Inhaltsverzeichnis
- Was ist eine Markise?
- Vorteile und Nachteile einer Markise
- Vorteile einer Markise
- Nachteile einer Markise
- Markisen Bestseller Platz 2 – 4
- Unterschiedliche Arten von Markisen
- Gelenkarmmarkise
- Kassettenmarkise
- Halbkassettenmarkise
- Klemmmarkise
- Seitenmarkise
- Fallarmmarkise
- Senkrechtmarkise
- Elektrische Markise
- Alternativen zur Markise
- Sonnenschirm
- Sonnensegel
- Terrassenüberdachung
- Pergola
- Innenliegende Rollos, Plissees und Vorhänge
- Markisen Bestseller Platz 5 – 10
- Beste Markisen: beliebte Produkte, Marken und ungefähre Preise
- Wichtige Kaufkriterien bei einer Markise
- Größe, Breite und Ausfall
- Markisentuch und UV-Schutz
- Gestell und Material
- Bedienung: Kurbel oder Motor
- Wind- und Wetterschutz
- Montage und Untergrund
- Beliebte Markisen für unterschiedliche Einsatzbereiche
- Markise für die Terrasse
- Markise für den Balkon
- Markise für große Fenster
- Markise für Seiten- und Sichtschutz
- Pflege und Reinigung einer Markise
- FAQ zur Markise
- Welche Markise ist die beste für eine Terrasse?
- Ist eine elektrische Markise sinnvoll?
- Darf eine Markise bei Regen ausgefahren bleiben?
- Wie groß sollte eine Markise sein?
- Kann man eine Markise selbst montieren?
- Welche Farbe ist bei einer Markise empfehlenswert?
- Wie lange hält eine Markise?
- Was ist besser: Markise oder Terrassenüberdachung?
- Was kostet eine gute Markise?
- Markise Test bei Stiftung Warentest & Co
- Markise Testsieger
- Markise Stiftung Warentest
- Fazit: Eine Markise lohnt sich, wenn Größe, Qualität und Montage zum Einsatzort passen
Eine Markise ist weit mehr als nur ein einfacher Schattenspender, denn sie verbindet praktischen Sonnenschutz, angenehmes Wohngefühl im Außenbereich, optische Aufwertung der Fassade und einen spürbaren Komfortgewinn für Terrasse, Balkon, Garten oder gewerbliche Außenflächen. Wer im Sommer nicht dauerhaft in der prallen Sonne sitzen möchte, wer Innenräume vor starker Aufheizung schützen will oder wer seinen Außenbereich wohnlicher gestalten möchte, trifft mit einer passenden Markise häufig eine sehr sinnvolle Entscheidung. Dabei gibt es jedoch deutliche Unterschiede zwischen einfachen Klemmmarkisen, klassischen Gelenkarmmarkisen, robusten Kassettenmarkisen, elektrischen Markisen, Seitenmarkisen oder speziellen Balkonlösungen. Entscheidend sind nicht nur Breite, Ausfall, Stoffqualität und Bedienung, sondern auch Montageart, Windstabilität, UV-Schutz, Wetterschutz, Pflegeaufwand und die Frage, ob eine günstige Lösung ausreicht oder ob sich eine hochwertige Markise mit Motor, Kassette und Sensorik langfristig eher lohnt.
- Einziehbare Markise: Unsere einziehbaren Terrassenmarkisen bieten kontrollierten Schatten für die...
- Hochwertiger Stoff: Die einziehbare Markise ist aus hochwertigem Polyester und PU-beschichtetem...
- Einfache Installation: Das gesamte erforderliche Montagezubehör ist im Lieferumfang enthalten, um...
- Vielseitig einsetzbare Markise: Diese Terrassenmarkise ist mit einem wellenförmigen Tuch...
Was ist eine Markise?
Eine Markise ist eine ausfahrbare oder fest montierte Beschattungslösung, die vor allem dazu dient, Sonnenstrahlung zu reduzieren und Außenbereiche angenehmer nutzbar zu machen. Sie besteht in der Regel aus einem stabilen Gestell, einem Markisentuch und einer Mechanik, mit der das Tuch ausgefahren, eingefahren oder gespannt wird. Je nach Bauart kann eine Markise an der Hauswand, an der Decke, unter einem Balkon, zwischen zwei Wänden, an einem Geländer oder frei stehend befestigt werden. Besonders häufig kommen Markisen auf Terrassen und Balkonen zum Einsatz, weil sie dort flexibler sind als feste Überdachungen und bei Nichtgebrauch platzsparend eingefahren werden können.
Der wichtigste Zweck einer Markise ist der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung. Dadurch wird nicht nur der Sitzplatz im Freien angenehmer, sondern auch der dahinterliegende Wohnraum kann sich weniger stark aufheizen. Gerade bei großen Fensterflächen, Südausrichtung oder Dachterrassen kann eine Markise deshalb auch zur Verbesserung des Raumklimas beitragen. Während ein Sonnenschirm meist nur einen begrenzten Bereich beschattet und bei Wind schnell instabil werden kann, deckt eine Markise je nach Größe eine deutlich größere Fläche ab und wirkt optisch oft harmonischer, weil sie direkt an der Architektur des Hauses anliegt.
Eine gute Markise schützt allerdings nicht automatisch zuverlässig vor jedem Wetter. Viele Markisenstoffe sind zwar wasserabweisend imprägniert, aber nicht als dauerhafte Regenüberdachung gedacht. Bei starkem Regen kann sich Wasser im Tuch sammeln, das Gestell belasten oder die Tuchspannung verschlechtern. Auch Wind ist ein wichtiger Faktor. Eine Markise bietet mit ihrer großen Tuchfläche eine deutliche Angriffsfläche. Deshalb sollte sie bei starkem Wind eingefahren werden. Hochwertige Modelle können mit Windwächtern, Sonnenwächtern oder automatischen Steuerungen kombiniert werden, damit sie bei ungünstigem Wetter selbstständig einfahren.
