfort- und Stützschichten. |
| Kaltschaummatratze | Ravensberger | ca. 200–500 Euro | Verschiedene Kaltschaummodelle mit unterschiedlichen Härtegraden, Kernhöhen und Liegezonen. |
| Orthopädische Kaltschaummatratze | Träumegut24 | ca. 80–200 Euro | Preislich attraktive Schaumstoffmatratzen in zahlreichen Größen und verschiedenen Härtegraden. |
| 7-Zonen Kaltschaummatratze | BeCo | ca. 150–350 Euro | Kaltschaummatratzen mit zoniertem Kern und unterschiedlichen Komfortausführungen. |
| Kaltschaummatratze | Schlaraffia | ca. 300–800 Euro | Je nach Produktserie hochwertig aufgebaute Schaummatratzen mit unterschiedlichen Komfort- und Stützsystemen. |
Welcher Härtegrad ist bei einer Schaumstoffmatratze sinnvoll?
Eine pauschale Empfehlung ist schwierig, weil Härtegrade zwischen Herstellern unterschiedlich ausfallen können. Häufig werden leichtere Personen mit H2 und durchschnittlich bis schwerere Personen mit H3 in Verbindung gebracht. Höhere Härtegrade sind für höhere Belastungen vorgesehen. Diese Einteilung sollte allerdings nur als grobe Orientierung genutzt werden.
Wichtiger ist, dass die Matratze den Körper weder zu tief einsinken lässt noch unnötig starken Gegendruck erzeugt. Die Wirbelsäule sollte in der bevorzugten Schlafposition möglichst natürlich liegen. Bei Seitenschläfern müssen Schulter und Becken ausreichend einsinken können, ohne dass der Rumpf insgesamt durchhängt.
Wer zwischen zwei Härtegraden liegt, sollte die persönlichen Vorlieben berücksichtigen. Manche Menschen schlafen bewusst etwas fester, andere bevorzugen eine weichere Oberfläche. Eine Wendematratze mit unterschiedlich festen Seiten kann in diesem Fall besonders praktisch sein.
Schaumstoffmatratze richtig auspacken
Viele Matratzen werden gerollt und vakuumiert geliefert. Nach dem Entfernen der Verpackung beginnt der Schaum, sich auszudehnen. Dabei sollte die Matratze auf einer ebenen Fläche liegen und nicht unmittelbar mit scharfen Gegenständen beschädigt werden.
Je nach Modell kann es einige Stunden oder länger dauern, bis die Matratze ihre vorgesehene Höhe vollständig erreicht. Maßgeblich sind die Hinweise des jeweiligen Herstellers.
Ein leichter materialtypischer Geruch kann nach dem Öffnen auftreten. Durch gutes Lüften lässt sich dieser häufig reduzieren. Die Matratze sollte in einem gut belüfteten Raum auslüften können.
Wie pflegt man eine Schaumstoffmatratze?
Regelmäßige Belüftung gehört zu den wichtigsten Pflegemaßnahmen. Während des Schlafs gelangt Feuchtigkeit in Bettwäsche und Matratze. Nach dem Aufstehen sollte die Matratze deshalb Gelegenheit bekommen, Feuchtigkeit wieder abzugeben.
Wenn der Hersteller es zulässt, kann die Matratze regelmäßig gedreht beziehungsweise gewendet werden. Dadurch wird verhindert, dass über Jahre immer exakt dieselben Stellen belastet werden. Bei Matratzen mit nur einer vorgesehenen Liegeseite sollte sie allerdings nicht auf die Unterseite gewendet werden.
Ein abnehmbarer Bezug sollte entsprechend der Pflegehinweise gereinigt werden. Zusätzlich kann ein Matratzenschoner verwendet werden. Dieser sollte jedoch ausreichend atmungsaktiv sein, damit die Feuchtigkeitsregulierung nicht unnötig beeinträchtigt wird.
Auch der Lattenrost sollte regelmäßig kontrolliert werden. Beschädigte oder stark durchgebogene Latten können die Matratze ungleichmäßig belasten.
Häufig gestellte Fragen zu Schaumstoffmatratzen
Wie lange hält eine Schaumstoffmatratze?
Die Lebensdauer hängt stark von der Qualität des Schaums, der täglichen Belastung, dem Körpergewicht und der Pflege ab. Hochwertige Matratzen können viele Jahre formstabil bleiben, während sehr günstige Modelle unter Umständen deutlich früher an Stützkraft verlieren. Spätestens wenn dauerhaft ausgeprägte Liegekuhlen entstehen oder der Schlafkomfort deutlich nachlässt, sollte über einen Austausch nachgedacht werden.
Ist eine Schaumstoffmatratze für Seitenschläfer geeignet?
Ja. Viele Schaumstoffmatratzen eignen sich sehr gut für Seitenschläfer, weil sie punktelastisch nachgeben können. Wichtig ist insbesondere, dass Schulter und Hüfte ausreichend einsinken können. Eine zu harte Matratze kann an diesen Stellen Druck erzeugen, während eine zu weiche Matratze den Rumpf zu tief absinken lassen kann.
Ist eine Schaumstoffmatratze für Rückenschläfer geeignet?
Auch Rückenschläfer können sehr gut auf einer Schaumstoffmatratze schlafen. Entscheidend ist eine ausreichende Unterstützung im Bereich von Becken und Lendenwirbelsäule. Die Matratze sollte sich der Körperkontur anpassen, ohne dass die Körpermitte zu tief einsinkt.
Was ist besser: Kaltschaum oder Komfortschaum?
