Inhaltsverzeichnis
- Was sind Arbeitshandschuhe?
- Vorteile und Nachteile von Arbeitshandschuhen
- Vorteile
- Nachteile
- Arbeitshandschuhe Bestseller Platz 2 – 4
- Welche Arten von Arbeitshandschuhen gibt es?
- Montagehandschuhe
- Leder-Arbeitshandschuhe
- Schnittschutzhandschuhe
- Nitril-Arbeitshandschuhe
- Latex-Arbeitshandschuhe
- PU-beschichtete Arbeitshandschuhe
- Gartenhandschuhe
- Winter-Arbeitshandschuhe
- Schweißerhandschuhe
- Chemikalienschutzhandschuhe
- Einweg-Arbeitshandschuhe
- Stoßschutz-Arbeitshandschuhe
- Antivibrationshandschuhe
- Welche Alternativen gibt es zu Arbeitshandschuhen?
- Werkzeuge mit Schutzgriffen
- Greifzangen und Hebehilfen
- Maschinelle Schutzvorrichtungen
- Hautschutzcremes
- Arbeitshandschuhe Bestseller Platz 5 – 10
- Wichtige Kaufkriterien bei Arbeitshandschuhen
- Passender Einsatzzweck
- Größe und Passform
- Material
- Beschichtung
- Schnittschutz
- Abriebfestigkeit
- Atmungsaktivität
- Bündchen und Stulpe
- Waschbarkeit
- Bekannte und beliebte Arbeitshandschuhe im Vergleich
- Arbeitshandschuhe für Baustelle und Handwerk
- Arbeitshandschuhe für Werkstatt und Auto
- Arbeitshandschuhe richtig verwenden
- Pflege und Lagerung
- FAQ – häufige Fragen zu Arbeitshandschuhen
- Welche Arbeitshandschuhe sind für allgemeine Arbeiten geeignet?
- Wie finde ich die richtige Größe?
- Welche Handschuhe eignen sich für Öl und Fett?
- Sind Arbeitshandschuhe schnittfest?
- Kann man Arbeitshandschuhe waschen?
- Wann müssen Arbeitshandschuhe ersetzt werden?
- Welche Arbeitshandschuhe sind im Winter geeignet?
- Welche Handschuhe eignen sich zum Schweißen?
- Warum schwitzen die Hände in Arbeitshandschuhen?
- Sind teure Arbeitshandschuhe immer besser?
- Arbeitshandschuhe Test bei Stiftung Warentest & Co
- Arbeitshandschuhe Testsieger
- Arbeitshandschuhe Stiftung Warentest
- Fazit zu Arbeitshandschuhen
Arbeitshandschuhe gehören zu den wichtigsten Bestandteilen der persönlichen Schutzausrüstung, weil sie die Hände bei handwerklichen Arbeiten, auf Baustellen, in Werkstätten, im Garten, in der Industrie, bei Montagearbeiten, im Lager, beim Umgang mit Werkzeugen und bei vielen weiteren Tätigkeiten vor Schmutz, Schnitten, Stichen, Abrieb, Hitze, Kälte, Chemikalien und mechanischen Belastungen schützen können und gleichzeitig dafür sorgen sollen, dass Beweglichkeit, Griffgefühl und Arbeitskomfort möglichst weitgehend erhalten bleiben.
Die Auswahl an Arbeitshandschuhen ist sehr groß. Es gibt einfache Baumwollhandschuhe, robuste Lederhandschuhe, feinfühlige Montagehandschuhe, schnittfeste Modelle, chemikalienbeständige Schutzhandschuhe, Schweißerhandschuhe, Winterhandschuhe und zahlreiche weitere Spezialausführungen. Nicht jeder Handschuh ist für jede Tätigkeit geeignet. Ein Modell, das beim Tragen schwerer Baumaterialien guten Schutz bietet, kann bei präzisen Montagearbeiten zu dick und unhandlich sein. Ein dünner Montagehandschuh wiederum schützt nicht automatisch vor scharfen Kanten, Chemikalien oder großer Hitze.
Vor dem Kauf sollte deshalb genau geklärt werden, welchen Gefahren die Hände während der Arbeit ausgesetzt sind. Ebenso wichtig sind Passform, Material, Beschichtung, Größe, Atmungsaktivität und die jeweilige Schutzkennzeichnung. Ein geeigneter Arbeitshandschuh darf nicht nur robust sein, sondern muss auch zur Handform und zur ausgeführten Tätigkeit passen. Zu große Handschuhe können verrutschen und das Unfallrisiko erhöhen, während zu enge Modelle die Beweglichkeit einschränken und Druckstellen verursachen.
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Was sind Arbeitshandschuhe?
Arbeitshandschuhe sind speziell entwickelte Handschuhe, die Hände und teilweise auch Handgelenke oder Unterarme bei beruflichen und privaten Arbeiten schützen. Abhängig von der Ausführung können sie vor mechanischen Belastungen, scharfen Gegenständen, Kälte, Hitze, Chemikalien, Feuchtigkeit, Schmutz oder elektrischen Gefahren schützen.
