Ein Passepartout ist weit mehr als nur ein dekorativer Rand zwischen Bild und Bilderrahmen. Es kann Fotografien, Kunstdrucke, Zeichnungen, Urkunden und andere Motive optisch hervorheben, ihnen mehr räumliche Wirkung verleihen und gleichzeitig dazu beitragen, dass das eigentliche Bild nicht unmittelbar auf dem Glas des Rahmens aufliegt. Gerade bei hochwertigen Fotografien oder Kunstwerken beeinflusst ein gut ausgewähltes Passepartout die gesamte Wirkung erheblich. Farbe, Ausschnitt, Materialstärke und Verhältnis zwischen Bild und Rahmen entscheiden darüber, ob eine Präsentation harmonisch, modern, klassisch oder besonders auffällig wirkt.
Passepartouts sind in zahlreichen Größen, Farben und Materialien erhältlich. Neben klassischen weißen und cremefarbenen Varianten gibt es schwarze, graue und farbige Ausführungen. Auch die Stärke der Kartons unterscheidet sich. Während einfache Modelle hauptsächlich dekorativen Zwecken dienen, kommen bei hochwertigen Bildern säurefreie beziehungsweise alterungsbeständige Passepartoutkartons infrage, die auf eine möglichst langfristige und schonende Präsentation ausgelegt sind. Darüber hinaus werden Passepartouts entweder bereits mit einem passenden Innenausschnitt angeboten oder als ungeschnittener Karton geliefert, der individuell zugeschnitten werden kann.
Besonders wichtig ist die richtige Größenwahl. Das Außenformat muss zum verwendeten Bilderrahmen passen, während der Innenausschnitt etwas kleiner als das einzurahmende Bild gewählt wird. Dadurch liegt das Motiv hinter dem Passepartout und kann nicht durch den Ausschnitt hindurchfallen. Gleichzeitig sollte genügend Rand vorhanden sein, damit das Passepartout seine gestalterische Wirkung entfalten kann. Dieser ausführliche Passepartout Ratgeber erklärt die verschiedenen Arten, Materialien und Einsatzmöglichkeiten und zeigt, worauf beim Kauf, bei der Gestaltung und beim Einrahmen geachtet werden sollte.
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Was ist ein Passepartout?
Ein Passepartout ist ein meist aus Karton bestehender Rahmen innerhalb eines eigentlichen Bilderrahmens. In der Mitte befindet sich ein Ausschnitt, durch den das dahinterliegende Bild sichtbar bleibt. Das Passepartout befindet sich normalerweise zwischen dem Glas des Bilderrahmens und dem Bild beziehungsweise unmittelbar vor dem Motiv. Seine wichtigste gestalterische Aufgabe besteht darin, einen optischen Abstand zwischen Bild und Rahmen zu schaffen.
Durch diesen zusätzlichen Rand wirkt das Motiv häufig ruhiger und hochwertiger. Gleichzeitig wird verhindert, dass Rahmen und Bild optisch miteinander konkurrieren. Besonders bei kleinen Fotografien oder Zeichnungen kann ein großzügiges Passepartout dafür sorgen, dass das Motiv auch in einem deutlich größeren Bilderrahmen wirkungsvoll präsentiert werden kann.
Ein weiterer Vorteil liegt im räumlichen Abstand zwischen Bildoberfläche und Verglasung. Wird ein geeignetes Passepartout verwendet, liegt zumindest der sichtbare Bereich eines Bildes normalerweise nicht direkt am Glas an. Dies kann insbesondere bei empfindlichen Fotografien oder Drucken sinnvoll sein. Bei konservatorisch wertvollen Werken reicht allerdings nicht irgendein Karton aus. Hier sollten speziell geeignete, alterungsbeständige und säurefreie Materialien verwendet werden.
Der Ausschnitt eines klassischen Passepartouts besitzt häufig eine abgeschrägte Schnittkante. Diese Schräge wird als Schrägschnitt bezeichnet. Dadurch entsteht ein sauberer Übergang zwischen Kartonoberfläche und Bild. Bei weißen Passepartoutkartons ist die Schnittkante meist ebenfalls weiß. Es gibt jedoch auch Kartons mit andersfarbigem Kern, wodurch zusätzliche gestalterische Effekte möglich sind.
Passepartouts werden für Fotografien, Poster, Kunstdrucke, Zeichnungen, Aquarelle, Urkunden, Zertifikate und viele andere flache Motive verwendet. Sie können entweder fertig zugeschnitten gekauft oder individuell angefertigt werden. Standardformate sind besonders praktisch, wenn Bilder und Rahmen ebenfalls üblichen Größen entsprechen. Für ungewöhnliche Motive oder spezielle Gestaltungswünsche kann dagegen ein individuell geschnittenes Passepartout sinnvoll sein.
Welche Vorteile bietet ein Passepartout?
- Optische Aufwertung: Das Motiv erhält einen klar abgegrenzten Bereich und wirkt häufig hochwertiger und professioneller präsentiert.
- Mehr räumliche Wirkung: Der Abstand zwischen Motiv und Bilderrahmen verleiht der Gestaltung zusätzliche Tiefe.
