Erdnussbutter gehört zu den vielseitigsten Brotaufstrichen und Küchenzutaten überhaupt, denn sie lässt sich nicht nur klassisch auf Brot, Toast oder Brötchen genießen, sondern ebenso zum Backen, Kochen, Verfeinern von Saucen, für Desserts, Smoothies, Müslis oder herzhafte Gerichte verwenden. Der cremige oder knusprige Aufstrich wird überwiegend aus gerösteten und fein vermahlenen Erdnüssen hergestellt und zeichnet sich durch einen kräftigen, leicht süßlichen bis herzhaften Geschmack aus. Je nach Produkt können Zucker, Salz, pflanzliche Öle, Stabilisatoren oder weitere Zutaten enthalten sein, während sogenannte natürliche Erdnussbutter häufig nur aus Erdnüssen und eventuell einer kleinen Menge Salz besteht.
Die Auswahl im Handel ist inzwischen sehr groß. Neben klassischer cremiger Erdnussbutter gibt es Varianten mit Erdnussstückchen, Bio-Produkte, zuckerfreie Ausführungen, proteinreiche Erdnusscremes, Produkte ohne Palmöl sowie Aufstriche mit Kakao, Honig, Karamell oder zusätzlichen Gewürzen. Auch die Konsistenz unterscheidet sich deutlich. Manche Erdnussbutter ist sehr weich und streichfähig, andere Produkte sind fester, besonders intensiv geröstet oder setzen nach einiger Standzeit eine natürliche Ölschicht an der Oberfläche ab.
Bei der Auswahl sollte nicht nur der Geschmack berücksichtigt werden. Auch Zutatenliste, Erdnussanteil, Nährwerte, Salz- und Zuckergehalt, Herkunft, Verpackungsgröße und gewünschter Verwendungszweck spielen eine wichtige Rolle. Während für das Frühstück eine leicht streichbare, mild gewürzte Erdnussbutter angenehm sein kann, eignet sich für herzhafte Saucen oder asiatisch inspirierte Gerichte häufig eine möglichst natürliche Variante ohne Zucker. Für Backrezepte wiederum kann eine feste, aromatische Erdnussbutter vorteilhaft sein, da sie Teigen, Cremes und Füllungen eine intensive Note verleiht.
Dieser Ratgeber erklärt ausführlich, was Erdnussbutter ist, welche unterschiedlichen Arten angeboten werden, welche Vor- und Nachteile bestehen und worauf beim Kauf geachtet werden sollte. Darüber hinaus werden beliebte Alternativen, typische Einsatzmöglichkeiten, Hinweise zur Lagerung und häufige Fragen rund um den bekannten Erdnussaufstrich behandelt.
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- High ballaststoffgehalt
- Für eine vegetarische und vegane ernährung geeignet
Was ist Erdnussbutter?
Erdnussbutter ist ein streichfähiges Lebensmittel, das hauptsächlich aus gerösteten Erdnüssen hergestellt wird. Die Erdnüsse werden zunächst gereinigt, geschält und je nach gewünschtem Aroma unterschiedlich stark geröstet. Anschließend werden sie gemahlen, bis eine cremige oder leicht körnige Masse entsteht. Während des Mahlens tritt das natürliche Öl der Erdnüsse aus und verbindet sich mit den festen Bestandteilen zu einer streichfähigen Paste.
Die Bezeichnung Erdnussbutter kann etwas irreführend sein, da klassische Erdnussbutter keine Butter aus Milch enthält. Das Wort Butter beschreibt in diesem Zusammenhang die weiche, streichfähige Konsistenz. Viele Produkte sind daher grundsätzlich milchfrei. Trotzdem sollte die Zutatenliste geprüft werden, weil einzelne Hersteller zusätzliche Zutaten, Aromen oder Bestandteile einsetzen können, die nicht für jede Ernährungsform geeignet sind.
Je nach Rezeptur besteht Erdnussbutter nahezu vollständig aus Erdnüssen oder enthält ergänzend Zucker, Salz, Pflanzenöl und Stabilisatoren. Zusätzliche Öle werden häufig verwendet, um die Konsistenz dauerhaft weich und gleichmäßig zu halten. Stabilisatoren verhindern, dass sich das natürliche Erdnussöl an der Oberfläche absetzt. Bei möglichst naturbelassenen Produkten ist eine sichtbare Ölschicht dagegen normal und kein Hinweis auf mangelnde Qualität.
Erdnüsse gehören botanisch nicht zu den echten Nüssen, sondern zu den Hülsenfrüchten. Sie sind unter anderem mit Erbsen, Bohnen und Linsen verwandt. Geschmacklich und aufgrund ihrer Verwendung werden sie dennoch meist wie Nüsse behandelt. Erdnüsse enthalten von Natur aus einen vergleichsweise hohen Anteil an Fett und Eiweiß. Dadurch ist Erdnussbutter energiereich und sättigend, sollte aber abhängig von der individuellen Ernährung in angemessenen Mengen verzehrt werden.