Viele Arbeitshandschuhe bestehen aus einem textilen Trägermaterial, das auf Handfläche und Fingern mit Gummi, Nitril, Latex oder Polyurethan beschichtet ist. Andere Modelle werden vollständig aus Leder, Kunststoff oder speziellen Hochleistungsfasern gefertigt. Die Materialwahl beeinflusst Schutzwirkung, Beweglichkeit, Haltbarkeit und Tragekomfort.
Einfache Handschuhe dienen hauptsächlich dazu, Hände vor Schmutz, leichten Abschürfungen und Blasen zu schützen. Hochwertige Schutzhandschuhe werden dagegen nach bestimmten Normen geprüft und müssen festgelegte Anforderungen erfüllen. Die Schutzkennzeichnung auf dem Handschuh oder der Verpackung gibt Hinweise darauf, für welche Gefahren das jeweilige Modell geeignet ist.
Arbeitshandschuhe sind ein Teil der persönlichen Schutzausrüstung, ersetzen jedoch keine sichere Arbeitsweise. Auch ein schnittfester Handschuh bietet keinen unbegrenzten Schutz gegen scharfe Klingen. Ebenso darf ein hitzebeständiger Handschuh nicht automatisch für offene Flammen, geschmolzenes Metall oder extreme Temperaturen verwendet werden. Die Angaben des Herstellers müssen immer beachtet werden.
Für viele Tätigkeiten ist der richtige Griff entscheidend. Beschichtete Handflächen können verhindern, dass Werkzeuge, Metallteile oder feuchte Gegenstände aus der Hand rutschen. Gleichzeitig muss das Material ausreichend flexibel sein, damit Schrauben, Muttern, Kabel und kleine Bauteile sicher gegriffen werden können.
Auch der Tragekomfort spielt eine wichtige Rolle. Wer Arbeitshandschuhe über mehrere Stunden trägt, benötigt ein Modell, das Feuchtigkeit ableitet und nicht übermäßig drückt. Atmungsaktive Materialien und ein gut sitzendes Bündchen erhöhen den Komfort und verhindern, dass der Handschuh während der Arbeit verrutscht.
Vorteile und Nachteile von Arbeitshandschuhen
Vorteile
Der wichtigste Vorteil von Arbeitshandschuhen ist der Schutz vor Verletzungen. Je nach Ausführung können sie Schnitte, Abschürfungen, Blasen, Splitter und leichte Stöße verhindern oder zumindest deutlich abschwächen. Besonders beim Umgang mit Holz, Metall, Werkzeugen oder rauen Baustoffen ist dieser Schutz wichtig.
Viele Modelle verbessern den Griff. Beschichtungen aus Nitril, Latex oder Polyurethan erhöhen die Haftung auf trockenen, nassen oder öligen Oberflächen. Dadurch müssen Werkzeuge und Materialien weniger stark umklammert werden, was die Hände entlasten kann.
Arbeitshandschuhe halten die Hände sauber und können den direkten Kontakt mit Staub, Öl, Erde, Farbe oder anderen Verschmutzungen reduzieren. Bei Arbeiten im Garten, in der Werkstatt oder auf der Baustelle erleichtert dies die Reinigung nach der Tätigkeit.
Spezielle Handschuhe schützen vor Kälte, Hitze oder chemischen Stoffen. Dadurch können Arbeiten durchgeführt werden, bei denen gewöhnliche Handschuhe keine ausreichende Sicherheit bieten würden. Entscheidend ist allerdings, dass der Handschuh ausdrücklich für den jeweiligen Einsatzzweck zugelassen ist.
Gut sitzende Modelle können zudem die Belastung der Haut reduzieren. Wer häufig mit rauen Materialien arbeitet, profitiert von einer schützenden Barriere, die Reibung und Austrocknung verringert.
Nachteile
Arbeitshandschuhe können das Tastgefühl einschränken. Besonders dicke Leder-, Winter- oder Schnittschutzhandschuhe erschweren das Greifen kleiner Schrauben und Bauteile. Für präzise Arbeiten werden daher dünnere und enger anliegende Modelle benötigt.
Bei schlechter Passform können Handschuhe selbst zum Sicherheitsrisiko werden. Zu große Modelle können sich in rotierenden Maschinen verfangen. Zu enge Handschuhe schränken die Durchblutung ein und führen zu schneller Ermüdung.
Unter nicht atmungsaktiven Handschuhen kann sich Schweiß sammeln. Feuchte Hände sind unangenehm und können die Haut reizen. Bei längerem Einsatz sollte deshalb auf atmungsaktive Materialien oder geeignete Innenfutter geachtet werden.
Viele Handschuhe schützen nur vor bestimmten Gefahren. Ein mechanisch robuster Handschuh ist nicht automatisch chemikalienbeständig. Ein Modell mit gutem Schnittschutz kann bei Hitze versagen. Die falsche Auswahl kann zu einem gefährlichen Sicherheitsgefühl führen.
Arbeitshandschuhe Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Arbeitshandschuhen gibt es?