- Flexible Kombination: Kleinere Bilder können mithilfe eines Passepartouts in deutlich größeren Bilderrahmen präsentiert werden.
- Große Farbauswahl: Weiße, schwarze, graue, cremefarbene und farbige Varianten ermöglichen unterschiedliche Gestaltungsstile.
- Individuelle Ausschnitte: Passepartouts können passend zu sehr unterschiedlichen Bildformaten zugeschnitten werden.
- Saubere Präsentation: Bildkanten und Befestigungen können hinter dem Passepartout verdeckt werden.
- Abstand zur Verglasung: Das Bild liegt bei geeigneter Konstruktion nicht direkt mit seiner gesamten Oberfläche am Glas an.
- Für Galeriewände geeignet: Einheitliche Passepartouts können Bilder unterschiedlicher Größen optisch miteinander verbinden.
Welche Nachteile können Passepartouts haben?
- Zusätzlicher Platzbedarf: Durch den Rand wird häufig ein größerer Bilderrahmen benötigt.
- Genaues Messen notwendig: Ein zu großer Innenausschnitt kann dazu führen, dass Bildränder sichtbar werden oder das Bild nicht ausreichend gehalten wird.
- Nicht jeder Karton ist archivierungsgeeignet: Bei wertvollen Werken sollte auf geeignete Materialien geachtet werden.
- Falsche Farben können ablenken: Ein sehr dominantes Passepartout kann stärker wirken als das eigentliche Motiv.
- Individuelle Zuschnitte können aufwendig sein: Besonders Schrägschnitte erfordern geeignetes Werkzeug und eine präzise Arbeitsweise.
- Zusätzliche Kosten: Hochwertige Passepartouts können den Gesamtpreis einer Einrahmung merklich erhöhen.
- Unpassende Proportionen: Ein zu schmaler oder übermäßig breiter Rand kann die Bildwirkung ungünstig beeinflussen.
Passepartouts Bestseller Platz 2 – 4
Welche Arten von Passepartouts gibt es?
Passepartouts unterscheiden sich hinsichtlich Material, Farbe, Stärke, Ausschnitt und Verarbeitung. Welche Variante geeignet ist, hängt vom Motiv, Bilderrahmen und gewünschten Erscheinungsbild ab. Für einen einfachen dekorativen Druck können andere Anforderungen gelten als für eine wertvolle Fotografie oder ein Kunstwerk, das möglichst langfristig eingerahmt werden soll.
Klassisches weißes Passepartout
Weiße Passepartouts gehören zu den beliebtesten Varianten und lassen sich besonders vielseitig einsetzen. Sie schaffen einen neutralen Abstand zwischen Bild und Bilderrahmen und lenken die Aufmerksamkeit normalerweise nicht unnötig vom Motiv ab. Besonders Schwarz-Weiß-Fotografien, Zeichnungen, Kunstdrucke und moderne Fotografien profitieren häufig von einem weißen Rand.
Allerdings existieren zahlreiche unterschiedliche Weißtöne. Ein reinweißes Passepartout kann neben einem warm getönten Papier sehr kühl wirken. Cremeweiß, Naturweiß oder leicht gebrochene Weißtöne harmonieren dagegen häufig besser mit klassischen Kunstdrucken, älteren Fotografien und Bildern mit warmen Farbwelten.
Schwarzes Passepartout
Ein schwarzes Passepartout erzeugt einen deutlich stärkeren Kontrast und kann insbesondere bei hellen, farbintensiven oder dramatischen Motiven interessant sein. Fotografien mit dunklen Hintergründen können dadurch besonders geschlossen wirken. Gleichzeitig kann Schwarz visuell sehr dominant sein.
Bei kleineren Motiven sollte darauf geachtet werden, dass das Passepartout nicht zu schwer wirkt. In Kombination mit einem schwarzen Bilderrahmen entsteht ein einheitlicher, moderner Gesamteindruck. Ein heller Rahmen kann dagegen einen bewussten Kontrast schaffen.
Graues Passepartout
Graue Passepartouts liegen gestalterisch zwischen den klassischen weißen und schwarzen Varianten. Sie wirken neutral, aber häufig etwas zurückhaltender als reines Weiß. Besonders Fotografien, technische Zeichnungen und minimalistische Kunstdrucke lassen sich gut mit verschiedenen Grautönen kombinieren.
Helles Grau kann eine ruhige, moderne Wirkung erzeugen. Dunkles Anthrazit kommt dagegen vor allem bei hellen Motiven gut zur Geltung. Entscheidend ist, dass der Grauton entweder bewusst mit Farben des Motivs harmoniert oder einen ausgewogenen Kontrast erzeugt.
Farbiges Passepartout
Farbige Passepartouts können einzelne Farben eines Bildes aufgreifen und dadurch die Gesamtwirkung verstärken. Ein dezenter Farbton, der bereits im Motiv vorkommt, kann eine harmonische Verbindung herstellen. Intensive Farben sollten dagegen mit Bedacht eingesetzt werden, weil sie schnell mit dem Motiv konkurrieren.