Die Auswahl der richtigen Markise hängt stark vom Einsatzort ab. Auf einem kleinen Balkon kann eine Klemmmarkise sinnvoll sein, weil sie ohne Bohren montiert wird und auch für Mietwohnungen interessant ist. Für eine große Terrasse ist dagegen häufig eine Gelenkarmmarkise oder Kassettenmarkise die bessere Wahl. Wer seitlichen Schutz vor tiefstehender Sonne, Wind oder neugierigen Blicken sucht, greift eher zu einer Seitenmarkise. Für Fenster, Wintergärten oder Glasdächer gibt es wiederum spezielle Senkrechtmarkisen, Fallarmmarkisen oder Wintergartenmarkisen. Der Begriff Markise beschreibt also keine einzelne Produktart, sondern eine ganze Gruppe unterschiedlicher Sonnenschutzsysteme.
Vorteile und Nachteile einer Markise
Vorteile einer Markise
Der größte Vorteil einer Markise liegt in der flexiblen Beschattung. Im Gegensatz zu einer festen Überdachung kann sie nur dann ausgefahren werden, wenn tatsächlich Schatten benötigt wird. An kühleren Tagen, am Abend oder im Winter bleibt sie eingefahren und nimmt kaum Platz ein. Dadurch bleibt der Außenbereich heller und offener, wenn kein Sonnenschutz gebraucht wird.
Ein weiterer Vorteil ist der hohe Komfort. Eine ausreichend große Markise schafft auf Terrasse oder Balkon einen geschützten Bereich, in dem man essen, lesen, arbeiten, entspannen oder Gäste empfangen kann, ohne ständig von direkter Sonne geblendet zu werden. Besonders bei starker Mittagssonne macht sich dieser Unterschied deutlich bemerkbar. Auch Möbel, Polster, Bodenbeläge und Pflanzen profitieren, weil sie weniger stark ausbleichen oder austrocknen.
Auch optisch kann eine Markise viel leisten. Moderne Markisen sind in vielen Farben, Stoffdesigns und Gestellvarianten erhältlich. Dadurch lässt sich der Sonnenschutz an Fassade, Fensterrahmen, Gartenmöbel oder Terrassengestaltung anpassen. Eine hochwertige Kassettenmarkise kann sehr elegant wirken und die Hausfassade deutlich aufwerten.
Hinzu kommt der Beitrag zum sommerlichen Wärmeschutz. Wenn eine Markise die Sonne bereits außen vor dem Fenster abhält, gelangt weniger Wärme in den Innenraum. Das ist oft effektiver als ein innenliegender Vorhang, weil die Sonnenenergie gar nicht erst hinter der Glasscheibe eingeschlossen wird. In heißen Sommermonaten kann eine Markise deshalb helfen, Wohnräume angenehmer zu halten.
Nachteile einer Markise
Ein Nachteil ist die Abhängigkeit vom Wetter. Eine Markise ist kein vollwertiger Ersatz für ein stabiles Terrassendach. Bei starkem Wind, Gewitter, Hagel oder längerem Regen sollte sie eingefahren werden. Wer eine dauerhafte Überdachung sucht, wird mit einer klassischen Markise allein nicht immer zufrieden sein.
Auch die Montage kann anspruchsvoll sein. Besonders große Gelenkarmmarkisen oder Kassettenmarkisen benötigen einen tragfähigen Untergrund, passende Dübel, sichere Wandkonsolen und eine saubere Ausrichtung. Bei gedämmten Fassaden, Altbauwänden, Hohlziegeln oder Betonstürzen ist die Befestigung nicht trivial. Hier kann eine fachgerechte Montage sinnvoll sein, weil Fehler bei der Befestigung gefährlich werden können.
Ein weiterer Punkt sind die Kosten. Einfache Balkonmarkisen sind vergleichsweise günstig, hochwertige elektrische Kassettenmarkisen mit Motor, Funkfernbedienung, Windsensor und robustem Stoff können jedoch deutlich teurer sein. Neben dem Kaufpreis können Montagekosten, Stromanschluss, Zubehör und spätere Wartung hinzukommen.
Außerdem benötigt eine Markise Pflege. Das Tuch sollte trocken eingefahren werden, Verschmutzungen sollten entfernt werden und bewegliche Teile sollten gelegentlich kontrolliert werden. Wer die Markise regelmäßig nass einfährt oder lange verschmutzt lässt, riskiert Stockflecken, unangenehme Gerüche oder eine kürzere Lebensdauer.
Markisen Bestseller Platz 2 – 4
Unterschiedliche Arten von Markisen
Gelenkarmmarkise
Die Gelenkarmmarkise ist eine der bekanntesten und am häufigsten genutzten Markisenarten für Terrassen. Sie wird an der Hauswand oder Decke befestigt und fährt ihr Tuch mithilfe von zwei oder mehr Gelenkarmen nach vorne aus. Diese Arme halten das Tuch unter Spannung, sodass eine große Schattenfläche entsteht, ohne dass vorne störende Stützen benötigt werden. Das ist besonders praktisch, wenn der Bereich unter der Markise frei bleiben soll, etwa für Gartenmöbel, Esstische, Liegen oder einen Grillplatz.