Montagehandschuhe
Montagehandschuhe sind dünne, eng anliegende Arbeitshandschuhe, die vor allem für Tätigkeiten verwendet werden, bei denen ein gutes Tastgefühl erforderlich ist. Dazu gehören Montagearbeiten, Verpackungsarbeiten, Lagerarbeiten, Reparaturen, Elektroinstallationen ohne direkten Spannungskontakt und feinmechanische Tätigkeiten.
Das Trägermaterial besteht häufig aus Nylon, Polyester oder einem elastischen Mischgewebe. Handflächen und Finger sind teilweise mit Nitril, Polyurethan oder Latex beschichtet. Die Beschichtung verbessert den Griff und schützt vor leichter Verschmutzung und Abrieb.
Polyurethanbeschichtete Montagehandschuhe sind besonders dünn und bieten ein gutes Fingerspitzengefühl. Nitrilbeschichtungen sind meist robuster und widerstandsfähiger gegen Öl. Latexbeschichtungen bieten einen kräftigen Griff, können aber bei empfindlichen Personen Hautreaktionen auslösen.
Montagehandschuhe eignen sich nicht automatisch für schwere mechanische Belastungen, scharfe Kanten oder Chemikalien. Für riskantere Tätigkeiten muss auf geprüften Schnittschutz oder eine geeignete chemische Beständigkeit geachtet werden.
Leder-Arbeitshandschuhe
Lederhandschuhe gehören zu den klassischen Arbeitshandschuhen. Sie werden häufig beim Bau, bei Gartenarbeiten, beim Transport schwerer Gegenstände, bei Forstarbeiten und beim Umgang mit groben Materialien eingesetzt.
Rindsleder ist robust und abriebfest. Schweinsleder bleibt auch nach leichter Feuchtigkeit vergleichsweise geschmeidig. Ziegenleder ist dünner und bietet ein besseres Tastgefühl. Spaltleder ist preiswert und eignet sich für grobe Arbeiten, während Narbenleder meist geschmeidiger und hochwertiger ist.
Leder schützt gut vor rauen Oberflächen, Splittern und leichter Hitze. Es ist jedoch nicht automatisch wasserdicht oder chemikalienbeständig. Wird Leder vollständig durchnässt, kann es nach dem Trocknen hart werden.
Bei längeren Arbeiten sollte auf eine gute Innenverarbeitung geachtet werden. Grobe Nähte können Druckstellen verursachen. Ein verlängertes Bündchen schützt zusätzlich das Handgelenk.
Schnittschutzhandschuhe
Schnittschutzhandschuhe werden für Tätigkeiten mit scharfen Blechen, Messern, Glas, Metallkanten oder anderen schneidenden Materialien verwendet. Sie bestehen häufig aus Hochleistungsfasern, Glasfaseranteilen, Edelstahlfasern oder speziellen Kunststoffmischungen.
Der Schnittschutz wird nach festgelegten Prüfverfahren bewertet. Eine höhere Einstufung bedeutet einen besseren Schutz bei der jeweiligen Prüfung. Dennoch sind schnittfeste Handschuhe nicht vollständig schnittsicher. Sehr spitze Gegenstände, rotierende Klingen oder hohe Kräfte können den Handschuh durchdringen.
Ein guter Schnittschutzhandschuh sollte möglichst eng sitzen, ohne die Beweglichkeit einzuschränken. Für Montagearbeiten werden dünne Modelle bevorzugt. Bei schweren Metallarbeiten können dickere Beschichtungen und verstärkte Handflächen sinnvoll sein.
Vor dem Einsatz muss geprüft werden, ob auch Schutz gegen Durchstiche oder Abrieb erforderlich ist. Ein guter Schnittschutz sagt nicht automatisch etwas über Stichfestigkeit oder Stoßschutz aus.
Nitril-Arbeitshandschuhe
Nitrilhandschuhe sind gegen viele Öle, Fette und Kraftstoffe widerstandsfähig. Sie werden häufig in Werkstätten, in der Industrie, bei Wartungsarbeiten und beim Umgang mit öligen Bauteilen verwendet.
Beschichtete Nitrilhandschuhe bestehen meist aus einem Textilträger mit einer dünnen oder dickeren Beschichtung. Sie bieten einen guten Griff und eine hohe Abriebfestigkeit. Vollständig beschichtete Modelle schützen stärker vor Flüssigkeiten, sind jedoch weniger atmungsaktiv.
Einmalhandschuhe aus Nitril werden dagegen für kurzzeitige Arbeiten, Reinigung, Lackierung oder hygienische Tätigkeiten eingesetzt. Sie bieten ein gutes Tastgefühl, sind aber nicht für schwere mechanische Belastungen geeignet.
Nitril ist für viele Menschen eine Alternative zu Latex, da es keine natürlichen Latexproteine enthält. Trotzdem können auch bei Nitrilprodukten Unverträglichkeiten gegenüber Zusatzstoffen auftreten.
Latex-Arbeitshandschuhe
Latex bietet eine hohe Elastizität und einen kräftigen Griff. Grob beschichtete Latexhandschuhe eignen sich besonders für Gartenarbeiten, Bauarbeiten und das Tragen rauer Materialien.