Für Kinderbilder, kreative Collagen, Poster oder dekorative Wandbilder können kräftige Farben bewusst Teil der Gestaltung sein. Bei Kunstwerken und hochwertigen Fotografien werden dagegen häufig neutralere Farbtöne bevorzugt.
Passepartout mit Schrägschnitt
Der Schrägschnitt gehört zu den typischen Merkmalen hochwertiger Passepartouts. Dabei wird die Innenkante nicht senkrecht durch den Karton geschnitten, sondern leicht abgeschrägt. Dadurch ist die Kartonstärke sichtbar und es entsteht eine zusätzliche feine Linie um das Motiv.
Ein sauberer Schrägschnitt wirkt besonders professionell und verleiht dem Bild zusätzliche Tiefe. Beim Selbstschneiden ist jedoch ein spezieller Passepartoutschneider empfehlenswert, da sich mit einem normalen Cutter nur schwer gleichmäßige Winkel und saubere Ecken erzeugen lassen.
Passepartout mit geradem Schnitt
Beim geraden Schnitt verläuft die Innenkante senkrecht durch das Material. Diese Ausführung ist einfacher herzustellen und kann für moderne, minimalistische Präsentationen ausreichend sein. Sie besitzt allerdings nicht den typischen plastischen Effekt eines klassischen Schrägschnittes.
Für einfache Poster, Bastelarbeiten oder dekorative Projekte ist ein gerader Ausschnitt häufig vollkommen ausreichend. Bei hochwertigen Einrahmungen wird dagegen meist ein präziser Schrägschnitt bevorzugt.
Doppel-Passepartout
Ein Doppel-Passepartout besteht aus zwei übereinanderliegenden Kartons. Der obere Ausschnitt ist etwas größer als der darunterliegende, sodass entlang der Innenkante ein schmaler Streifen der unteren Farbe sichtbar bleibt. Dadurch entsteht ein zusätzlicher gestalterischer Akzent.
Häufig wird ein neutraler Hauptkarton mit einer zweiten Farbe kombiniert, die einen Farbton des Motivs aufgreift. Diese Technik sollte dezent eingesetzt werden, damit der zusätzliche Rand das Bild unterstützt und nicht überlagert.
Mehrfach-Passepartout
Mehrfach-Passepartouts besitzen mehrere Ausschnitte innerhalb eines einzigen Kartons. Dadurch können verschiedene Fotografien oder Bilder gemeinsam in einem Rahmen präsentiert werden. Typische Anwendungen sind Familienbilder, Hochzeitsfotos, Babyfotos, Reiseaufnahmen oder thematisch zusammengehörende Motive.
Entscheidend ist eine gleichmäßige Anordnung der Ausschnitte. Abstände und Größen sollten harmonisch zueinander passen. Bei mehreren Bildern kann ein professionell zugeschnittener Karton deshalb sinnvoll sein.
Passepartout für Fotografien
Fotografien werden besonders häufig mit Passepartouts präsentiert. Der zusätzliche Rand lenkt den Blick gezielt auf das Foto und kann dafür sorgen, dass kleinere Abzüge auch in größeren Rahmen hochwertig wirken. Besonders bei Schwarz-Weiß-Fotografien gehört ein weißes oder leicht cremefarbenes Passepartout zu den klassischen Kombinationen.
Bei hochwertigen Fotoabzügen sollte zusätzlich auf möglichst geeignete Materialien geachtet werden. Direkter Kontakt mit minderwertigem Karton kann bei sehr langfristiger Lagerung ungünstig sein.
Säurefreies Passepartout
Bei wertvollen Bildern, Fotografien oder Dokumenten spielt die Materialqualität eine besonders wichtige Rolle. Säurefreie beziehungsweise alterungsbeständige Passepartoutkartons sind darauf ausgelegt, empfindliche Werke möglichst schonend einzurahmen. Herkömmlicher Karton kann abhängig von seiner Zusammensetzung im Laufe der Zeit vergilben oder Stoffe abgeben, die empfindliche Papiere beeinflussen können.
Wer Originalkunst, hochwertige Fotografien, historische Dokumente oder andere langfristig aufzubewahrende Arbeiten einrahmen möchte, sollte deshalb ausdrücklich auf Angaben zur Alterungsbeständigkeit und Materialqualität achten.
Ungeschnittener Passepartoutkarton
Ungeschnittene Kartons besitzen zunächst keinen Innenausschnitt. Dadurch können Format und Ausschnitt vollständig individuell gestaltet werden. Diese Variante eignet sich besonders für ungewöhnliche Bildgrößen oder Personen, die regelmäßig Passepartouts selbst herstellen.
Der Zuschnitt erfordert allerdings Genauigkeit und geeignetes Werkzeug. Besonders ein sauberer Schrägschnitt ist ohne entsprechende Führung schwierig. Wer nur ein einzelnes Passepartout benötigt, ist mit einem bereits zugeschnittenen Modell häufig besser beraten.
Welche Materialien werden für Passepartouts verwendet?
Der klassische Werkstoff ist spezieller Passepartoutkarton. Dieser besteht aus mehreren miteinander verbundenen Schichten und ist steifer als gewöhnliches Druckerpapier. Die Qualität des Kartons beeinflusst sowohl die optische Wirkung als auch die Eignung für hochwertige beziehungsweise langfristige Einrahmungen.