Die Konsistenz hängt von mehreren Faktoren ab. Fein gemahlene Produkte werden als cremig oder smooth bezeichnet. Bei crunchy Erdnussbutter werden zusätzliche Erdnussstückchen untergemischt. Manche Erdnusscremes sind sehr flüssig und lassen sich gut in Saucen oder Smoothies einrühren, während andere deutlich fester und besonders gut als Brotaufstrich geeignet sind.
Auch der Röstgrad beeinflusst den Geschmack. Leicht geröstete Erdnüsse ergeben ein milderes, teilweise leicht süßliches Aroma. Stärker geröstete Erdnüsse schmecken intensiver, kräftiger und gelegentlich leicht herb. Bei Produkten ohne Zucker und Salz steht das natürliche Aroma der Erdnüsse besonders deutlich im Vordergrund.
Vorteile und Nachteile von Erdnussbutter
Vorteile
Ein großer Vorteil von Erdnussbutter ist ihre Vielseitigkeit. Sie kann süß und herzhaft verwendet werden und passt zu zahlreichen Lebensmitteln. Klassisch wird sie auf Brot oder Toast gestrichen. Sie lässt sich aber auch in Haferbrei, Joghurt, Smoothies oder Müsli einrühren. Beim Backen sorgt sie für Geschmack und eine weiche Konsistenz. In herzhaften Gerichten kann sie Saucen binden und ihnen eine cremige, nussige Note verleihen.
Erdnussbutter enthält von Natur aus Eiweiß und kann deshalb für Personen interessant sein, die ihren Speiseplan mit einer pflanzlichen Eiweißquelle ergänzen möchten. Der genaue Eiweißgehalt hängt vom Produkt ab, liegt bei natürlicher Erdnussbutter jedoch häufig auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
Ein weiterer Vorteil ist die lange Haltbarkeit. Ungeöffnete Gläser können häufig über viele Monate gelagert werden. Auch nach dem Öffnen bleibt Erdnussbutter bei sauberer Entnahme und geeigneter Lagerung meist lange genießbar. Dadurch eignet sie sich gut als Vorratsprodukt.
Natürliche Erdnussbutter kann mit sehr wenigen Zutaten auskommen. Produkte, die ausschließlich aus Erdnüssen bestehen, enthalten weder zugesetzten Zucker noch zusätzliche Fette. Verbraucher können dadurch relativ einfach erkennen, was im Produkt enthalten ist.
Die feste und energiereiche Konsistenz kann außerdem praktisch für unterwegs sein. Erdnussbutter lässt sich in Sandwiches, Riegeln oder selbst gemachten Snacks verwenden und liefert in kleiner Menge vergleichsweise viel Energie.
Nachteile
Erdnussbutter ist kalorienreich. Bereits eine kleine Portion kann eine beträchtliche Energiemenge enthalten. Wer seinen täglichen Energiebedarf kontrollieren möchte, sollte die Portionsgröße berücksichtigen und den Aufstrich nicht unbegrenzt verwenden.
Ein weiterer Nachteil kann der hohe Zucker- oder Salzgehalt einzelner Produkte sein. Besonders stark verarbeitete Erdnussbutter enthält teilweise zusätzliche Süßungsmittel, gehärtete Fette oder größere Mengen Salz. Ein Blick auf die Zutatenliste und die Nährwerttabelle ist daher sinnvoll.
Erdnüsse gehören zu den Lebensmitteln, die schwere allergische Reaktionen auslösen können. Personen mit Erdnussallergie müssen Erdnussbutter vollständig meiden. Bereits geringe Mengen oder Spuren können problematisch sein. Auch in Haushalten, Schulen oder Einrichtungen mit betroffenen Personen ist besondere Vorsicht erforderlich.
Natürliche Erdnussbutter kann sich mit der Zeit trennen. Das Öl sammelt sich oben, während sich die festeren Bestandteile unten absetzen. Vor dem Verzehr muss das Produkt gründlich umgerührt werden. Manche Verbraucher empfinden dies als unpraktisch.
Bei unsachgemäßer Lagerung kann die Erdnussbutter ranzig werden. Wärme, direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeit und verunreinigte Löffel können die Qualität beeinträchtigen. Das Glas sollte daher immer sauber verschlossen werden.
Erdnussbutter Bestseller Platz 2 – 4
Die unterschiedlichen Arten von Erdnussbutter
Cremige Erdnussbutter
Cremige Erdnussbutter wird besonders fein gemahlen und besitzt eine weitgehend glatte, gleichmäßige Konsistenz. Sie lässt sich leicht auf Brot, Toast, Brötchen oder Reiswaffeln verstreichen und eignet sich gut für Personen, die keine Stückchen im Aufstrich mögen.
Durch ihre feine Struktur kann cremige Erdnussbutter besonders einfach in Teige, Cremes, Smoothies und Saucen eingerührt werden. Sie verteilt sich gleichmäßig und hinterlässt keine groben Erdnussstücke. Das ist beispielsweise bei Dressings, Erdnusssaucen oder Backfüllungen von Vorteil.
Je nach Hersteller kann die Konsistenz von sehr weich bis relativ fest reichen. Produkte mit zusätzlichen Pflanzenölen oder Stabilisatoren bleiben häufig dauerhaft homogen. Natürliche Varianten können sich dagegen absetzen und müssen vor dem Gebrauch umgerührt werden.