Das Material bleibt flexibel und passt sich gut an die Hand an. Bei Nässe kann eine strukturierte Beschichtung den Halt verbessern. Latex ist jedoch gegenüber Ölen und einigen Chemikalien weniger beständig als Nitril.
Menschen mit Latexallergie sollten latexfreie Alternativen wählen. Auch beim längerfristigen Tragen kann sich unter einer dichten Latexschicht Feuchtigkeit sammeln.
PU-beschichtete Arbeitshandschuhe
Polyurethanbeschichtete Arbeitshandschuhe sind besonders dünn und flexibel. Sie werden häufig bei Feinmontage, Elektronikarbeiten, Kommissionierung und Qualitätskontrolle eingesetzt.
Die Beschichtung bietet einen guten Trockengriff und ermöglicht präzises Arbeiten. Sie ist weniger voluminös als Latex oder dickes Nitril. Dadurch bleibt das Tastgefühl weitgehend erhalten.
Für grobe Baustellenarbeiten, starke Feuchtigkeit oder aggressive Chemikalien sind diese Handschuhe normalerweise nicht geeignet. Ihre Stärke liegt eindeutig bei trockenen und präzisen Arbeiten.
Gartenhandschuhe
Gartenhandschuhe schützen vor Erde, Splittern, Dornen, Feuchtigkeit und kleinen Verletzungen. Leichte Modelle eignen sich für Pflanzarbeiten und das Entfernen von Unkraut. Dickere Lederhandschuhe werden für Rosen, Sträucher und grobe Arbeiten verwendet.
Für Arbeiten mit Dornen sind verlängerte Stulpen hilfreich. Sie schützen nicht nur Hände, sondern auch Unterarme. Wasserdichte Modelle eignen sich für feuchte Erde, können aber bei warmem Wetter zu Schweißbildung führen.
Beim Umgang mit motorisierten Gartengeräten müssen die Sicherheitsvorgaben des Herstellers beachtet werden. Gewöhnliche Gartenhandschuhe bieten keinen zuverlässigen Schutz gegen Sägeketten oder rotierende Messer.
Winter-Arbeitshandschuhe
Winter-Arbeitshandschuhe besitzen ein wärmendes Innenfutter und häufig eine wasserabweisende oder wasserdichte Außenschicht. Sie werden auf Baustellen, im Lager, bei Transportarbeiten und bei Tätigkeiten im Freien eingesetzt.
Die Herausforderung besteht darin, Wärme und Beweglichkeit miteinander zu verbinden. Sehr dicke Handschuhe halten warm, erschweren aber präzises Greifen. Moderne Modelle verwenden deshalb isolierende Materialien mit möglichst geringem Volumen.
Für feuchte Kälte sollte die Außenschicht wasserabweisend sein. Gleichzeitig ist eine gewisse Atmungsaktivität wichtig, damit Schweiß nicht im Handschuh verbleibt. Nasse Innenfutter verlieren schnell an Wärmeleistung.
Schweißerhandschuhe
Schweißerhandschuhe schützen vor Funken, Hitze, Metallspänen und kurzzeitigem Kontakt mit heißen Oberflächen. Sie bestehen meist aus robustem Leder und besitzen verlängerte Stulpen.
Modelle für MIG- oder MAG-Schweißen sind häufig dicker und stärker isoliert. Für WIG-Schweißen werden dünnere Handschuhe verwendet, da eine feinere Führung des Brenners erforderlich ist.
Schweißerhandschuhe müssen für den jeweiligen Prozess geeignet sein. Sie schützen nicht unbegrenzt vor großer Hitze oder flüssigem Metall. Beschädigte oder stark verhärtete Handschuhe müssen ersetzt werden.
Chemikalienschutzhandschuhe
Chemikalienschutzhandschuhe werden aus Materialien wie Nitril, Neopren, Butylkautschuk, PVC oder speziellen Laminaten gefertigt. Welches Material geeignet ist, hängt von der verwendeten Chemikalie ab.
Kein Handschuh schützt gegen alle Chemikalien. Durchbruchzeit, Materialstärke und Beständigkeit müssen anhand der Herstellerangaben geprüft werden. Bei gefährlichen Stoffen ist eine Gefährdungsbeurteilung notwendig.
Die Handschuhe sollten lang genug sein, um auch Handgelenke und gegebenenfalls Unterarme zu schützen. Beim Ausziehen muss darauf geachtet werden, dass die Haut nicht mit der verschmutzten Außenseite in Kontakt kommt.
Einweg-Arbeitshandschuhe
Einweghandschuhe werden häufig bei Reinigung, Lackierung, Wartung, Lebensmittelverarbeitung und hygienischen Arbeiten verwendet. Sie bestehen meist aus Nitril, Latex oder Vinyl.
Nitril bietet einen guten Kompromiss aus Beständigkeit, Elastizität und Tastgefühl. Latex ist sehr flexibel, kann aber Allergien auslösen. Vinyl ist preiswert, sitzt jedoch meist lockerer und ist mechanisch weniger belastbar.