Standardkarton
Einfacher Passepartoutkarton eignet sich vor allem für dekorative Bilder, Poster, Ausdrucke und andere Motive ohne besonderen konservatorischen Anspruch. Er ist vergleichsweise günstig und in zahlreichen Farben erhältlich. Für wechselnde Dekorationen oder günstige Bilderrahmen kann diese Materialklasse vollkommen ausreichend sein.
Alterungsbeständiger Karton
Hochwertigere Passepartoutkartons werden mit Blick auf eine möglichst langfristige Verwendung produziert. Sie können aus besonders ausgewählten Zellstoffen bestehen und so verarbeitet sein, dass unerwünschte Alterungsprozesse reduziert werden. Für Fotografien, Kunstdrucke und Dokumente, die über viele Jahre eingerahmt bleiben sollen, ist diese Variante häufig die sinnvollere Wahl.
Museumskarton
Für hochwertige konservatorische Einrahmungen werden spezielle Museumskartons angeboten. Solche Produkte richten sich insbesondere an professionelle Einrahmer, Galerien, Künstler und Sammler. Ihre Materialeigenschaften sind auf die langfristige Präsentation empfindlicher Werke abgestimmt.
Bei besonders wertvollen Originalen sollte die komplette Einrahmung betrachtet werden. Neben dem Passepartout sind auch Rückwand, Befestigungsmaterialien, Verglasung und Umgebungsbedingungen von Bedeutung.
Worauf sollte man beim Kauf eines Passepartouts achten?
Ein Passepartout sollte hinsichtlich Außenformat, Innenausschnitt, Farbe und Material exakt zur geplanten Einrahmung passen. Schon kleine Maßabweichungen können dazu führen, dass das Bild nicht ausreichend überdeckt wird oder das Passepartout nicht in den vorgesehenen Rahmen passt.
| Kaufkriterium | Worauf achten? | Bedeutung |
|---|---|---|
| Außenformat | An Innenmaß des Bilderrahmens anpassen | Das Passepartout muss vollständig in den Rahmen passen |
| Innenausschnitt | Etwas kleiner als das Bild wählen | Verhindert sichtbare Bildkanten und Durchrutschen |
| Farbe | Auf Motiv und Rahmen abstimmen | Beeinflusst die gesamte Bildwirkung |
| Materialqualität | Bei hochwertigen Bildern säurefreie beziehungsweise geeignete Kartons bevorzugen | Wichtig für langfristige Präsentation |
| Kartonstärke | Rahmentiefe und gewünschte Wirkung berücksichtigen | Beeinflusst Stabilität und räumlichen Eindruck |
| Schnittkante | Gerader Schnitt oder Schrägschnitt auswählen | Beeinflusst die optische Wertigkeit |
| Anzahl der Ausschnitte | Einzel-, Doppel- oder Mehrfachausschnitt wählen | Ermöglicht unterschiedliche Bildanordnungen |
| Oberfläche | Matt, strukturiert oder glatt passend zum Stil wählen | Bestimmt die optische Wirkung |
Das Außenformat
Das Außenmaß des Passepartouts muss normalerweise dem Innenformat des Bilderrahmens entsprechen. Bei einem Bilderrahmen für 30 x 40 cm wird beispielsweise häufig ein Passepartout mit einem Außenmaß von ebenfalls 30 x 40 cm verwendet. Entscheidend sind jedoch die tatsächlichen Innenmaße des jeweiligen Rahmens.
Insbesondere bei älteren oder ungewöhnlichen Bilderrahmen sollten die Maße vor dem Kauf kontrolliert werden. Bereits wenige Millimeter können verhindern, dass ein Karton sauber eingelegt werden kann.
Der Innenausschnitt
Der Innenausschnitt sollte etwas kleiner als das sichtbare Bildformat sein. Dadurch überlappt das Passepartout die Bildkanten geringfügig und hält das Motiv optisch sauber im Ausschnitt. Wird ein Foto beispielsweise exakt auf 20 x 30 cm zugeschnitten, sollte der Ausschnitt nicht ebenfalls exakt 20 x 30 cm groß sein, weil bereits minimale Abweichungen einen sichtbaren Spalt erzeugen können.
Wie groß die Überdeckung sein sollte, hängt vom Motiv und von der Bildkante ab. Häufig genügen wenige Millimeter. Wichtige Bildelemente sollten allerdings nicht zu dicht am Rand liegen, wenn dieser Bereich durch das Passepartout verdeckt wird.
Die richtige Farbe
Neutralweiß gehört zu den sichersten Varianten, weil es mit sehr vielen Bildern und Rahmen harmoniert. Allerdings kann ein warmes Cremeweiß bei Bildern mit warmen Papier- oder Hauttönen angenehmer wirken. Reines Weiß kann dagegen besonders bei modernen Fotografien und grafischen Motiven eine klare Wirkung erzeugen.
Ein farbiges Passepartout sollte möglichst eine bereits im Motiv enthaltene Farbe aufnehmen, statt einen völlig neuen dominanten Farbton einzuführen. Dadurch entsteht häufig eine harmonischere Gesamtwirkung.