Cremige Erdnussbutter eignet sich besonders gut für Einsteiger, weil sie einfach zu dosieren und vielseitig einsetzbar ist. Wer einen sehr natürlichen Geschmack bevorzugt, sollte auf einen hohen Erdnussanteil und eine kurze Zutatenliste achten.
Knusprige Erdnussbutter
Knusprige Erdnussbutter wird häufig als crunchy bezeichnet. Sie enthält zusätzlich grob gehackte Erdnussstückchen, die für mehr Biss und eine deutlich strukturierte Konsistenz sorgen. Dadurch wirkt der Aufstrich kräftiger und intensiver.
Crunchy Erdnussbutter eignet sich hervorragend als Brotaufstrich, für Sandwiches, Kekse oder als Topping für Porridge und Desserts. Die Erdnussstücke bleiben auch nach dem Einrühren teilweise spürbar und sorgen für einen interessanten Kontrast zu weichen Zutaten.
Für sehr feine Saucen oder glatte Cremes ist diese Variante weniger geeignet, weil die Stückchen sichtbar und fühlbar bleiben. In rustikalen Gerichten oder Backwaren kann genau diese Struktur jedoch erwünscht sein.
Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, wie groß und zahlreich die Erdnussstücke sind. Manche Produkte enthalten nur wenige kleine Stückchen, während andere sehr grob und deutlich knusprig ausfallen.
Natürliche Erdnussbutter
Natürliche Erdnussbutter besteht im Idealfall ausschließlich aus Erdnüssen. Manche Produkte enthalten zusätzlich eine kleine Menge Salz. Auf Zucker, Palmöl, gehärtete Fette und Stabilisatoren wird meist verzichtet.
Diese Art zeichnet sich durch einen besonders ursprünglichen Geschmack aus. Da keine stark süßenden oder würzenden Zutaten enthalten sind, steht das Aroma der gerösteten Erdnüsse im Vordergrund. Natürliche Erdnussbutter eignet sich deshalb nicht nur als Brotaufstrich, sondern auch besonders gut für herzhafte Rezepte.
Typisch ist die Absetzung des natürlichen Erdnussöls. Nach längerer Lagerung bildet sich oben im Glas eine Ölschicht. Die festen Bestandteile setzen sich am Boden ab. Vor der Verwendung muss die Masse gründlich umgerührt werden. Das kann bei sehr festen Ablagerungen etwas Kraft erfordern.
Nach dem gründlichen Vermischen kann die Lagerung im Kühlschrank helfen, die Konsistenz stabiler zu halten. Allerdings wird die Erdnussbutter dadurch fester und lässt sich schwerer verstreichen.
Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz
Erdnussbutter ohne Zuckerzusatz enthält keinen zusätzlichen Haushaltszucker, Sirup oder andere süßende Zutaten. Die Erdnüsse selbst enthalten von Natur aus geringe Mengen Zucker, weshalb die Nährwerttabelle trotzdem einen Zuckerwert anzeigen kann.
Diese Variante eignet sich für Verbraucher, die bewusst auf zugesetzten Zucker verzichten möchten. Sie schmeckt meist weniger süß und deutlich nussiger als klassische amerikanische Erdnussbutter.
Beim Kauf ist die Zutatenliste entscheidend. Begriffe wie zuckerarm oder weniger Zucker bedeuten nicht automatisch, dass kein Zucker zugesetzt wurde. Auch Honig, Agavendicksaft, Dattelsirup oder andere süßende Zutaten zählen zu den zugesetzten Süßungsmitteln.
Erdnussbutter ohne Palmöl
Viele Verbraucher achten darauf, dass ihre Erdnussbutter kein Palmöl enthält. Palmöl wird teilweise eingesetzt, um die Konsistenz zu stabilisieren und die Absetzung des Erdnussöls zu reduzieren. Produkte ohne Palmöl verwenden entweder keine zusätzlichen Fette oder greifen auf andere pflanzliche Öle zurück.
Eine Erdnussbutter ohne Palmöl ist nicht automatisch natürlicher oder gesünder. Entscheidend bleibt die gesamte Zutatenliste. Ein Produkt kann zwar palmölfrei sein, dafür aber Zucker, andere Fette und zahlreiche Zusatzstoffe enthalten.
Wer eine möglichst schlichte Rezeptur bevorzugt, sollte nach einer Erdnussbutter mit hundert Prozent Erdnüssen suchen. Bei solchen Produkten ist eine natürliche Ölabscheidung jedoch normal.
Bio-Erdnussbutter
Bio-Erdnussbutter wird aus Erdnüssen hergestellt, die nach den Vorgaben des ökologischen Landbaus angebaut wurden. Auch weitere Zutaten wie Salz, Zucker oder Öl müssen bei zertifizierten Produkten den entsprechenden Bio-Anforderungen entsprechen.
Geschmacklich kann Bio-Erdnussbutter ebenso mild, kräftig, cremig oder knusprig ausfallen wie konventionelle Produkte. Das Bio-Siegel sagt zunächst nichts über den Zucker- oder Salzgehalt aus. Deshalb sollte auch hier die Zutatenliste geprüft werden.