Einweghandschuhe dürfen nicht mehrfach verwendet werden, wenn sie mit gefährlichen Stoffen kontaminiert wurden. Bei mechanisch belastenden Arbeiten können sie schnell reißen und bieten dann keinen zuverlässigen Schutz.
Stoßschutz-Arbeitshandschuhe
Stoßschutzhandschuhe besitzen zusätzliche Polsterungen oder flexible Protektoren auf Handrücken und Fingern. Sie werden beispielsweise im Bau, in der Öl- und Gasindustrie oder bei schweren Montagearbeiten eingesetzt.
Die Verstärkungen sollen Schläge und Quetschungen reduzieren. Gleichzeitig müssen sie flexibel genug sein, damit die Hand beweglich bleibt. Sehr steife Protektoren können das Greifen erschweren.
Antivibrationshandschuhe
Antivibrationshandschuhe besitzen spezielle Polsterungen, die einen Teil der Schwingungen von Maschinen und Werkzeugen dämpfen sollen. Sie werden beispielsweise bei Schleifern, Bohrhämmern oder anderen vibrierenden Geräten verwendet.
Die Handschuhe können die Belastung reduzieren, ersetzen aber keine technischen Schutzmaßnahmen, Pausen oder korrekt gewartete Maschinen. Auch die tatsächliche Vibrationsbelastung des Werkzeuges muss berücksichtigt werden.
Welche Alternativen gibt es zu Arbeitshandschuhen?
Werkzeuge mit Schutzgriffen
Ergonomische und rutschfeste Werkzeuggriffe können die Handbelastung reduzieren und einen sichereren Halt ermöglichen. Sie ersetzen Arbeitshandschuhe jedoch nicht vollständig, wenn Verletzungsgefahr durch scharfe oder raue Materialien besteht.
Greifzangen und Hebehilfen
Greifzangen, Tragegurte und Hebehilfen können verhindern, dass Hände direkt mit scharfen, heißen oder verschmutzten Gegenständen in Kontakt kommen. Besonders bei schweren Lasten reduzieren sie gleichzeitig die körperliche Belastung.
Maschinelle Schutzvorrichtungen
Abdeckungen, Schutzhauben und automatische Zuführungen verhindern den direkten Kontakt mit gefährlichen Maschinenbereichen. Solche technischen Schutzmaßnahmen sind häufig wichtiger als Handschuhe.
Bei rotierenden Maschinen können Handschuhe sogar gefährlich sein, wenn sie erfasst und eingezogen werden. Die Sicherheitsanweisungen des Maschinenherstellers müssen deshalb immer beachtet werden.
Hautschutzcremes
Hautschutzcremes können die Haut bei Feuchtarbeit oder leichter Verschmutzung unterstützen. Sie ersetzen jedoch keinen mechanischen, chemischen oder thermischen Handschutz.
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Wichtige Kaufkriterien bei Arbeitshandschuhen
Passender Einsatzzweck
Das wichtigste Kaufkriterium ist die konkrete Tätigkeit. Für trockene Montagearbeiten werden andere Handschuhe benötigt als für Schweißarbeiten, Gartenarbeiten oder den Umgang mit Chemikalien.
Vor dem Kauf sollten alle Gefahren betrachtet werden. Dazu gehören Schnittgefahr, Abrieb, Feuchtigkeit, Öl, Hitze, Kälte, Chemikalien, Stöße und mögliche Quetschungen.
Größe und Passform
Arbeitshandschuhe müssen eng genug sitzen, um sicher greifen zu können, dürfen aber nicht drücken. Die Fingerkuppen sollten vollständig ausgefüllt sein, ohne dass überschüssiges Material übersteht.
Zu große Handschuhe können an Werkzeugen hängen bleiben. Zu kleine Modelle belasten Nähte und Material und können schneller reißen. Außerdem ermüdet die Hand, wenn sie dauerhaft gegen den Widerstand eines zu engen Handschuhs arbeiten muss.
Material
Das Material beeinflusst Schutzwirkung und Komfort. Leder ist robust und hitzebeständig, textile Materialien sind leicht und atmungsaktiv. Nitril schützt gut gegen Öl, Latex bietet kräftigen Griff und Polyurethan ermöglicht präzises Arbeiten.
Bei Kontakt mit Chemikalien darf nicht allein nach dem Materialnamen entschieden werden. Die konkrete Beständigkeit gegenüber dem verwendeten Stoff ist entscheidend.
Beschichtung
Eine Handflächenbeschichtung verbessert den Griff und erhöht den Abriebschutz. Teilbeschichtete Handschuhe bleiben am Handrücken atmungsaktiver. Vollbeschichtete Modelle schützen besser gegen Flüssigkeiten, führen aber schneller zu Schweißbildung.
Eine glatte Beschichtung eignet sich für trockene und leicht ölige Bauteile. Strukturierte oder geschäumte Beschichtungen verbessern den Halt auf nassen und rutschigen Oberflächen.
Schnittschutz
Beim Umgang mit Blechen, Glas oder Messern muss ein ausreichender Schnittschutz vorhanden sein. Die Kennzeichnung sollte zur tatsächlichen Gefährdung passen.