Das lässt sich nicht ausschließlich anhand der Bezeichnung entscheiden. Hochwertiger Kaltschaum bietet häufig eine gute Punktelastizität und Rückstellkraft. Komfortschaum kann jedoch ebenfalls angenehme Liegeeigenschaften besitzen. Materialdichte, Kernhöhe und Gesamtkonstruktion sind mindestens genauso wichtig wie die reine Schaumart.
Was bedeutet Raumgewicht bei einer Schaumstoffmatratze?
Das Raumgewicht beschreibt die Materialmenge des Schaums pro Kubikmeter. Ein höheres Raumgewicht kann auf einen dichteren und potenziell haltbareren Schaum hinweisen. Es sollte aber niemals isoliert betrachtet werden. Auch die Art des Schaums und die Konstruktion der Matratze beeinflussen die Lebensdauer.
Kann eine Schaumstoffmatratze auf jedem Lattenrost verwendet werden?
Viele Modelle sind mit üblichen Lattenrosten kompatibel. Die Abstände zwischen den einzelnen Latten sollten allerdings nicht zu groß sein, damit der Schaum ausreichend unterstützt wird. Bei verstellbaren Lattenrosten muss geprüft werden, ob die Matratze für diese Nutzung freigegeben ist.
Warum riecht eine neue Schaumstoffmatratze?
Nach dem Auspacken kann ein material- oder produktionsbedingter Geruch wahrnehmbar sein. Dieser lässt bei vielen Matratzen nach ausreichender Belüftung deutlich nach. Die genaue Empfehlung zur Auslüftzeit sollte der Herstellerinformation entnommen werden.
Kann man eine Schaumstoffmatratze waschen?
Der eigentliche Schaumkern sollte normalerweise nicht in einer Waschmaschine gewaschen oder vollständig durchnässt werden. Viele Matratzen besitzen jedoch einen abnehmbaren Bezug, der entsprechend dem Pflegeetikett gewaschen werden kann. Flecken am Schaum sollten nur nach Herstellerempfehlung behandelt werden.
Was ist besser: Schaumstoffmatratze oder Federkernmatratze?
Beide Systeme haben Vorteile. Schaumstoffmatratzen sind leicht, geräuschlos und häufig sehr anpassungsfähig. Federkernmatratzen bieten dagegen meist eine besonders gute Luftzirkulation und ein federnderes Liegegefühl. Welches System besser geeignet ist, hängt von persönlichen Komfortvorlieben, Körpergewicht und Wärmeempfinden ab.
Wie erkennt man eine zu weiche Schaumstoffmatratze?
Wenn Becken oder Körpermitte deutlich zu tief einsinken und sich die Wirbelsäule nicht mehr natürlich ausrichten kann, kann die Matratze zu weich sein. Auch Schwierigkeiten beim Drehen oder ein Gefühl, regelrecht in der Matratze festzuliegen, können darauf hindeuten. Dabei sollte allerdings berücksichtigt werden, dass sich ein neues Liegegefühl zunächst ungewohnt anfühlen kann.
Schaumstoffmatratze Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Schaumstoffmatratze Test bei test.de |
| Öko-Test | Schaumstoffmatratze Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Schaumstoffmatratze bei konsument.at |
| gutefrage.net | Schaumstoffmatratze bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Schaumstoffmatratze bei Youtube.com |
Schaumstoffmatratze Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Schaumstoffmatratzen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Schaumstoffmatratze Testsieger präsentieren können.
Schaumstoffmatratze Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Schaumstoffmatratze Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zur Schaumstoffmatratze
Schaumstoffmatratzen bieten eine große Auswahl an unterschiedlichen Liegeeigenschaften und eignen sich dadurch für viele Schlaftypen. Besonders Kaltschaummatratzen überzeugen häufig durch ihre gute Punktelastizität, ihr relativ geringes Gewicht und eine geräuscharme Nutzung. Komfortschaum kann eine preislich attraktive Alternative darstellen, während Visco- und Gelschaum besonders körperanpassende Liegeeigenschaften ermöglichen.
Beim Kauf sollte nicht ausschließlich auf Härtegrad oder Preis geachtet werden. Mindestens genauso wichtig sind Raumgewicht, Kernhöhe, Gesamthöhe, Bezug, Liegezonen und die grundsätzliche Materialqualität. Auch Körpergewicht und bevorzugte Schlafposition müssen berücksichtigt werden. Eine Matratze, die für eine Person optimal ist, kann sich für eine andere Person deutlich zu weich oder zu hart anfühlen.
Ein abnehmbarer und waschbarer Bezug erleichtert die Pflege erheblich. Regelmäßige Belüftung, ein geeigneter Lattenrost und gegebenenfalls regelmäßiges Drehen beziehungsweise Wenden können außerdem dazu beitragen, die Matratze gleichmäßiger zu belasten. Bei guter Materialqualität und sachgerechter Nutzung kann eine Schaumstoffmatratze über viele Jahre einen komfortablen Schlafplatz bieten.
Wer vor dem Kauf die unterschiedlichen Schaumarten vergleicht und nicht nur nach einer pauschalen Härtegradangabe auswählt, hat gute Chancen, eine Matratze zu finden, die tatsächlich zum eigenen Körper und Schlafverhalten passt. Besonders bei täglich genutzten Matratzen lohnt sich eine sorgfältige Auswahl, denn ein geeignetes Modell wird jede Nacht über viele Stunden genutzt und gehört damit zu den wichtigsten Bestandteilen einer komfortablen Schlafumgebung.
Zuletzt Aktualisiert am 15.08.2026
Letzte Aktualisierung am 25.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