Bio-Produkte sind häufig etwas teurer. Der Preis hängt unter anderem von Herkunft, Verarbeitung, Verpackungsgröße und Marke ab. Wer regelmäßig größere Mengen verwendet, kann mit größeren Gläsern häufig einen günstigeren Preis pro Kilogramm erzielen.
Protein-Erdnussbutter
Protein-Erdnussbutter wird gezielt für sportlich aktive Personen oder Verbraucher angeboten, die besonders eiweißreiche Lebensmittel bevorzugen. Teilweise handelt es sich lediglich um natürliche Erdnussbutter mit einem von Natur aus hohen Proteingehalt. Andere Produkte werden mit zusätzlichem Proteinpulver angereichert.
Bei angereicherten Produkten können sich Geschmack und Konsistenz verändern. Proteinpulver kann die Erdnussbutter trockener, fester oder leicht mehlig machen. Zusätzliche Süßungsmittel und Aromen werden häufig eingesetzt, um den Geschmack auszugleichen.
Ein höherer Proteingehalt bedeutet nicht automatisch, dass das Produkt insgesamt besser ist. Die gesamte Zusammensetzung und der persönliche Bedarf sollten berücksichtigt werden.
Erdnussbutter mit Salz
Gesalzene Erdnussbutter besitzt einen kräftigeren und würzigeren Geschmack. Bereits eine kleine Menge Salz kann das Erdnussaroma deutlich hervorheben. Diese Variante eignet sich besonders gut für Brot, Toast, Sandwiches und herzhafte Gerichte.
Der Salzgehalt unterscheidet sich erheblich zwischen den Produkten. Wer bereits viele salzhaltige Lebensmittel verzehrt, sollte auf einen moderaten Wert achten. Für selbst gemachte Saucen ist ungesalzene Erdnussbutter flexibler, weil die Würzung individuell angepasst werden kann.
Gesüßte Erdnussbutter
Gesüßte Erdnussbutter enthält Zucker, Sirup, Honig oder andere Süßungsmittel. Sie schmeckt milder und dessertähnlicher und wird gerne als süßer Brotaufstrich verwendet.
Besonders bei Produkten nach amerikanischer Art ist häufig eine Kombination aus Zucker, Salz und stabilisierenden Fetten enthalten. Dadurch entsteht eine sehr glatte, gleichbleibende Konsistenz.
Für süße Backrezepte kann diese Variante praktisch sein. Bei herzhaften Saucen oder Speisen kann der zusätzliche Zucker jedoch störend wirken.
Erdnussbutter mit Schokolade oder Kakao
Erdnussbutter mit Schokolade oder Kakao verbindet den kräftigen Erdnussgeschmack mit einer süßen Kakaonote. Solche Produkte werden überwiegend als Dessertaufstrich oder Zutat für Süßspeisen verwendet.
Der Erdnussanteil kann deutlich niedriger sein als bei klassischer Erdnussbutter. Häufig sind größere Mengen Zucker und zusätzliche Fette enthalten. Das Produkt ähnelt dann eher einer Erdnuss-Kakao-Creme als einer naturbelassenen Erdnussbutter.
Für Pancakes, Waffeln, Desserts und Backwaren kann diese Mischung sehr aromatisch sein. Für herzhafte Gerichte ist sie dagegen kaum geeignet.
Erdnusspulver
Erdnusspulver entsteht, indem gerösteten Erdnüssen ein großer Teil des Fettes entzogen und der verbleibende Bestandteil fein vermahlen wird. Das Pulver kann mit Wasser zu einer streichfähigen Creme angerührt oder direkt in Smoothies, Backwaren und Speisen gegeben werden.
Im Vergleich zu klassischer Erdnussbutter enthält Erdnusspulver häufig weniger Fett und weniger Kalorien. Dafür fehlt ein Teil der cremigen Konsistenz und des vollmundigen Geschmacks.
Das Mischungsverhältnis kann individuell angepasst werden. Mit wenig Wasser entsteht eine feste Paste, mit mehr Flüssigkeit eine dünnere Sauce. Einige Produkte enthalten jedoch Zucker oder Salz, weshalb die Zutatenliste geprüft werden sollte.
Alternativen zu Erdnussbutter
Mandelmus
Mandelmus wird aus fein vermahlenen Mandeln hergestellt und ist in heller oder dunkler Ausführung erhältlich. Helles Mandelmus besteht meist aus geschälten Mandeln und schmeckt mild. Dunkles Mandelmus enthält die Schale und besitzt ein kräftigeres Aroma.
Mandelmus eignet sich als Brotaufstrich, für Porridge, Desserts, Dressings und Saucen. Es ist meist teurer als Erdnussbutter, bietet aber eine feinere und weniger kräftige Geschmacksnote.
Cashewmus
Cashewmus besitzt eine sehr cremige Konsistenz und einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Es lässt sich gut in Desserts, Smoothies, Saucen und vegane Cremes einarbeiten.
Aufgrund des milden Aromas ist Cashewmus vielseitig einsetzbar. Es ist jedoch häufig deutlich teurer als Erdnussbutter und enthält ebenfalls viel Energie.