Gelenkarmmarkisen eignen sich besonders für Terrassen und größere Balkone. Sie sind in vielen Breiten erhältlich und können je nach Modell mehrere Meter Ausfall erreichen. Dadurch lassen sich auch größere Sitzbereiche zuverlässig beschatten. Wichtig ist jedoch, dass der Montageuntergrund stabil genug ist, denn die Hebelkräfte bei ausgefahrener Markise sind erheblich. Bei Wind wirkt die Markise wie ein Segel, weshalb eine saubere Befestigung absolut entscheidend ist.
Günstige Gelenkarmmarkisen besitzen häufig eine Handkurbel. Das reicht für gelegentliche Nutzung aus, kann bei großen Markisen aber mühsam sein. Komfortabler sind Modelle mit Elektromotor, Funkfernbedienung oder Smart-Home-Anbindung. Wer die Markise täglich nutzt, profitiert von einer elektrischen Bedienung deutlich. Hochwertige Varianten lassen sich zusätzlich mit Wind- und Sonnensensoren ausstatten.
Kassettenmarkise
Die Kassettenmarkise ist eine besonders geschützte und optisch saubere Variante. Bei ihr verschwinden Tuch, Gelenkarme und Technik beim Einfahren vollständig oder weitgehend in einer geschlossenen Kassette. Dadurch ist das Markisentuch besser vor Regen, Schmutz, Staub, Laub und UV-Belastung geschützt, wenn die Markise nicht benutzt wird. Das verlängert in der Regel die Lebensdauer und sorgt dafür, dass die Markise auch nach mehreren Jahren gepflegter aussieht.
Kassettenmarkisen sind meist teurer als offene Gelenkarmmarkisen, bieten dafür aber deutliche Vorteile bei Schutz und Design. Gerade an modernen Häusern wirken sie hochwertig, weil die Kassette eine geschlossene, klare Form bildet. Wer eine dauerhafte Lösung für eine häufig genutzte Terrasse sucht, sollte eine Kassettenmarkise ernsthaft in Betracht ziehen. Besonders sinnvoll ist sie dort, wo die Markise stark der Witterung ausgesetzt ist und kein zusätzlicher Dachüberstand vorhanden ist.
Man unterscheidet häufig zwischen Vollkassettenmarkisen und Halbkassettenmarkisen. Bei einer Vollkassette ist die Technik besonders gut geschützt. Bei einer Halbkassette ist vor allem das Tuch geschützt, während Teile der Arme offener liegen können. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vom Budget, vom Montageort und vom gewünschten Schutzgrad ab.
Halbkassettenmarkise
Die Halbkassettenmarkise ist ein guter Kompromiss zwischen offener Gelenkarmmarkise und Vollkassettenmarkise. Sie schützt das aufgerollte Tuch besser als eine komplett offene Markise, ist aber meist günstiger als eine vollständig geschlossene Kassette. Häufig liegt das Tuch unter einer Abdeckung oder in einem teilweise geschlossenen Gehäuse, während die Gelenkarme nicht vollständig eingeschlossen sind.
Diese Bauart eignet sich für viele private Terrassen, bei denen ein guter Wetterschutz gewünscht ist, aber nicht zwingend die teuerste Lösung benötigt wird. Besonders unter einem leichten Dachüberstand oder an einer geschützteren Fassade kann eine Halbkassettenmarkise völlig ausreichend sein. Sie wirkt aufgeräumter als eine offene Markise und schützt das Tuch im eingefahrenen Zustand besser vor direkter Verschmutzung.
Klemmmarkise
Eine Klemmmarkise wird ohne Bohren montiert und ist deshalb vor allem für Mietwohnungen, Balkone und temporäre Lösungen interessant. Sie wird meist zwischen Boden und Decke, zwischen Balkonboden und darüberliegender Balkonplatte oder in einer ähnlichen Konstruktion verspannt. Dadurch muss die Fassade nicht beschädigt werden. Das ist besonders praktisch, wenn bauliche Veränderungen nicht erlaubt sind oder der Vermieter keine Bohrungen zulässt.
Klemmmarkisen sind meistens günstiger als fest montierte Markisen und lassen sich mit handwerklichem Grundgeschick selbst aufbauen. Sie eignen sich gut für kleinere Balkone, auf denen eine klassische Wandmarkise überdimensioniert wäre. Allerdings sind sie in der Regel weniger stabil als fest verschraubte Systeme. Bei Wind sollte eine Klemmmarkise besonders vorsichtig genutzt werden. Auch die maximale Breite und der Ausfall sind meist begrenzter.
Der große Vorteil liegt in der Flexibilität. Wer umzieht, kann die Klemmmarkise häufig abbauen und mitnehmen. Für Mieter ist das ein starkes Argument. Trotzdem sollte man vor dem Kauf genau prüfen, ob die Spannhöhe zum Balkon passt, ob genügend Platz vorhanden ist und ob das Modell sicher befestigt werden kann.
Seitenmarkise
Eine Seitenmarkise wird nicht von oben nach vorne ausgefahren, sondern seitlich herausgezogen. Sie dient vor allem als Sichtschutz, Windschutz und Schutz vor tiefstehender Sonne. Typisch ist die Montage an einer Hauswand, während das ausgezogene Ende an einem Pfosten oder einer Halterung eingehängt wird. Seitenmarkisen sind besonders beliebt auf Terrassen, Balkonen und in Gartenbereichen, in denen Nachbarn, Wege oder Straßen direkt einsehbar sind.