Ein hoher Schnittschutz kann den Handschuh dicker und weniger flexibel machen. Für präzise Arbeiten sollte daher ein möglichst dünnes Modell mit dennoch ausreichender Schutzstufe gewählt werden.
Abriebfestigkeit
Abriebfestigkeit ist wichtig, wenn häufig raue Oberflächen, Steine, Holz oder Metallteile gegriffen werden. Eine robuste Beschichtung verlängert die Lebensdauer des Handschuhs.
Stark abgenutzte Handschuhe verlieren ihre Schutzwirkung. Dünne Stellen, Risse und offene Nähte sind ein Zeichen dafür, dass das Modell ersetzt werden sollte.
Atmungsaktivität
Bei längerem Tragen ist ein atmungsaktiver Handrücken von Vorteil. Feuchtigkeit kann leichter entweichen und die Hände bleiben trockener.
Vollständig flüssigkeitsdichte Handschuhe können naturgemäß weniger atmungsaktiv sein. Bei längerer Nutzung helfen Baumwoll-Unterziehhandschuhe oder regelmäßige Pausen.
Bündchen und Stulpe
Elastische Strickbündchen verhindern, dass Schmutz in den Handschuh gelangt. Sie sitzen eng am Handgelenk und eignen sich für Montage- und Bauarbeiten.
Breite Stulpen lassen sich schnell an- und ausziehen. Verlängerte Stulpen schützen zusätzlich Handgelenk und Unterarm, beispielsweise beim Schweißen oder beim Schneiden von Dornensträuchern.
Waschbarkeit
Waschbare Handschuhe können mehrfach verwendet werden. Allerdings kann häufiges Waschen Beschichtungen und Schutzfasern beeinträchtigen. Die Pflegehinweise des Herstellers sind deshalb wichtig.
Chemisch oder biologisch kontaminierte Handschuhe dürfen nicht einfach in der Haushaltswaschmaschine gereinigt werden. Je nach Stoff müssen sie fachgerecht entsorgt werden.
Bekannte und beliebte Arbeitshandschuhe im Vergleich
Die folgende Tabelle zeigt beispielhafte Produktserien bekannter Marken. Preise können abhängig von Größe, Schutzklasse, Verpackungseinheit, Händler und konkreter Ausführung deutlich schwanken.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| HyFlex Serie | Ansell | etwa 5 bis 20 Euro pro Paar | Feinfühlige Montage- und Industriehandschuhe mit unterschiedlichen Beschichtungen und Schutzstufen. |
| MaxiFlex Ultimate | ATG | etwa 5 bis 12 Euro pro Paar | Sehr flexible Montagehandschuhe mit hoher Atmungsaktivität und gutem Griff bei trockenen Arbeiten. |
| PowerGrab | Towa | etwa 4 bis 10 Euro pro Paar | Robuste Handschuhe mit strukturierter Beschichtung für Bau-, Garten- und Transportarbeiten. |
| Work Gloves | Uvex | etwa 5 bis 25 Euro pro Paar | Breites Sortiment an Montage-, Schnittschutz- und Chemikalienschutzhandschuhen. |
| Comfort Grip | 3M | etwa 5 bis 15 Euro pro Paar | Leichte Montagehandschuhe mit griffiger Beschichtung für Werkstatt und Lager. |
| Mechanix Original | Mechanix Wear | etwa 20 bis 35 Euro pro Paar | Vielseitige Handschuhe für Werkstatt, Montage und mechanische Arbeiten mit guter Beweglichkeit. |
| Driver Gloves | Würth | etwa 8 bis 25 Euro pro Paar | Robuste Lederhandschuhe für Transport, Montage und allgemeine Handwerksarbeiten. |
| Professional Schnittschutz | Stihl | etwa 20 bis 50 Euro pro Paar | Robuste Arbeitshandschuhe für Forst- und Gartenarbeiten, je nach Modell mit verstärkten Bereichen. |
Arbeitshandschuhe für Baustelle und Handwerk
Auf Baustellen sind die Hände unterschiedlichen Gefahren ausgesetzt. Raue Steine, scharfkantige Profile, Holzsplitter und schwere Werkzeuge erfordern robuste Handschuhe mit guter Abriebfestigkeit.
Für allgemeine Bauarbeiten eignen sich beschichtete Handschuhe oder Lederhandschuhe. Beim Umgang mit Blechen und Profilen ist zusätzlicher Schnittschutz erforderlich. Für feine Montagearbeiten werden dünnere Modelle verwendet.
Ein einziges Handschuhpaar reicht auf einer Baustelle häufig nicht für alle Tätigkeiten aus. Sinnvoll ist eine Auswahl verschiedener Modelle, die je nach Arbeit gewechselt werden können.
Arbeitshandschuhe für Werkstatt und Auto
In einer Werkstatt kommen Hände häufig mit Öl, Fett, Metallteilen und Werkzeugen in Kontakt. Nitrilbeschichtete Handschuhe bieten einen guten Griff und schützen vor leichter Verschmutzung.