Haselnussmus
Haselnussmus wird aus gerösteten oder ungerösteten Haselnüssen hergestellt. Es schmeckt kräftig und eignet sich besonders gut für süße Speisen, Backwaren, Porridge und Schokoladenrezepte.
Reines Haselnussmus enthält im Gegensatz zu vielen Nuss-Nougat-Cremes keinen zugesetzten Zucker. Es ist aber nicht für Personen mit Haselnussallergie geeignet.
Tahin
Tahin ist eine Paste aus gemahlenem Sesam. Sie besitzt eine cremige Konsistenz und einen deutlich herberen Geschmack als Erdnussbutter. Tahin wird häufig für Hummus, Dressings, Saucen und orientalische Gerichte verwendet.
In süßen Rezepten kann Tahin ebenfalls eingesetzt werden. Aufgrund des intensiven Aromas ist es jedoch kein geschmacklich direkter Ersatz für Erdnussbutter.
Sonnenblumenkernmus
Sonnenblumenkernmus wird aus gemahlenen Sonnenblumenkernen hergestellt. Es kann eine Alternative für Personen sein, die Erdnüsse und bestimmte Nüsse meiden müssen. Bei Allergien sollte die Verträglichkeit dennoch individuell geprüft werden.
Das Mus schmeckt kräftig, leicht herb und passt zu Brot, Dressings, Saucen und Backwaren. Die Farbe kann je nach Röstung von hellgrau bis grünlich reichen.
Nuss-Nougat-Creme
Nuss-Nougat-Creme ist eine süße Alternative für das Frühstück oder Desserts. Sie enthält meist Zucker, pflanzliche Fette, Kakao und einen gewissen Anteil an Haselnüssen.
Geschmacklich ist sie deutlich süßer und schokoladiger als Erdnussbutter. Für herzhafte Gerichte oder eiweißreiche Snacks ist sie daher weniger geeignet.
Frischkäse
Frischkäse kann als neutraler oder herzhafter Brotaufstrich verwendet werden. Er besitzt eine glatte Konsistenz und lässt sich mit Kräutern, Gewürzen, Honig oder Marmelade kombinieren.
Frischkäse enthält Milch und ist daher nicht für eine vegane Ernährung geeignet. Er besitzt außerdem eine deutlich kürzere Haltbarkeit nach dem Öffnen.
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Beliebte Erdnussbutter-Produkte und bekannte Marken
Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft bekannte Marken und typische Erdnussbutter-Produkte. Preise können abhängig von Händler, Glasgröße, Rezeptur und aktuellen Angeboten deutlich variieren. Die Angaben dienen daher lediglich als grobe Orientierung.
| Name | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Peanut Butter Creamy | Calvé | ca. 3 bis 5 Euro | Klassische cremige Erdnussbutter mit gleichmäßiger Konsistenz und leicht würzigem Geschmack. |
| Peanut Butter Crunchy | Calvé | ca. 3 bis 5 Euro | Knusprige Variante mit kleinen Erdnussstückchen und kräftiger Erdnussnote. |
| Peanut Butter Creamy | Skippy | ca. 4 bis 7 Euro | Amerikanisch geprägte, feincremige Erdnussbutter mit süßlich-salziger Geschmacksrichtung. |
| Peanut Butter Crunchy | Skippy | ca. 4 bis 7 Euro | Cremige Erdnussbutter mit knusprigen Erdnussstücken und intensiver Konsistenz. |
| Erdnussmus | Rapunzel | ca. 4 bis 7 Euro | Bio-Erdnussmus mit kurzer Zutatenliste und kräftigem, natürlichem Erdnussgeschmack. |
| Bio Erdnussmus Crunchy | KoRo | ca. 8 bis 15 Euro | Großes Vorratsglas mit hohem Erdnussanteil und knusprigen Erdnussstückchen. |
| Peanut Butter Smooth | Whole Earth | ca. 4 bis 7 Euro | Cremige Erdnussbutter mit natürlicher Rezeptur und intensiver Röstnote. |
| Peanut Butter Crunchy | Whole Earth | ca. 4 bis 7 Euro | Knusprige Erdnussbutter mit grober Struktur und kräftigem Geschmack. |
| 100 Prozent Erdnussbutter | Body Attack | ca. 8 bis 14 Euro | Großpackung für Sport, Frühstück und Küche, häufig ohne zugesetzten Zucker erhältlich. |
| Peanut Butter | Myprotein | ca. 7 bis 13 Euro | Erdnussbutter im großen Behälter, erhältlich in cremiger und knuspriger Ausführung. |
Wichtige Kaufkriterien bei Erdnussbutter
Erdnussanteil
Der Erdnussanteil ist eines der wichtigsten Qualitätsmerkmale. Produkte mit hundert Prozent Erdnüssen kommen ohne zusätzliche Öle, Zucker und Stabilisatoren aus. Sie schmecken besonders natürlich und eignen sich vielseitig für süße und herzhafte Gerichte.
Ein niedrigerer Erdnussanteil bedeutet nicht automatisch schlechte Qualität, weist aber auf zusätzliche Zutaten hin. Verbraucher sollten prüfen, ob diese Zutaten für den gewünschten Verwendungszweck sinnvoll sind.