Die Breite des Passepartoutrandes
Ein sehr schmaler Rand bietet wenig Abstand zum Bilderrahmen und kann dadurch gedrungen wirken. Ein großzügiger Rand lässt das Bild dagegen oft hochwertiger und ruhiger erscheinen. Besonders kleine Fotografien profitieren häufig davon, in deutlich größere Passepartouts eingesetzt zu werden.
Eine starre Regel für die ideale Breite gibt es nicht. Sie hängt von Bildformat, Rahmen und gewünschtem Stil ab. Bei großen Bildern kann auch ein relativ breiter Rand sinnvoll sein, während bei kleinen Rahmen weniger Platz zur Verfügung steht.
Unterer Rand etwas breiter
Bei klassischen Einrahmungen wird der untere Passepartoutrand gelegentlich etwas breiter gestaltet als der obere Rand. Dies kann optisch ausgewogener wirken, weil ein exakt mittig platzierter Ausschnitt subjektiv manchmal etwas zu tief erscheint. Diese Gestaltung ist allerdings keine zwingende Vorgabe, sondern eine ästhetische Möglichkeit.
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Wie wählt man die richtige Passepartout-Größe?
Die Auswahl erfolgt grundsätzlich anhand von drei Größen: Bildformat, Innenausschnitt und Außenformat. Das Außenformat orientiert sich am Bilderrahmen. Der Innenausschnitt orientiert sich am Motiv und wird normalerweise etwas kleiner als das Bild gewählt.
Soll beispielsweise ein kleines Foto in einem großen Bilderrahmen präsentiert werden, wird zuerst die Größe des Rahmens festgelegt. Anschließend wird ein Passepartout mit entsprechendem Außenmaß gewählt. Der Innenausschnitt wird auf das Foto abgestimmt. Auf diese Weise können selbst sehr kleine Bilder in einem größeren Rahmen elegant wirken.
Vor dem Kauf sollte nicht nur die nominelle Bildergröße berücksichtigt werden. Bei Fotografien kann beispielsweise ein weißer Rand vorhanden sein, der entweder sichtbar bleiben oder hinter dem Passepartout verschwinden soll. Solche Details beeinflussen das tatsächlich benötigte Ausschnittmaß.
Wie befestigt man ein Bild hinter einem Passepartout?
Das Bild sollte so positioniert werden, dass der gewünschte Bereich exakt im Ausschnitt liegt. Anschließend wird es normalerweise auf der Rückseite des Passepartouts beziehungsweise auf einer geeigneten Trägerfläche fixiert. Bei dekorativen und austauschbaren Bildern können verschiedene einfache Befestigungsmöglichkeiten infrage kommen.
Bei wertvollen Fotografien oder Originalkunstwerken sollten jedoch ausschließlich geeignete Materialien verwendet werden. Gewöhnliches Klebeband oder stark klebende Haushaltsprodukte können Rückstände hinterlassen oder das Papier dauerhaft beschädigen. Bei entsprechend wertvollen Werken ist eine professionelle Einrahmung deshalb empfehlenswert.
Vor dem endgültigen Fixieren sollte die Position von vorne kontrolliert werden. Das Motiv muss gerade ausgerichtet sein und darf an keiner Seite einen unerwünschten Spalt zum Ausschnitt zeigen.
Wie schneidet man ein Passepartout selbst?
Wer regelmäßig Passepartouts benötigt, kann diese aus entsprechendem Karton selbst zuschneiden. Zunächst wird das Außenformat exakt auf den Bilderrahmen abgestimmt. Anschließend wird auf der Rückseite der gewünschte Innenausschnitt angezeichnet.
Für einen professionellen Schrägschnitt empfiehlt sich ein spezieller Passepartoutschneider mit Führungsschiene. Das Werkzeug hält die Klinge in einem definierten Winkel und ermöglicht dadurch gleichmäßige Schnittkanten. Eine stabile Schneidunterlage schützt sowohl den Tisch als auch die Klinge.
Besonders anspruchsvoll sind die Ecken. Wird zu weit geschnitten, entstehen sichtbare Überschnitte. Wird zu kurz geschnitten, bleibt der Karton in der Ecke miteinander verbunden. Deshalb sollte zunächst an einem Reststück geübt werden.
Für gelegentliche Anwendungen kann es wirtschaftlicher und einfacher sein, ein Passepartout bereits fertig zugeschnitten zu kaufen. Bei ungewöhnlichen Bildformaten oder größeren Stückzahlen bietet der eigene Zuschnitt dagegen mehr Flexibilität.
Passepartout für Fotografien
Fotografien gehören zu den klassischen Einsatzbereichen eines Passepartouts. Der neutrale Rand verhindert, dass das Foto unmittelbar an den Bilderrahmen grenzt. Dadurch kann sich das Motiv stärker entfalten. Insbesondere bei kleinen Abzügen entsteht eine galerieähnliche Präsentation.
Für Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind Weiß, Naturweiß und Grau besonders beliebt. Bei Farbfotografien kann entweder ebenfalls ein neutraler Farbton gewählt oder gezielt eine dezente Farbe aus dem Bild aufgegriffen werden. Wichtig ist, dass die Passepartoutfarbe nicht stärker ins Auge fällt als die Fotografie selbst.