Für kurze Arbeiten an öligen Bauteilen können Nitril-Einweghandschuhe verwendet werden. Bei schweren mechanischen Arbeiten sind sie jedoch zu dünn. Hier sind robuste Montagehandschuhe besser geeignet.
Beim Arbeiten an heißen Motoren, Abgasanlagen oder Bremsen muss das Fahrzeug ausreichend abkühlen. Normale Werkstatthandschuhe bieten keinen sicheren Schutz gegen sehr hohe Temperaturen.
Arbeitshandschuhe richtig verwenden
Vor dem Anziehen sollten die Hände sauber und trocken sein. Ringe, Armbänder und Uhren können Druckstellen verursachen und sollten bei vielen Arbeiten abgelegt werden.
Der Handschuh muss vor jedem Einsatz auf Schäden geprüft werden. Risse, Löcher, abgelöste Beschichtungen und offene Nähte reduzieren die Schutzwirkung.
Verschmutzte Handschuhe dürfen nicht an der Innenseite berührt werden. Besonders bei Chemikalien müssen sie so ausgezogen werden, dass kein Hautkontakt mit der Außenseite entsteht.
Arbeitshandschuhe sollten niemals in der Nähe rotierender Maschinenteile getragen werden, wenn Einzugsgefahr besteht. Dazu gehören beispielsweise Bohrmaschinen, Drehmaschinen und andere offene rotierende Anlagen. Hier gelten die jeweiligen Sicherheitsvorschriften.
Pflege und Lagerung
Textile Handschuhe können je nach Herstellerangabe gewaschen werden. Zu hohe Temperaturen können Beschichtungen beschädigen oder Schutzfasern verändern.
Lederhandschuhe sollten langsam bei Raumtemperatur trocknen. Direkte Hitze kann das Leder hart und brüchig machen. Stark verschmutzte oder mit gefährlichen Stoffen belastete Handschuhe müssen ersetzt werden.
Die Lagerung sollte trocken, sauber und geschützt vor direkter Sonneneinstrahlung erfolgen. UV-Licht, Feuchtigkeit und extreme Temperaturen können Kunststoffe und Gummi schneller altern lassen.
FAQ – häufige Fragen zu Arbeitshandschuhen
Welche Arbeitshandschuhe sind für allgemeine Arbeiten geeignet?
Für allgemeine Arbeiten in Werkstatt, Lager, Haus und Garten eignen sich flexible Montagehandschuhe mit Nitril- oder Latexbeschichtung. Sie bieten guten Griff und schützen vor leichter Verschmutzung und Abrieb.
Bei scharfen Kanten, Chemikalien, Hitze oder schweren Belastungen müssen speziell geprüfte Handschuhe verwendet werden. Ein universeller Handschuh kann nicht alle Gefahren abdecken.
Wie finde ich die richtige Größe?
Die Handgröße wird meist über den Umfang der Handfläche ohne Daumen bestimmt. Hersteller bieten Größentabellen an, die dem gemessenen Umfang eine Handschuhgröße zuordnen.
Der Handschuh sollte eng anliegen, ohne zu drücken. Die Fingerspitzen müssen vollständig ausgefüllt sein. Zwischen Fingerende und Handschuhspitze sollte möglichst wenig überschüssiges Material vorhanden sein.
Welche Handschuhe eignen sich für Öl und Fett?
Nitrilbeschichtete Handschuhe eignen sich gut für Arbeiten mit öligen und fettigen Bauteilen. Sie bieten einen guten Griff und sind gegenüber vielen Ölen widerstandsfähig.
Bei längerem oder intensivem Kontakt muss geprüft werden, ob das jeweilige Modell chemikalienbeständig ist. Eine einfache Beschichtung schützt nicht automatisch gegen jede Flüssigkeit.
Sind Arbeitshandschuhe schnittfest?
Nicht alle Arbeitshandschuhe sind schnittfest. Nur entsprechend gekennzeichnete Modelle bieten geprüften Schnittschutz. Die Schutzstufe muss zur Tätigkeit passen.
Auch hochwertige Schnittschutzhandschuhe sind nicht vollständig schnittsicher. Sie reduzieren das Risiko, ersetzen aber keine vorsichtige Arbeitsweise.
Kann man Arbeitshandschuhe waschen?
Viele textile und beschichtete Handschuhe sind waschbar. Die erlaubte Temperatur und das geeignete Waschmittel stehen in den Pflegehinweisen.
Durch Waschen kann sich die Schutzleistung verändern. Chemikalienhandschuhe und kontaminierte Modelle sollten nur nach ausdrücklicher Herstellerfreigabe gereinigt werden.
Wann müssen Arbeitshandschuhe ersetzt werden?
Arbeitshandschuhe müssen ersetzt werden, wenn Risse, Löcher, starke Abnutzung oder abgelöste Beschichtungen sichtbar sind. Auch verhärtete oder stark verschmutzte Handschuhe bieten keinen zuverlässigen Schutz mehr.
Bei Chemikalienschutzhandschuhen kann ein Austausch notwendig sein, obwohl äußerlich keine Schäden sichtbar sind. Durch Chemikalien kann das Material geschwächt werden.