Zutatenliste
Eine kurze Zutatenliste erleichtert die Beurteilung. Bei natürlicher Erdnussbutter reichen Erdnüsse und eventuell Salz aus. Zucker, Sirup, Palmöl, gehärtete Fette, Aromen und Stabilisatoren sollten bewusst bewertet werden.
Die Zutaten werden in absteigender Reihenfolge ihres Gewichts aufgeführt. Steht Zucker weit vorne, ist davon entsprechend viel enthalten.
Zuckeranteil
Der Zuckergehalt kann je nach Produkt stark variieren. Natürliche Erdnussbutter enthält nur den Zucker, der von Natur aus in den Erdnüssen vorkommt. Gesüßte Produkte können deutlich höhere Werte erreichen.
Für herzhafte Saucen, Dressings und asiatische Gerichte ist ungesüßte Erdnussbutter meist besser geeignet. Für Desserts kann eine leicht gesüßte Variante praktisch sein.
Salzgehalt
Salz verstärkt das Erdnussaroma, kann bei einigen Produkten aber recht hoch dosiert sein. Wer die Erdnussbutter vielseitig verwenden möchte, ist mit einer ungesalzenen oder nur leicht gesalzenen Variante flexibler.
Konsistenz
Die Wahl zwischen cremiger und knuspriger Erdnussbutter hängt vom persönlichen Geschmack und dem Verwendungszweck ab. Cremige Produkte lassen sich leichter einrühren und verstreichen. Crunchy Varianten bieten mehr Biss.
Sehr flüssige natürliche Erdnussbutter eignet sich gut für Saucen und Smoothies. Feste Produkte bleiben auf Brot oder in Gebäck besser an Ort und Stelle.
Verwendete Öle
Zusätzliche Pflanzenöle werden eingesetzt, um die Konsistenz zu verbessern und Ölabscheidung zu vermeiden. Verbraucher, die eine möglichst natürliche Erdnussbutter möchten, sollten Produkte ohne zugesetztes Öl wählen.
Bei palmölhaltigen Produkten kann neben Ernährungsfragen auch die Herkunft des Palmöls eine Rolle spielen. Manche Hersteller verwenden zertifiziertes Palmöl oder verzichten vollständig darauf.
Bio-Qualität
Ein Bio-Siegel gibt Auskunft über die landwirtschaftliche Erzeugung der verwendeten Zutaten. Es sagt jedoch nichts über den Zucker-, Fett- oder Salzgehalt aus. Auch Bio-Erdnussbutter kann stark gesüßt sein.
Verpackungsgröße
Kleine Gläser sind sinnvoll, wenn Erdnussbutter nur gelegentlich verwendet wird oder eine neue Sorte ausprobiert werden soll. Große Eimer oder Gläser bieten häufig einen günstigeren Kilopreis, benötigen aber mehr Platz und sollten innerhalb einer angemessenen Zeit verbraucht werden.
Herkunft und Verarbeitung
Manche Hersteller informieren über Herkunft der Erdnüsse und Ort der Verarbeitung. Transparente Angaben können bei der Kaufentscheidung helfen. Auch Röstgrad und Mahlverfahren beeinflussen den Geschmack.
Preis pro Kilogramm
Der Preis pro Glas kann bei unterschiedlichen Verpackungsgrößen irreführend sein. Ein Vergleich des Kilopreises ermöglicht eine bessere Einschätzung. Großpackungen sind häufig günstiger, lohnen sich aber nur bei regelmäßigem Verbrauch.
Erdnussbutter richtig verwenden
Erdnussbutter kann direkt als Brotaufstrich verwendet werden. Besonders beliebt ist die Kombination mit Marmelade, Banane, Honig oder Apfelscheiben. Auch auf Reiswaffeln, Knäckebrot und Pancakes sorgt sie für ein kräftiges Aroma.
Für Porridge und Müsli reicht häufig ein kleiner Löffel aus. Durch die Wärme des Haferbreis wird die Erdnussbutter flüssiger und lässt sich gut verteilen. In Smoothies sorgt sie für Cremigkeit und einen intensiven Geschmack.
Beim Backen kann Erdnussbutter in Keksen, Kuchen, Brownies, Muffins und Füllungen verwendet werden. Je nach Rezept ersetzt sie teilweise Fett oder ergänzt es. Da Erdnussbutter selbst viel Fett enthält, sollte das Verhältnis der Zutaten genau beachtet werden.
Für herzhafte Erdnusssaucen wird die Erdnussbutter mit Wasser, Kokosmilch, Sojasauce, Limettensaft, Knoblauch, Ingwer und Gewürzen verrührt. Die Flüssigkeit sollte schrittweise zugegeben werden, damit die Sauce nicht zu dünn wird.
Auch Currys, Suppen und Eintöpfe können mit Erdnussbutter verfeinert werden. Sie bindet Flüssigkeit und sorgt für eine cremige Konsistenz. Eine kleine Menge genügt häufig, da der Geschmack sehr intensiv ist.