Passepartout für Kunstdrucke und Zeichnungen
Zeichnungen, Aquarelle und Kunstdrucke können durch ein Passepartout deutlich an Wirkung gewinnen. Besonders feine Arbeiten profitieren von einer optischen Ruhezone zwischen Bild und Rahmen. Ein neutraler Karton unterstützt dabei die Konzentration auf Linien, Farben und Formen des eigentlichen Kunstwerks.
Bei Originalarbeiten auf Papier sollte auf geeignete Materialien geachtet werden. Für wertvolle Stücke kann eine professionelle Einrahmung sinnvoll sein, weil nicht nur das Passepartout, sondern auch Befestigung, Rückwand und Verglasung einen Einfluss auf die langfristige Erhaltung haben.
Passepartout für Urkunden und Zertifikate
Urkunden, Abschlusszeugnisse, Zertifikate und Auszeichnungen werden häufig dauerhaft sichtbar aufgehängt. Ein Passepartout kann ihnen einen professionellen und repräsentativen Charakter verleihen. Klassische Farben wie Weiß, Creme oder Dunkelblau lassen sich gut mit schlichten Holz- oder Metallrahmen kombinieren.
Bei offiziellen Dokumenten sollte darauf geachtet werden, dass keine wichtigen Informationen, Siegel oder Unterschriften durch den Innenausschnitt verdeckt werden.
Passepartout für Collagen
Mehrfach-Passepartouts ermöglichen es, mehrere kleinere Bilder innerhalb eines einzigen Rahmens zu präsentieren. Besonders bei Familienfotos, Urlaubsbildern oder einer chronologischen Fotoserie kann dies sehr attraktiv wirken.
Die einzelnen Ausschnitte sollten ausreichend Abstand voneinander besitzen. Werden zu viele kleine Bilder auf einer begrenzten Fläche kombiniert, kann die Collage schnell unruhig wirken. Ein größerer Rahmen mit großzügigen Zwischenräumen wirkt häufig hochwertiger.
Welche Alternativen zu einem Passepartout gibt es?
Bild direkt im Rahmen
Die einfachste Alternative besteht darin, das Bild ohne Passepartout direkt in einen passend großen Bilderrahmen einzusetzen. Dadurch steht das Motiv stärker im Vordergrund und die gesamte Einrahmung benötigt weniger Fläche. Bei Postern oder großformatigen Drucken ist diese Variante besonders verbreitet.
Distanzrahmen
Ein Distanzrahmen beziehungsweise Bilderrahmen mit Abstandshalter schafft einen räumlichen Abstand zwischen Bild und Verglasung, ohne dass zwingend ein sichtbares Passepartout verwendet werden muss. Diese Gestaltung eignet sich besonders für moderne Präsentationen.
Schwebende Einrahmung
Bei einer schwebenden Präsentation wird das Bild auf einem größeren Hintergrund befestigt, sodass seine gesamten Außenkanten sichtbar bleiben. Dadurch scheint das Motiv innerhalb des Rahmens zu schweben. Diese Technik eignet sich besonders für handgeschöpfte Papiere, Originalzeichnungen und andere Werke mit interessanten Papierkanten.
Objektrahmen
Objektrahmen beziehungsweise tiefe Bilderrahmen bieten deutlich mehr Abstand zwischen Rückwand und Glas. Sie können neben Bildern auch kleine dreidimensionale Gegenstände aufnehmen. Für besondere Erinnerungsstücke oder kreative Collagen sind sie eine interessante Alternative.
Häufig gestellte Fragen zum Passepartout
Welche Aufgabe hat ein Passepartout?
Ein Passepartout schafft einen optischen Abstand zwischen Motiv und Bilderrahmen. Dadurch wird der Blick stärker auf das Bild gelenkt und die gesamte Präsentation wirkt häufig ruhiger und hochwertiger. Zusätzlich kann der Karton verhindern, dass der sichtbare Bereich des Bildes unmittelbar auf dem Rahmenglas aufliegt. Für konservatorische Zwecke müssen allerdings geeignete Materialien verwendet werden.
Wie groß muss ein Passepartout sein?
Das Außenformat wird normalerweise passend zum Innenformat des Bilderrahmens gewählt. Der Innenausschnitt richtet sich nach dem Bild und sollte etwas kleiner sein als das tatsächliche Bildformat. Dadurch überlappt der Karton die Bildkanten um wenige Millimeter. Vor dem Kauf sollten Rahmen und Bild exakt ausgemessen werden.
Warum muss der Ausschnitt kleiner als das Bild sein?
Wäre der Innenausschnitt exakt gleich groß oder sogar größer als das Bild, könnten die Bildkanten sichtbar werden. Außerdem wäre es schwieriger, das Motiv sauber hinter dem Passepartout zu positionieren. Eine geringe Überlappung sorgt für einen gleichmäßigen Übergang und verhindert sichtbare Zwischenräume.
Welche Farbe sollte ein Passepartout haben?