Welche Arbeitshandschuhe sind im Winter geeignet?
Für kalte Bedingungen werden gefütterte Winter-Arbeitshandschuhe benötigt. Sie sollten gleichzeitig winddicht und bei feuchter Umgebung wasserabweisend sein.
Für präzise Arbeiten darf das Futter nicht zu dick sein. Ein guter Winterhandschuh verbindet Wärmeisolierung mit ausreichender Beweglichkeit und sicherem Griff.
Welche Handschuhe eignen sich zum Schweißen?
Zum Schweißen werden speziell geprüfte Schweißerhandschuhe aus hitzebeständigem Leder benötigt. Sie besitzen häufig lange Stulpen, die Handgelenke und Unterarme schützen.
Für unterschiedliche Schweißverfahren gibt es verschiedene Ausführungen. Dicke Handschuhe eignen sich für hohe thermische Belastung, dünnere Modelle ermöglichen mehr Feinfühligkeit.
Warum schwitzen die Hände in Arbeitshandschuhen?
Schweiß entsteht besonders unter vollständig beschichteten oder wasserdichten Handschuhen. Die Feuchtigkeit kann dort kaum entweichen.
Atmungsaktive Handrücken, passende Größe und regelmäßige Pausen verbessern den Tragekomfort. Bei längerer Nutzung können dünne Unterziehhandschuhe aus Baumwolle helfen.
Sind teure Arbeitshandschuhe immer besser?
Ein höherer Preis kann durch bessere Materialien, längere Haltbarkeit und geprüfte Schutzleistungen gerechtfertigt sein. Entscheidend ist jedoch die Eignung für die konkrete Arbeit.
Ein günstiger, gut passender Montagehandschuh kann für leichte Arbeiten vollständig ausreichen. Bei gefährlichen Tätigkeiten sollte nicht am erforderlichen Schutz gespart werden.
Arbeitshandschuhe Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Arbeitshandschuhe Test bei test.de |
| Öko-Test | Arbeitshandschuhe Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Arbeitshandschuhe bei konsument.at |
| gutefrage.net | Arbeitshandschuhe bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Arbeitshandschuhe bei Youtube.com |
Arbeitshandschuhe Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Arbeitshandschuhe wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Arbeitshandschuhe Testsieger präsentieren können.
Arbeitshandschuhe Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Arbeitshandschuhe Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zu Arbeitshandschuhen
Arbeitshandschuhe sind ein wichtiger Bestandteil der persönlichen Schutzausrüstung und können Hände bei zahlreichen Tätigkeiten vor Schmutz, Abrieb, Schnitten, Hitze, Kälte, Feuchtigkeit und chemischen Belastungen schützen. Voraussetzung ist, dass der Handschuh zur jeweiligen Arbeit und zur vorhandenen Gefährdung passt.
Für leichte Montagearbeiten eignen sich dünne, flexible Handschuhe mit Polyurethan- oder Nitrilbeschichtung. Grobe Bau-, Garten- und Transportarbeiten erfordern robustere Modelle aus Leder oder mit stärkerer Beschichtung. Beim Umgang mit scharfen Kanten sind geprüfte Schnittschutzhandschuhe notwendig.
Für Chemikalien, Schweißarbeiten, große Hitze oder besondere industrielle Gefahren müssen spezielle Schutzhandschuhe verwendet werden. Ein gewöhnlicher Arbeitshandschuh reicht in solchen Situationen nicht aus. Herstellerangaben, Schutzkennzeichnungen und betriebliche Sicherheitsvorgaben müssen beachtet werden.
Die Passform ist ebenso wichtig wie das Material. Zu große Handschuhe können verrutschen und die Kontrolle über Werkzeuge verschlechtern. Zu kleine Handschuhe schränken die Beweglichkeit ein und können schneller beschädigt werden. Ein guter Handschuh liegt eng an, ohne Druckstellen zu verursachen.
Atmungsaktivität, Beschichtung und Bündchen beeinflussen den Tragekomfort. Wer Handschuhe mehrere Stunden trägt, sollte auf einen atmungsaktiven Handrücken und eine angenehme Innenverarbeitung achten. Bei kalten oder nassen Bedingungen sind zusätzliche Isolierung und Nässeschutz erforderlich.
Arbeitshandschuhe müssen regelmäßig kontrolliert und bei sichtbaren Schäden ersetzt werden. Risse, Löcher, abgenutzte Beschichtungen und offene Nähte reduzieren die Schutzwirkung. Auch kontaminierte oder stark verhärtete Handschuhe sollten nicht weiterverwendet werden.
Ein gutes Modell muss nicht besonders teuer sein, sollte aber für die konkrete Tätigkeit geprüft und geeignet sein. Wer Einsatzzweck, Schutzanforderungen, Größe und Material sorgfältig auswählt, erhält einen zuverlässigen Handschutz, der Sicherheit, Griffgefühl und Arbeitskomfort sinnvoll miteinander verbindet.
Zuletzt Aktualisiert am 13.07.2026
Letzte Aktualisierung am 14.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