Lagerung und Haltbarkeit
Ungeöffnete Erdnussbutter sollte kühl, trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden. Ein Vorratsschrank ist meist ausreichend. Das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt einen Anhaltspunkt, bedeutet aber nicht automatisch, dass das Produkt unmittelbar danach ungenießbar ist.
Nach dem Öffnen sollte das Glas immer fest verschlossen werden. Für die Entnahme ist ein sauberer, trockener Löffel wichtig. Wasser, Brotkrümel und andere Verunreinigungen können die Haltbarkeit verkürzen.
Natürliche Erdnussbutter kann bei Zimmertemperatur gelagert werden, sofern der Hersteller nichts anderes empfiehlt. Im Kühlschrank setzt sich das Öl weniger stark ab, die Konsistenz wird jedoch fester.
Ranziger oder ungewöhnlich bitterer Geruch, sichtbarer Schimmel, starke Verfärbungen oder ein unangenehmer Geschmack sind Hinweise darauf, dass das Produkt nicht mehr verwendet werden sollte.
FAQ zu Erdnussbutter
Ist Erdnussbutter gesund?
Erdnussbutter kann Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung sein. Sie enthält Eiweiß, Fett und verschiedene natürliche Bestandteile der Erdnuss. Gleichzeitig ist sie sehr energiereich. Die gesundheitliche Bewertung hängt daher von Produktzusammensetzung, Portionsgröße und gesamter Ernährung ab.
Produkte mit hundert Prozent Erdnüssen und ohne zugesetzten Zucker besitzen eine besonders einfache Zusammensetzung. Stark gesüßte oder stark gesalzene Erdnussbutter sollte bewusster dosiert werden.
Wie viel Erdnussbutter sollte man essen?
Eine allgemein passende Menge gibt es nicht, da Energiebedarf, Ernährung und persönliche Ziele unterschiedlich sind. Erdnussbutter wird häufig portionsweise mit einem Esslöffel dosiert. Aufgrund des hohen Energiegehalts können größere Mengen schnell viele Kalorien liefern.
Wer Gewicht reduzieren oder seinen Energieverbrauch kontrollieren möchte, sollte die Menge abmessen, statt direkt aus dem Glas zu essen.
Muss Erdnussbutter in den Kühlschrank?
Viele Produkte müssen nicht zwingend gekühlt werden. Die Angaben auf der Verpackung sollten jedoch beachtet werden. Natürliche Erdnussbutter bleibt im Kühlschrank häufig länger homogen und frisch, wird aber deutlich fester.
Bei normaler Zimmertemperatur lässt sie sich leichter verstreichen. Sehr warme Küchen oder direkte Sonneneinstrahlung sollten vermieden werden.
Warum schwimmt Öl auf der Erdnussbutter?
Die Ölschicht entsteht, weil sich das natürliche Erdnussöl von den festen Bestandteilen trennt. Das ist besonders bei Produkten ohne Stabilisatoren normal und kein Qualitätsmangel.
Vor der Verwendung sollte das Öl gründlich untergerührt werden. Das Glas kann danach kühl gelagert werden, damit sich die Bestandteile langsamer erneut trennen.
Kann man Erdnussbutter selbst herstellen?
Erdnussbutter lässt sich mit einem leistungsfähigen Mixer oder einer Küchenmaschine selbst herstellen. Geröstete Erdnüsse werden so lange gemahlen, bis das natürliche Öl austritt und eine cremige Masse entsteht.
Je nach Geschmack können Salz, Zimt, Kakao oder eine kleine Menge Süßungsmittel hinzugefügt werden. Zusätzliche Öle sind häufig nicht notwendig. Das Gerät sollte jedoch für längeres Zerkleinern harter Zutaten geeignet sein.
Ist Erdnussbutter vegan?
Reine Erdnussbutter aus Erdnüssen, Salz, Zucker und pflanzlichen Ölen ist in der Regel vegan. Produkte mit Honig, Milchbestandteilen oder bestimmten Aromen können davon abweichen.
Für eine sichere Auswahl sollte die Zutatenliste geprüft und auf eine eindeutige vegane Kennzeichnung geachtet werden.
Enthält Erdnussbutter Gluten?
Erdnüsse sind von Natur aus glutenfrei. Reine Erdnussbutter enthält daher grundsätzlich kein Gluten. Bei verarbeiteten Produkten können jedoch Zutaten oder Verunreinigungen aus der Herstellung eine Rolle spielen.
Menschen mit Zöliakie oder starker Glutenunverträglichkeit sollten auf eine ausdrückliche glutenfreie Kennzeichnung achten.
Kann Erdnussbutter schlecht werden?
Ja, auch Erdnussbutter kann verderben oder ranzig werden. Das enthaltene Fett reagiert mit Sauerstoff, Wärme und Licht. Ein unangenehm bitterer, stechender oder alter Geruch ist ein Warnzeichen.
Saubere Entnahme, festes Verschließen und eine kühle Lagerung verlängern die Haltbarkeit.
Was ist der Unterschied zwischen Erdnussbutter und Erdnussmus?
Erdnussmus besteht häufig ausschließlich aus Erdnüssen und eventuell Salz. Erdnussbutter kann zusätzlich Zucker, Öle, Stabilisatoren und weitere Zutaten enthalten. Die Begriffe werden im Handel jedoch nicht immer einheitlich verwendet.