Der Nutzen einer Seitenmarkise ist ein anderer als bei einer klassischen Terrassenmarkise. Sie spendet nicht primär Schatten von oben, sondern schafft seitliche Privatsphäre und reduziert Zugluft. Gerade am Abend, wenn die Sonne tief steht, kann eine Seitenmarkise sehr angenehm sein. Auch als Abgrenzung zwischen zwei Terrassenbereichen oder als Sichtschutz neben einem Whirlpool, einer Lounge-Ecke oder einem Grillplatz ist sie praktisch.
Wichtig ist eine stabile Befestigung des Endpfostens. Wird die Seitenmarkise stark gespannt oder vom Wind getroffen, entstehen Kräfte, die nicht unterschätzt werden sollten. Für windige Standorte sollte man besonders robuste Modelle wählen und die Markise bei stärkerem Wind wieder einrollen.
Fallarmmarkise
Eine Fallarmmarkise wird häufig an Fenstern, Schaufenstern oder Balkonen eingesetzt. Das Tuch wird von einer oberen Welle abgerollt und durch seitliche Arme schräg nach außen geführt. Dadurch entsteht ein Sonnenschutz, der vor allem Fensterflächen verschattet, ohne den Blick nach draußen vollständig zu versperren. Im Gegensatz zu einer Senkrechtmarkise hängt das Tuch nicht gerade nach unten, sondern steht in einem Winkel von der Fassade ab.
Diese Markisenart eignet sich besonders für Räume, die sich durch direkte Sonneneinstrahlung stark aufheizen. Sie ist auch im gewerblichen Bereich beliebt, etwa bei Schaufenstern, Cafés oder kleinen Ladengeschäften. Der Vorteil liegt darin, dass Licht weiterhin in den Raum gelangen kann, während die direkte Sonneneinstrahlung reduziert wird. Für große Terrassenflächen ist eine Fallarmmarkise dagegen weniger geeignet.
Senkrechtmarkise
Eine Senkrechtmarkise funktioniert ähnlich wie ein außenliegendes Rollo. Das Markisentuch läuft senkrecht nach unten und schützt Fenster, Balkonöffnungen, Pergolen oder Terrassenbereiche vor Sonne, Blendung und neugierigen Blicken. Sie wird häufig als Ergänzung zu Glasdächern, Pergolen oder modernen Fassaden eingesetzt. Je nach Stoff kann sie Sichtschutz bieten, ohne den Raum komplett zu verdunkeln.
Ein großer Vorteil der Senkrechtmarkise ist der effektive Hitzeschutz an Fensterflächen. Da die Sonne bereits vor der Scheibe abgefangen wird, bleibt der Innenraum kühler. Für Terrassen mit Überdachung kann eine Senkrechtmarkise auch seitlichen Wetterschutz bieten. Besonders hochwertige Modelle laufen in seitlichen Führungsschienen und sind dadurch stabiler gegen Wind.
Elektrische Markise
Eine elektrische Markise besitzt einen Motor, mit dem sie per Schalter, Fernbedienung, App oder Smart-Home-System bedient werden kann. Das ist besonders komfortabel bei großen Markisen, bei schwer erreichbaren Montageorten oder bei täglicher Nutzung. Statt die Markise per Kurbel auszufahren, genügt ein Knopfdruck. Viele Nutzer unterschätzen diesen Komfort zunächst, möchten ihn nach kurzer Zeit aber nicht mehr missen.
Elektrische Markisen können zusätzlich mit Sensoren kombiniert werden. Ein Sonnensensor fährt die Markise bei starker Sonneneinstrahlung automatisch aus, ein Windsensor fährt sie bei zu starkem Wind wieder ein. Das kann die Markise schützen und den Wohnkomfort erhöhen. Dennoch sollte man sich nicht blind auf Automatik verlassen. Bei Unwetter, Abwesenheit oder längeren Schlechtwetterphasen ist es besser, die Markise sicher eingefahren zu lassen.
Der Nachteil liegt im höheren Preis und im zusätzlichen Installationsaufwand. Für den Motor wird Strom benötigt. Je nach Situation kann ein Elektriker sinnvoll oder erforderlich sein. Alternativ gibt es einige Modelle mit Solarbetrieb oder Akku, diese sind aber nicht für jede Einbausituation ideal.
Alternativen zur Markise
Sonnenschirm
Der Sonnenschirm ist die einfachste und flexibelste Alternative zur Markise. Er lässt sich frei platzieren, benötigt keine Wandmontage und ist in vielen Größen erhältlich. Besonders auf kleinen Terrassen oder in Mietwohnungen kann ein Sonnenschirm ausreichen. Ampelschirme bieten eine große Schattenfläche, ohne dass der Mast mittig im Weg steht.
Im Vergleich zur Markise ist ein Sonnenschirm jedoch weniger elegant und oft windanfälliger. Außerdem muss ein schwerer Schirmständer verwendet werden, damit der Schirm sicher steht. Für gelegentliche Nutzung ist ein Sonnenschirm praktisch, für dauerhaft komfortable Beschattung einer großen Terrasse ist eine Markise meist die bessere Lösung.
Sonnensegel
Ein Sonnensegel ist eine optisch moderne und vergleichsweise günstige Alternative. Es wird zwischen mehreren Befestigungspunkten gespannt und kann große Flächen beschatten. Sonnensegel eignen sich besonders für Gartenbereiche, Spielplätze, Sitzgruppen oder Terrassen, bei denen eine lockere, sommerliche Optik gewünscht ist.
Der Nachteil ist die geringere Flexibilität. Ein fest gespanntes Sonnensegel bleibt meist über längere Zeit montiert und kann nicht so bequem ein- und ausgefahren werden wie eine Markise. Bei starkem Wind oder Unwetter muss es gegebenenfalls abgenommen werden. Außerdem benötigt man stabile Befestigungspunkte, etwa Hauswand, Pfosten oder Masten.