Weiß und Naturweiß gehören zu den universellsten Farben und eignen sich für nahezu alle Motive. Schwarz erzeugt einen stärkeren Kontrast, während Grau besonders neutral und modern wirken kann. Bei farbigen Varianten sollte möglichst ein dezenter Farbton aus dem Bild aufgegriffen werden. Entscheidend ist, dass das Passepartout das Motiv unterstützt und nicht davon ablenkt.
Was ist ein säurefreies Passepartout?
Damit wird ein Passepartout bezeichnet, dessen Material auf einen möglichst schonenden Kontakt mit Bildern und Papierarbeiten ausgelegt ist. Solche Kartons sind besonders für Fotografien, Kunstdrucke, Originalzeichnungen und andere langfristig aufzubewahrende Werke interessant. Bei besonders wertvollen Arbeiten sollte zusätzlich auf umfassende Angaben zur Alterungsbeständigkeit geachtet werden.
Warum besitzen Passepartouts eine schräge Innenkante?
Der Schrägschnitt macht die Kartonstärke sichtbar und erzeugt dadurch einen feinen zusätzlichen Rahmen um das Motiv. Außerdem wirkt ein sauber ausgeführter Schrägschnitt professioneller und plastischer als eine einfache senkrechte Schnittkante. Er ist deshalb bei klassischen Passepartouts besonders verbreitet.
Kann ich ein Passepartout selbst zuschneiden?
Ja. Für gerade Außenkanten genügen ein stabiles Lineal, eine geeignete Schneidunterlage und ein scharfes Schneidwerkzeug. Für den typischen Schrägschnitt ist ein spezieller Passepartoutschneider deutlich komfortabler. Wer noch keine Erfahrung besitzt, sollte zunächst an Kartonresten üben, da besonders die Ecken präzise geschnitten werden müssen.
Wie breit sollte der Rand eines Passepartouts sein?
Eine feste Regel gibt es nicht. Die geeignete Breite hängt von Bildgröße, Rahmenformat und gewünschter Wirkung ab. Ein großzügiger Rand erzeugt häufig einen eleganten, galerieartigen Eindruck. Ein sehr schmaler Rand wirkt kompakter. Besonders kleine Bilder können durch einen breiten Passepartoutrand stärker hervorgehoben werden.
Kann man ein kleines Bild in einen großen Rahmen setzen?
Ja, genau dafür eignet sich ein Passepartout besonders gut. Das Außenformat wird passend zum größeren Bilderrahmen gewählt, während der Innenausschnitt an das kleinere Motiv angepasst wird. Dadurch kann beispielsweise eine kleine Fotografie in einem deutlich größeren Rahmen sehr hochwertig präsentiert werden.
Was ist ein Doppel-Passepartout?
Bei einem Doppel-Passepartout werden zwei Kartons übereinandergelegt. Der untere Karton besitzt einen etwas kleineren Ausschnitt und bleibt deshalb entlang der Innenkante als schmale Linie sichtbar. Dadurch kann eine zusätzliche Farbe eingebracht werden. Häufig wird der untere Karton farblich auf das Motiv abgestimmt.
Was ist ein Mehrfach-Passepartout?
Ein Mehrfach-Passepartout besitzt mehrere getrennte Bildausschnitte. Dadurch können mehrere Fotografien oder kleine Bilder innerhalb eines einzigen Bilderrahmens angeordnet werden. Besonders beliebt ist diese Variante für Familienfotos, Hochzeiten, Reisen oder Bilderfolgen.
Kann ein Passepartout vergilben?
Abhängig von Materialqualität, Licht, Alter und Umgebungsbedingungen kann sich die Farbe eines Kartons mit der Zeit verändern. Für langfristige Einrahmungen hochwertiger Werke sollten deshalb geeignete alterungsbeständige Produkte verwendet werden. Zusätzlich kann intensive Sonneneinstrahlung nicht nur das Passepartout, sondern auch das eigentliche Bild beeinträchtigen.
Muss ein Passepartout immer weiß sein?
Nein. Neben unterschiedlichen Weiß- und Cremetönen gibt es zahlreiche Grau-, Schwarz- und Farbtöne. Weiß ist lediglich besonders vielseitig und wird deshalb sehr häufig verwendet. Welche Farbe am besten passt, hängt von Bild, Bilderrahmen, Einrichtung und gewünschter Wirkung ab.
Kann man mehrere Passepartouts übereinanderlegen?
Ja. Doppel- und Mehrfachlagen werden gezielt eingesetzt, um zusätzliche Farbakzente oder räumliche Effekte zu erzeugen. Allerdings steigt dadurch auch die Gesamtdicke der Einrahmung. Vorher sollte geprüft werden, ob der Bilderrahmen ausreichend Tiefe für Bild, mehrere Kartons, Rückwand und Verglasung besitzt.
Wie reinigt man ein Passepartout?
Da die meisten Passepartouts aus Karton bestehen, sollten sie nicht mit Wasser oder feuchten Reinigungsmitteln behandelt werden. Oberflächlicher Staub kann vorsichtig mit einem weichen, trockenen Hilfsmittel entfernt werden. Bei Flecken ist eine Reinigung oftmals schwierig, weshalb stark verschmutzte Passepartouts besser ausgetauscht werden.