Die Zutatenliste ist daher aussagekräftiger als der Produktname. Ein als Erdnussbutter bezeichnetes Produkt kann ebenfalls zu hundert Prozent aus Erdnüssen bestehen.
Eignet sich Erdnussbutter zum Kochen?
Erdnussbutter eignet sich sehr gut zum Kochen. Sie kann Saucen, Currys, Suppen und Eintöpfen Geschmack und Cremigkeit verleihen. Besonders ungesüßte, natürliche Erdnussbutter ist vielseitig einsetzbar.
Beim Erwärmen wird sie zunächst flüssiger. In Kombination mit Wasser oder Brühe sollte sie gründlich eingerührt werden, damit keine Klumpen entstehen.
Dürfen Kinder Erdnussbutter essen?
Bei Kindern muss insbesondere das Allergierisiko berücksichtigt werden. Die Einführung erdnusshaltiger Lebensmittel sollte altersgerecht und gegebenenfalls nach ärztlicher Rücksprache erfolgen, insbesondere wenn bekannte Allergien, schwere Neurodermitis oder andere Risikofaktoren bestehen.
Ganze Erdnüsse können für kleine Kinder außerdem ein Verschluckungsrisiko darstellen. Glatte Erdnussbutter sollte nicht als dicker Löffel pur gegeben werden, sondern beispielsweise dünn verstrichen oder in andere Speisen eingerührt werden.
Erdnussbutter Test bei Stiftung Warentest & Co
| Stiftung Warentest | Erdnussbutter Test bei test.de |
| Öko-Test | Erdnussbutter Test bei Öko-Test |
| Konsument.at | Erdnussbutter bei konsument.at |
| gutefrage.net | Erdnussbutter bei Gutefrage.de |
| Youtube.com | Erdnussbutter bei Youtube.com |
Erdnussbutter Testsieger
Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Erdnussbutter wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Erdnussbutter Testsieger präsentieren können.
Erdnussbutter Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Erdnussbutter Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit zu Erdnussbutter
Erdnussbutter ist ein vielseitiges Lebensmittel, das weit mehr Möglichkeiten bietet als die Verwendung als einfacher Brotaufstrich. Sie kann süße und herzhafte Speisen ergänzen, Saucen cremiger machen, Backwaren aromatisieren und Smoothies oder Frühstücksgerichte verfeinern. Durch die große Auswahl findet sich für nahezu jeden Geschmack eine passende Variante.
Wer eine möglichst natürliche Erdnussbutter bevorzugt, sollte auf einen hohen Erdnussanteil und eine kurze Zutatenliste achten. Produkte, die ausschließlich aus Erdnüssen oder zusätzlich aus einer kleinen Menge Salz bestehen, liefern ein kräftiges, unverfälschtes Aroma. Eine sichtbare Ölschicht ist bei solchen Produkten normal und lässt sich durch gründliches Umrühren wieder einarbeiten.
Cremige Erdnussbutter eignet sich besonders gut zum Streichen, Mixen und Kochen. Crunchy Varianten bieten zusätzlichen Biss und sind für Sandwiches, Kekse und Toppings beliebt. Gesüßte Produkte schmecken dessertähnlicher, während ungesüßte Erdnussbutter flexibler in herzhaften Rezepten eingesetzt werden kann.
Beim Kauf sollten neben dem Geschmack auch Zucker-, Salz- und Fettgehalt berücksichtigt werden. Zusätzliche Öle und Stabilisatoren sorgen zwar für eine gleichmäßige Konsistenz, sind aber nicht zwingend notwendig. Bio-Qualität, palmölfreie Rezepturen und transparente Herkunftsangaben können weitere Entscheidungskriterien sein.
Da Erdnussbutter energiereich ist, spielt eine angemessene Portionsgröße eine wichtige Rolle. Gleichzeitig kann sie durch ihren Eiweiß- und Fettgehalt gut sättigen. Entscheidend ist nicht ein einzelnes Lebensmittel, sondern die gesamte Ernährung und die persönliche Verzehrmenge.
Besondere Vorsicht ist bei Erdnussallergien erforderlich. Betroffene Personen müssen Erdnussbutter vollständig meiden und auch auf mögliche Spurenhinweise achten. In Haushalten mit allergischen Personen sollten Gläser, Besteck und Arbeitsflächen sorgfältig getrennt beziehungsweise gereinigt werden.
Bei richtiger Lagerung bleibt Erdnussbutter lange haltbar. Das Glas sollte kühl, trocken, sauber und fest verschlossen aufbewahrt werden. Für die Entnahme ist ein trockener Löffel wichtig. Veränderungen bei Geruch, Geschmack oder Aussehen sollten ernst genommen werden.
Insgesamt ist Erdnussbutter eine praktische, aromatische und vielseitige Zutat. Wer Inhaltsstoffe, Konsistenz und Verwendungszweck miteinander vergleicht, kann gezielt ein Produkt auswählen, das sowohl geschmacklich als auch hinsichtlich der Zusammensetzung zu den eigenen Anforderungen passt.
Zuletzt Aktualisiert am 21.07.2026
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