Terrassenüberdachung
Eine feste Terrassenüberdachung aus Aluminium, Holz, Glas oder Polycarbonat ist eine dauerhafte Lösung für Wetterschutz. Sie schützt besser vor Regen als eine Markise und macht die Terrasse auch bei wechselhaftem Wetter nutzbarer. In Kombination mit seitlichen Elementen kann daraus fast ein zusätzlicher Wohnbereich entstehen.
Allerdings ist eine Terrassenüberdachung deutlich teurer, baulich aufwendiger und weniger flexibel. Sie verändert die Optik des Hauses stärker und kann je nach Bundesland, Größe und Ausführung genehmigungspflichtig sein. Außerdem schützt ein transparentes Dach allein nicht immer ausreichend vor Hitze, weshalb oft zusätzlich eine Unterdach- oder Aufdachmarkise benötigt wird.
Pergola
Eine Pergola ist eine stabile Garten- oder Terrassenkonstruktion, die mit Pflanzen, Lamellen, Stoffbahnen oder einem Sonnensegel kombiniert werden kann. Sie wirkt sehr wohnlich und eignet sich gut, wenn der Außenbereich dauerhaft gestaltet werden soll. Moderne Pergola-Markisen verbinden die Stabilität einer Pergola mit dem Komfort eines beweglichen Sonnenschutzes.
Der Aufwand ist aber höher als bei einer einfachen Markise. Eine Pergola benötigt Platz, stabile Fundamente oder Befestigungen und ist weniger unauffällig. Für große Terrassen und hochwertige Außenbereiche kann sie jedoch eine sehr attraktive Alternative sein.
Innenliegende Rollos, Plissees und Vorhänge
Innenliegende Beschattung wie Rollos, Plissees oder Vorhänge kann Blendung reduzieren und die Privatsphäre verbessern. Sie ist einfach zu montieren und oft günstiger als eine Außenmarkise. Für Mietwohnungen oder einzelne Fenster kann das sinnvoll sein.
Beim Hitzeschutz sind innenliegende Lösungen jedoch meist weniger effektiv, weil die Sonnenstrahlung bereits durch die Scheibe gelangt ist. Die Wärme befindet sich dann schon im Raum. Eine außenliegende Markise hält die Sonnenenergie früher ab und ist deshalb bei sommerlicher Hitze oft die bessere Wahl.
Markisen Bestseller Platz 5 – 10
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Beste Markisen: beliebte Produkte, Marken und ungefähre Preise
| Produktname | Marke | Ungefährer Preis | Kurze Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Elektrische Vollkassettenmarkise | paramondo | ca. 700 bis 1.800 Euro | Hochwertige Lösung für Terrassen mit geschützter Kassette, Motorbedienung und guter Optik für dauerhafte Nutzung. |
| Gelenkarmmarkise mit Handkurbel | vidaXL | ca. 150 bis 500 Euro | Günstige Terrassenmarkise für einfache Beschattung, meist ohne Motor und eher für preisbewusste Käufer geeignet. |
| Klemmmarkise für Balkon | Angerer | ca. 120 bis 350 Euro | Praktische Balkonlösung ohne Bohren, besonders interessant für Mietwohnungen und kleinere Außenbereiche. |
| Kassettenmarkise elektrisch | Spettmann | ca. 800 bis 2.000 Euro | Solide Markise für Terrasse und Balkon mit geschütztem Tuch, sauberer Optik und komfortabler Bedienung. |
| Seitenmarkise ausziehbar | Songmics | ca. 70 bis 180 Euro | Seitlicher Sicht- und Windschutz für Terrasse, Balkon oder Gartenbereich, leicht ausziehbar und platzsparend einrollbar. |
| Halbkassettenmarkise | empasa | ca. 400 bis 1.200 Euro | Guter Kompromiss aus Wetterschutz, Preis und Design, passend für viele private Terrassen. |
| Balkonmarkise mit Kurbel | Outsunny | ca. 100 bis 300 Euro | Einfache Beschattung für Balkon und kleine Terrasse, oft schnell montierbar und preislich attraktiv. |
| Pergola-Markise | Sunjoy | ca. 400 bis 1.500 Euro | Stabilere Konstruktion mit verschiebbarem Stoffdach, geeignet für größere Sitzbereiche im Garten. |
Wichtige Kaufkriterien bei einer Markise
Größe, Breite und Ausfall
Die Größe ist eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf einer Markise. Die Breite bestimmt, wie groß der beschattete Bereich seitlich ist. Der Ausfall beschreibt, wie weit die Markise nach vorne ausgefahren werden kann. Eine zu kleine Markise wirkt schnell enttäuschend, weil der Schatten je nach Sonnenstand nicht dort liegt, wo man ihn braucht. Eine zu große Markise kann dagegen teurer, schwerer und schwieriger zu montieren sein.
Für eine Terrasse sollte man nicht nur die reine Sitzfläche messen, sondern auch den Sonnenverlauf beachten. Die Sonne steht morgens, mittags und abends unterschiedlich. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Markise breiter zu wählen als den Tischbereich. Auch der Ausfall sollte großzügig geplant werden. Je tiefer die Markise ausfährt, desto besser kann sie bei hochstehender Sonne schützen. Bei tiefstehender Sonne helfen dagegen häufig zusätzliche Seitenmarkisen oder Senkrechtmarkisen.