Welche Passepartouts eignen sich für wertvolle Kunstwerke?
Für wertvolle Originale sollte ein qualitativ hochwertiger, alterungsbeständiger Karton verwendet werden. Auch die verwendeten Klebematerialien, die Rückwand und die Verglasung sollten zum konservatorischen Anspruch passen. Bei finanziell oder ideell besonders wertvollen Werken empfiehlt sich eine professionelle Einrahmung durch einen Fachbetrieb.
Passepartout Test bei Stiftung Warentest & Co
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| Stiftung Warentest | Stiftung Warentest Passepartout Test |
| Öko-Test | Öko-Test Passepartout |
| Konsument.at | Konsument.at Passepartout |
| gutefrage.net | Erfahrungen zu Passepartout |
| YouTube | Passepartout Videos und Tests |
Passepartout Testsieger
Wer nach einem Passepartout Testsieger sucht, sollte beachten, dass sich Passepartouts nicht ausschließlich anhand einer allgemeinen Produktqualität bewerten lassen. Entscheidend ist vor allem, ob Außenformat, Innenausschnitt, Farbe und Material zum jeweiligen Bild und Bilderrahmen passen. Ein hochwertiges Passepartout kann ungeeignet sein, wenn beispielsweise der Ausschnitt einige Millimeter zu groß gewählt wurde oder die Farbe nicht mit dem Motiv harmoniert.
Für gewöhnliche Poster und dekorative Fotografien können einfache Kartons vollkommen ausreichend sein. Bei hochwertigen Fotografien, Originalzeichnungen oder langfristig aufzubewahrenden Dokumenten sollte dagegen verstärkt auf Materialqualität und Alterungsbeständigkeit geachtet werden. Ein sauberer Schrägschnitt und präzise gearbeitete Ecken tragen zusätzlich zu einer hochwertigen Gesamtwirkung bei.
Passepartout Stiftung Warentest
Vor dem Kauf kann geprüft werden, ob Stiftung Warentest oder andere unabhängige Verbraucherorganisationen einen aktuellen Passepartout Test veröffentlicht haben. Da Passepartouts hauptsächlich ein Zubehörprodukt für Bilderrahmen und Einrahmungen darstellen, muss allerdings nicht zwingend ein spezieller umfangreicher Vergleichstest verfügbar sein.
Auch ohne einen unabhängigen Produkttest lassen sich wichtige Eigenschaften gut vergleichen. Dazu gehören Außenmaß, Ausschnittgröße, Kartonstärke, Farbe, Oberflächenstruktur und Angaben zur Materialqualität. Besonders bei empfindlichen Bildern sollten konkrete Informationen zur Alterungsbeständigkeit stärker gewichtet werden als rein dekorative Produkteigenschaften.
Fazit zum Passepartout
Ein Passepartout ist eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, Fotografien, Zeichnungen, Kunstdrucke und andere Bilder deutlich hochwertiger zu präsentieren. Durch den zusätzlichen Rand erhält das Motiv mehr Abstand zum eigentlichen Bilderrahmen und kann dadurch ruhiger und stärker wirken. Gleichzeitig können kleinere Bilder problemlos in größeren Rahmen verwendet werden, ohne dass die Bildfläche selbst vergrößert werden muss.
Besonders wichtig ist die richtige Kombination aus Außenformat und Innenausschnitt. Das Außenmaß muss zum Bilderrahmen passen, während der Ausschnitt etwas kleiner als das einzurahmende Motiv gewählt werden sollte. Dadurch werden die Bildkanten verdeckt und ein sauberer Übergang geschaffen. Bereits geringe Messfehler können das Ergebnis sichtbar beeinträchtigen, weshalb sich ein sorgfältiges Ausmessen vor dem Kauf lohnt.
Bei der Farbwahl sind Weiß, Naturweiß, Creme, Grau und Schwarz besonders vielseitig. Farbige Passepartouts können gezielt einzelne Bildfarben aufgreifen, sollten aber nicht stärker wirken als das eigentliche Motiv. Wer mehrere Bilder in einer Galeriewand kombiniert, kann mit einheitlichen Passepartouts zudem unterschiedliche Formate optisch miteinander verbinden.
Für hochwertige Fotografien, Originalzeichnungen und langfristig aufzubewahrende Dokumente sollte nicht nur die Optik, sondern auch die Qualität des Kartons berücksichtigt werden. Alterungsbeständige beziehungsweise für entsprechende Einrahmungen vorgesehene Materialien sind hier die bessere Wahl. Bei besonders wertvollen Werken kann eine professionelle Einrahmung sinnvoll sein.
Wer Format, Farbe, Randbreite und Material sorgfältig auf Bild und Bilderrahmen abstimmt, erhält mit einem Passepartout ein vielseitiges Gestaltungselement, das selbst einfachen Fotografien eine elegante, galerieähnliche Wirkung verleihen kann und gleichzeitig zahlreiche Möglichkeiten für individuelle Bildpräsentationen bietet.
Zuletzt Aktualisiert am 07.08.2026
Letzte Aktualisierung am 24.08.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