Markisentuch und UV-Schutz
Das Markisentuch entscheidet stark über Schutzwirkung, Haltbarkeit und Optik. Gute Tücher bestehen häufig aus spinndüsengefärbtem Acryl oder hochwertigem Polyester. Wichtig sind UV-Beständigkeit, Farbechtheit, Reißfestigkeit, wasserabweisende Imprägnierung und eine saubere Verarbeitung der Nähte. Ein hochwertiges Tuch bleicht langsamer aus und bleibt länger ansehnlich.
Beim UV-Schutz sollte man nicht nur auf die Farbe achten. Dunklere Stoffe können zwar stärker abdunkeln, aber auch mehr Wärme aufnehmen. Helle Stoffe wirken freundlicher und reflektieren Licht besser, lassen je nach Material aber mehr Helligkeit durch. Entscheidend ist die Qualität des Gewebes und die angegebene Schutzklasse. Für Familien mit Kindern oder stark sonnenexponierte Terrassen ist ein hoher UV-Schutz besonders wichtig.
Gestell und Material
Das Gestell sollte stabil, korrosionsbeständig und sauber verarbeitet sein. Viele Markisen nutzen pulverbeschichtetes Aluminium, weil es vergleichsweise leicht und wetterbeständig ist. Bei günstigen Modellen können dünnere Profile oder einfachere Gelenke verwendet werden. Das spart Kosten, kann aber zu geringerer Stabilität führen.
Besonders bei großen Markisen lohnt sich ein Blick auf die Qualität der Gelenkarme, Federn, Lager und Konsolen. Eine Markise wird beim Ausfahren und Einfahren mechanisch belastet. Wenn die Arme schwach sind oder das Tuch nicht sauber gespannt wird, hängt die Markise schneller durch. Das sieht nicht nur schlechter aus, sondern kann auch bei Regen problematisch werden.
Bedienung: Kurbel oder Motor
Eine Markise mit Kurbel ist günstiger, einfacher aufgebaut und unabhängig von Strom. Für kleine Markisen oder gelegentliche Nutzung ist das völlig ausreichend. Bei großen Modellen kann das Kurbeln allerdings anstrengend werden. Außerdem wird eine unbequeme Markise im Alltag oft seltener genutzt, obwohl sie eigentlich vorhanden ist.
Eine elektrische Markise ist deutlich komfortabler. Sie fährt gleichmäßig aus und ein, kann per Fernbedienung gesteuert werden und lässt sich teilweise in Smart-Home-Systeme einbinden. Wer die Markise täglich nutzt oder Wert auf Komfort legt, sollte einen Motor ernsthaft einplanen. Bei hochwertigeren Terrassenlösungen ist der Aufpreis häufig gut investiert.
Wind- und Wetterschutz
Eine Markise sollte zur Windbelastung am Standort passen. Auf einem geschützten Innenhof sind die Anforderungen geringer als auf einer offenen Dachterrasse oder an einer Hausecke, an der Wind stark angreifen kann. Hersteller geben oft Windwiderstandsklassen an. Diese Werte sind hilfreich, ersetzen aber keinen gesunden Menschenverstand. Bei starkem Wind sollte eine Markise eingefahren werden, unabhängig davon, wie robust sie beworben wird.
Auch Regen ist kritisch. Viele Markisen halten leichten Regen kurzfristig aus, sollten aber nicht dauerhaft als Regendach genutzt werden. Wenn das Tuch nass wird, sollte es später vollständig trocknen können. Wird eine nasse Markise über längere Zeit eingefahren, können Stockflecken entstehen. Für echten Wetterschutz ist eine Terrassenüberdachung oder Pergola meist besser geeignet.
Montage und Untergrund
Die Montage entscheidet über Sicherheit und Lebensdauer. Eine Markise erzeugt hohe Zug- und Hebelkräfte. Deshalb muss die Wand tragfähig sein. Beton, Vollstein oder tragfähiges Mauerwerk sind meist einfacher zu befestigen als gedämmte Fassaden, Porenbeton oder alte Hohlziegel. Bei Wärmedämmverbundsystemen sind spezielle Abstandsmontagesysteme erforderlich, damit keine Wärmebrücken, Druckschäden oder unsicheren Befestigungen entstehen.
Wer unsicher ist, sollte die Montage nicht improvisieren. Eine schlecht befestigte Markise kann sich lösen und erhebliche Schäden verursachen. Gerade bei großen und schweren Modellen ist eine professionelle Montage realistisch betrachtet oft die vernünftigere Lösung.
Beliebte Markisen für unterschiedliche Einsatzbereiche
Markise für die Terrasse
Für Terrassen sind Gelenkarmmarkisen, Halbkassettenmarkisen und Vollkassettenmarkisen besonders beliebt. Sie bieten eine große Schattenfläche und lassen den Bodenbereich frei. Für eine häufig genutzte Terrasse lohnt sich meist eine stabile Lösung mit gutem Tuch und möglichst geschützter Kassette. Wer viel draußen isst, Gäste empfängt oder den Außenbereich als erweiterten Wohnraum nutzt, sollte nicht nur auf den Preis achten. Eine zu schwache Markise kann bei regelmäßigem Gebrauch schnell nerven.
Markise für den Balkon
Auf Balkonen sind Klemmmarkisen, Fallarmmarkisen und kleinere Gelenkarmmarkisen sinnvoll. In Mietwohnungen ist die Klemmmarkise besonders praktisch, weil sie ohne Bohrung auskommt. Trotzdem sollte man prüfen, ob die Montage erlaubt ist und ob die Markise von außen sichtbar die Fassadenoptik verändert. Bei Eigentumswohnungen kann zusätzlich die Eigentümergemeinschaft eine Rolle spielen.
Markise für große Fenster
Für große Fensterflächen sind Fallarmmarkisen oder Senkrechtmarkisen oft besser geeignet als klassische Terrassenmarkisen. Sie reduzieren Blendung und Wärmeeintrag, ohne zwingend eine große Terrasse zu beschatten. Besonders bei bodentiefen Fenstern, Arbeitszimmern oder Wohnräumen mit Südausrichtung kann diese Lösung sehr sinnvoll sein.
Markise für Seiten- und Sichtschutz
Wer nicht nur Schatten, sondern auch Privatsphäre möchte, sollte eine Seitenmarkise ergänzen. Sie schützt vor Blicken, leichtem Wind und tiefstehender Sonne. Gerade Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Balkone und dicht bebaute Wohngebiete profitieren davon. Eine Seitenmarkise ersetzt aber keine stabile Wand und sollte bei starkem Wind eingerollt werden.
Pflege und Reinigung einer Markise
Eine Markise hält länger, wenn sie regelmäßig gepflegt wird. Leichter Staub, Pollen und trockener Schmutz können mit einer weichen Bürste entfernt werden. Flecken sollten möglichst früh behandelt werden, bevor sie tief ins Gewebe eindringen. Dabei sollte man keine aggressiven Reinigungsmittel verwenden, weil diese die Imprägnierung beschädigen können. Lauwarmes Wasser und eine milde Seifenlösung reichen häufig aus.
Wichtig ist, die Markise möglichst trocken einzufahren. Wenn sie wegen Regen einmal nass eingefahren werden muss, sollte sie bei nächster Gelegenheit wieder ausgefahren und vollständig getrocknet werden. So reduziert man das Risiko von Stockflecken und muffigem Geruch. Auch Laub, kleine Äste und Vogelkot sollten nicht lange auf dem Tuch bleiben.
Das Gestell sollte gelegentlich kontrolliert werden. Schrauben, Konsolen, Gelenke und Lager dürfen nicht locker sein. Bewegliche Teile sollten sauber laufen. Bei elektrischen Markisen sollte man auch auf ungewöhnliche Motorgeräusche, ruckartige Bewegungen oder Probleme beim Endanschlag achten. Wenn die Markise schief läuft oder das Tuch stark Falten wirft, sollte die Einstellung überprüft werden.
FAQ zur Markise
Welche Markise ist die beste für eine Terrasse?
Für die meisten Terrassen ist eine Gelenkarmmarkise oder Kassettenmarkise die beste Wahl. Eine einfache Gelenkarmmarkise reicht aus, wenn ein günstiger und funktionaler Sonnenschutz gesucht wird und die Markise nicht permanent der Witterung ausgesetzt ist. Eine Kassettenmarkise ist besser, wenn das Tuch und die Technik im eingefahrenen Zustand geschützt sein sollen. Sie ist langlebiger, optisch sauberer und für häufig genutzte Terrassen meist die hochwertigere Lösung. Wer langfristig plant, sollte eher eine stabile Markise mit guter Stoffqualität, soliden Gelenkarmen und optionalem Motor wählen.
Ist eine elektrische Markise sinnvoll?
Eine elektrische Markise ist besonders sinnvoll, wenn die Markise groß ist oder regelmäßig genutzt wird. Bei kleinen Balkonmarkisen reicht eine Kurbel oft aus. Bei einer breiten Terrassenmarkise kann das manuelle Ausfahren aber schnell lästig werden. Ein Motor erhöht den Bedienkomfort deutlich und sorgt dafür, dass die Markise im Alltag häufiger genutzt wird. Besonders praktisch sind Fernbedienung, Wandschalter oder Smart-Home-Steuerung. Noch komfortabler wird es mit Sonnen- und Windsensoren, wobei man sich bei starkem Unwetter trotzdem nicht blind auf die Automatik verlassen sollte.
Darf eine Markise bei Regen ausgefahren bleiben?
Leichter Regen ist für viele Markisen kurzfristig kein Problem, wenn das Tuch wasserabweisend imprägniert ist und ausreichend Gefälle vorhanden ist. Trotzdem ist eine Markise kein vollwertiges Regendach. Bei stärkerem Regen kann sich Wasser auf dem Tuch sammeln, wodurch Gestell und Befestigung stark belastet werden. Außerdem kann ein nasses Tuch bei falscher Pflege Stockflecken entwickeln. Deshalb sollte eine Markise bei Regen möglichst eingefahren oder nach dem Nasswerden zeitnah wieder zum Trocknen ausgefahren werden.
Wie groß sollte eine Markise sein?
Die Markise sollte größer geplant werden als die reine Fläche des Tisches oder der Sitzgruppe. Der Schatten wandert im Tagesverlauf, deshalb reicht eine knapp bemessene Markise oft nicht aus. Für eine Terrasse ist eine großzügige Breite sinnvoll, damit auch seitlich noch Schatten entsteht. Der Ausfall sollte zur Tiefe der Terrasse passen. Wer häufig mittags draußen sitzt, braucht vor allem ausreichend Ausfall nach vorne. Wer abends tiefstehende Sonne hat, benötigt eventuell zusätzlich eine Seitenmarkise oder Senkrechtbeschattung.
Kann man eine Markise selbst montieren?
Kleine Klemmmarkisen oder einfache Balkonmarkisen lassen sich oft selbst montieren. Bei großen Gelenkarmmarkisen oder Kassettenmarkisen ist Vorsicht geboten. Diese Modelle sind schwer, erzeugen hohe Hebelkräfte und müssen absolut sicher befestigt werden. Der Untergrund spielt eine entscheidende Rolle. Bei Beton oder massivem Mauerwerk ist die Montage einfacher als bei gedämmten Fassaden oder Hohlziegeln. Wer keine Erfahrung mit Schwerlastbefestigungen hat, sollte eine professionelle Montage einplanen. Das kostet mehr, ist aber deutlich sicherer.
Welche Farbe ist bei einer Markise empfehlenswert?
Die beste Farbe hängt von Fassade, persönlichem Geschmack und gewünschter Lichtwirkung ab. Helle Farben wirken freundlich und reflektieren Sonnenlicht gut, können aber empfindlicher gegenüber sichtbarem Schmutz sein. Dunklere Farben blenden oft stärker ab und wirken modern, können aber mehr Wärme aufnehmen. Gestreifte Markisentücher sind klassisch und passen gut zu vielen Terrassen. Einfarbige Stoffe wirken ruhiger und moderner. Wichtig ist weniger die Farbe allein, sondern die Qualität des Gewebes, die UV-Beständigkeit und die Farbechtheit.
Wie lange hält eine Markise?
Die Lebensdauer hängt stark von Qualität, Montage, Nutzung und Pflege ab. Ein günstiges Modell kann bei intensiver Nutzung nach wenigen Jahren deutliche Schwächen zeigen. Eine hochwertige Markise mit gutem Gestell und robustem Tuch kann deutlich länger halten. Das Tuch ist meist das Bauteil, das zuerst sichtbar altert, weil es Sonne, Schmutz und Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Bei vielen Markisen kann das Tuch später erneuert werden, während das Gestell weiter genutzt wird. Regelmäßige Pflege und trockenes Einfahren verlängern die Lebensdauer spürbar.
Was ist besser: Markise oder Terrassenüberdachung?
Eine Markise ist besser, wenn flexibler Sonnenschutz gewünscht wird und die Terrasse offen bleiben soll. Sie ist meist günstiger, optisch leichter und kann bei Nichtgebrauch eingefahren werden. Eine Terrassenüberdachung ist besser, wenn echter Wetterschutz gegen Regen gewünscht wird und die Terrasse auch bei wechselhaftem Wetter genutzt werden soll. Dafür ist sie teurer, baulich aufwendiger und dauerhaft sichtbar. In vielen Fällen ist eine Kombination ideal: eine feste Überdachung für Regenschutz und eine zusätzliche Markise für Schatten und Hitzeschutz.
Was kostet eine gute Markise?
Die Preise unterscheiden sich stark. Einfache Klemmmarkisen gibt es bereits für niedrige dreistellige Beträge. Manuelle Gelenkarmmarkisen liegen je nach Größe und Qualität häufig im mittleren Preisbereich. Hochwertige elektrische Kassettenmarkisen können schnell über tausend Euro kosten. Hinzu kommen bei Bedarf Montage, Stromanschluss, Sensoren oder Sondermaße. Realistisch betrachtet sollte man bei einer dauerhaft genutzten Terrassenmarkise nicht nur den billigsten Preis wählen, sondern auf Stabilität, Tuchqualität, Ersatzteilversorgung und sichere Montage achten.
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Stiftung Warentest ist bekannt dafür, eine Vielzahl an Produkte einem genauen Test zu unterziehen. Markisen wurden bisher noch nicht getestet, so dass wir Ihnen keinen Markise Testsieger präsentieren können.
Markise Stiftung Warentest
Leider ist uns momentan kein Markise Stiftung Warentest Sieger bekannt.
Fazit: Eine Markise lohnt sich, wenn Größe, Qualität und Montage zum Einsatzort passen
Eine Markise ist eine sehr sinnvolle Lösung, wenn Terrasse, Balkon, Fenster oder Gartenbereich zuverlässig vor Sonne geschützt werden sollen, ohne gleich eine feste Überdachung zu bauen. Sie schafft angenehmen Schatten, verbessert den Wohnkomfort, schützt Möbel und kann sogar dazu beitragen, Innenräume im Sommer weniger stark aufzuheizen. Gleichzeitig ist sie flexibel, weil sie bei Bedarf ausgefahren und bei Nichtgebrauch platzsparend eingefahren wird.
Entscheidend ist jedoch, dass die Markise zum jeweiligen Einsatzbereich passt. Für kleine Balkone reicht oft eine Klemmmarkise oder Balkonmarkise. Für große Terrassen sind Gelenkarmmarkisen, Halbkassettenmarkisen oder Vollkassettenmarkisen die bessere Wahl. Wer viel Wert auf Langlebigkeit und saubere Optik legt, sollte eine Kassettenmarkise bevorzugen. Wer seitlichen Sichtschutz benötigt, ergänzt die Anlage sinnvoll mit einer Seitenmarkise. Für Fensterflächen sind Fallarm- oder Senkrechtmarkisen oft die effektivere Lösung.
Beim Kauf sollte man nicht nur auf den Preis achten. Breite, Ausfall, Tuchqualität, UV-Schutz, Gestellstabilität, Bedienkomfort und Montageart sind mindestens genauso wichtig. Eine billige Markise kann für gelegentliche Nutzung genügen, bei täglichem Gebrauch oder großer Fläche macht sich Qualität aber deutlich bemerkbar. Besonders bei großen Modellen ist eine sichere Montage unverzichtbar, weil Wind und Hebelkräfte erhebliche Belastungen erzeugen können.
Wer realistisch plant, den Standort genau misst und eine Markise wählt, die zu Fassade, Nutzung und Wetterbelastung passt, erhält einen langlebigen und komfortablen Sonnenschutz. Eine gute Markise macht den Außenbereich nicht nur schattiger, sondern insgesamt wohnlicher, angenehmer und vielseitiger nutzbar.
Zuletzt Aktualisiert am 05.07.2026
Letzte Aktualisierung am 6.07.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API
